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Staatsanwaltschaft ermittelt: Ärztinnen sollen KSK-Chef über Nazi-Tattoos informieren

Archivmeldung vom 06.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Soldaten der KSK-Einheit beim Tag der Bundeswehr 2017 auf dem Heeresflugplatz Faßberg
Soldaten der KSK-Einheit beim Tag der Bundeswehr 2017 auf dem Heeresflugplatz Faßberg

Bild: CC BY-SA 4.0 / Tim Rademacher / Wikimedia Commons (cropped))

Neuer Skandal im KSK: Der scheidende Kommandeur der Bundeswehr-Eliteeinheit soll mehrere Feldärztinnen angewiesen haben, ihn über bei Soldaten entdeckte rechtsradikale Tätowierungen zu informieren. Die Staatsanwaltschaft Tübingen ermittelt gegen Brigadegeneral Markus Kreitmayr wegen des Verleitens zu einer rechtswidrigen Tat. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es diesbezüglich auf deren deutschen Webseite: "„Die Ermittlungen sollen bis Mitte September abgeschlossen sein“, sagte Staatsanwalt Nicolaus Wegele am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Tübingen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ war eine der Bundeswehr-Ärztinnen, die die Soldaten regelmäßig untersuchen, wegen des mutmaßlichen Bruchs der ärztlichen Schweigepflicht in Gewissensnöte geraten.

Im Gespräch mit „Focus“ schloss Staatsanwalt Wegele eine Ausweitung der Ermittlungen aufgrund der schweren Vorwürfe nicht aus. Nach Angaben des Magazins nahm auch die Wehrdisziplinaranwaltschaft der Division Schnelle Kräfte, dem das Kommando Spezialkräfte unterstellt ist, Ermittlungen auf.

Dem KSK-Kommandeur wird zudem angelastet, dass seine Soldaten gehortete oder gestohlene Munition abgeben konnten, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Kreitmayr soll zum 1. September als KSK-Kommandeur abtreten und vom Kommandeur des letzten deutschen Einsatzkontingents in Afghanistan, Brigadegeneral Ansgar Meyer, abgelöst werden.

Die Zahl der rechtsextremen Verdachtsfälle in der Bundeswehr war im vergangenen Jahr auf 477 gestiegen. Vor allem das Kommando Spezialkräfte (KSK) geriet zuletzt mehrfach in die Schlagzeilen. So war bei einem Soldaten in Sachsen ein Waffenversteck gefunden worden.

Deutschlands Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte im Juni, dass das KSK im Zuge einer umfangreichen Reform das „Grundvertrauen“ habe zurückgewinnen können. Zugleich schloss die CDU-Politikerin nicht aus, dass es in der Bundeswehr-Eliteeinheit künftig Soldaten mit rechtsextremistischer Gesinnung geben könnte."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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