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Auf 43.000 Mahnungen nur eine Beanstandung - Inkassoverband veröffentlicht neue Beschwerdestatistik

Archivmeldung vom 04.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Inkasso: Firmen jetzt bei Facebook (Foto: pixelio.de, T. Wengert)
Inkasso: Firmen jetzt bei Facebook (Foto: pixelio.de, T. Wengert)

Am Vorabend seines Jahreskongresses veröffentlicht der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) erfreuliche Zahlen aus seiner Beschwerdestatistik. Demnach verzeichnete der BDIU 2016 nur 518 Beanstandungen über die Arbeit seiner Mitgliedsunternehmen.

Verglichen mit dem Vorjahr (598) ist das ein deutlicher Beschwerderückgang um 13 Prozent. Pro Jahr bearbeiten BDIU-Mitgliedsunternehmen rund 22,3 Millionen neue außergerichtliche Mahnungen.

Auf 43.000 Forderungen kommt damit nur ein einziger Beschwerdevorgang. Insgesamt liegt der Anteil aller Beanstandungen an der Inkasso-Sachbearbeitung durch BDIU-Mitglieder bei nur 0,000023 Prozent.

Kirsten Pedd, Präsidentin des BDIU, sieht die Arbeit des BDIU damit bestätigt: "Diese Zahlen zeigen, dass unsere Mitglieder ihre Verantwortung sehr ernst nehmen und die Werte unserer Branche leben."

An diesem Donnerstag und Freitag findet in München unter dem Motto "Neue Perspektiven für das Forderungsmanagement" der diesjährige BDIU Kongress statt, zu dem über 500 Teilnehmer und Gäste erwartet werden. Am Freitag wird der bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback zu den Teilnehmern sprechen.

In einem vorab veröffentlichten Grußwort betonte er die Bedeutung der Branche. Der BDIU, so Bausback, fühle sich "allen am Wirtschaftsleben Beteiligten verpflichtet: Unternehmen und Verbrauchern genauso wie Gläubigern und Schuldnern." Bereits am Donnerstag diskutiert BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd gemeinsam Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern, und Dr. Dirk Ulbricht, Direktor des instituts für finanzdienstleitstungen e.V. (iff), über die Evaluierung des "Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken".

Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen BDIU (ots)

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