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EnBW plant einen 164 Hektar großen Solarpark ohne Subventionen

Archivmeldung vom 06.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Mit dem E.ON-Solarpark Hassel können rein rechnerisch rund 2.500 Haushalte komplett mit Solarenergie versorgt werden. Allerdings nur rechnerisch, nicht real. Bild: "obs/E.ON Energie Deutschland GmbH"
Mit dem E.ON-Solarpark Hassel können rein rechnerisch rund 2.500 Haushalte komplett mit Solarenergie versorgt werden. Allerdings nur rechnerisch, nicht real. Bild: "obs/E.ON Energie Deutschland GmbH"

EnBW will in Brandenburg den größten deutschen Solarpark bauen und dabei komplett auf Subventionen verzichten. "Wir sind fest entschlossen, den ersten großen Solarpark bald zu bauen. Und der soll ohne Förderung auskommen", sagte Technikvorstand Hans-Josef Zimmer dem "Handelsblatt".

Die Anlage ist in Weesow-Willmersdorf, 30 Kilometer östlich von Berlin, geplant und soll eine Leistung von bis zu 175 Megawatt haben. Das würde reichen um rechnerisch 50.000 Haushalte zu versorgen. Das Ausmaß ist gewaltig: Die Module werden auf 164 Hektar verteilt, das entspricht rund 225 Fußballfeldern. "Wir würden damit den aktuell größten Solarpark in Deutschland bauen", sagte Zimmer. Ende des Jahres soll in Abhängigkeit der Marktentwicklung die Investitionsentscheidung fallen.

"Der erste Strom könnte schon 2020 fließen", sagte Zimmer. Zu den Investitionskosten wollte er sich nicht äußern. In Branchenkreisen werden sie aber auf 120 bis 150 Millionen Euro geschätzt. Das Projekt wäre eine Zäsur in der Finanzierung der Solarenergie. Bisher garantiert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Betreibern von Solaranlagen, dass sie ihren Strom ins Netz einspeisen können und zwar zu festen und üppigen Vergütungen. Deutschland stieg so zwar zu Europas Solarland Nummer eins auf. Die Verbraucher mussten aber bereits mehr als 70 Milliarden Euro an EEG-Umlage dafür bezahlen. Da die Preise für Solarmodule drastisch gefallen sind, traut sich die EnBW aber jetzt zu, ohne EEG-Vergütung auszukommen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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