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Studien: Deutsche Viertklässer international nur Mittelmaß

Archivmeldung vom 29.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: knipseline / pixelio.de
Bild: knipseline / pixelio.de

Deutsche Viertklässler erbringen in den drei Kerndisziplinen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften im internationalen Vergleich nur mittelmäßige Leistungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Auswertung der Schulstudien TIMSS und PIRLS, die Forscher des Boston College veröffentlicht haben und über die der "Spiegel" berichtet.

TIMSS erhebt alle vier Jahre die Schüler Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften, PIRLS untersucht im Fünf-Jahres-Abstand die Lesefähigkeiten. Nun fielen die beiden Großuntersuchungen erstmals zusammen, so, dass die Wissenschaftler die Daten vergleichen konnten. Demnach schneidet Deutschland besser ab als die meisten europäischen Länder, liegt aber deutlich hinter Spitzenreitern wie Singapur, Hongkong oder Finnland. Die asiatischen Kinder sind in Mathematik stark, Schüler in Russland oder Irland glänzen beim Lesen.

Die Forscher betonen, dass das Elternhaus die schulischen Leistungen stark vorprägt. "Eltern, die ihre Kinder beim Lesen- und Zählenlernen unterstützen, legen ein gutes Fundament für den Rest von deren Schulkarriere", sagte Studienleiterin Ina Mullis vom Boston College. Während in vielen Ländern die Leistungen der Schüler davon abhängen, ob eine Schule sicher und gut ausgestattet ist, so die Forscher, habe in Deutschland ein anderer Faktor große Bedeutung: das Streben der Schulleiter nach Lernerfolg.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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