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Promotionsschrift 17 Jahre nicht auffindbar: Ist "Chef-Propaganda-Virologe" Drosten gar kein Dr. med.?

Freigeschaltet am 07.10.2020 um 09:26 durch Andre Ott
Christian Heinrich Maria Drosten (2020)
Christian Heinrich Maria Drosten (2020)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Es ist eine wissen­schaft­liche Bombe, auf die der auf Wissen­schafts­be­trug spezia­li­sierte Natur­wis­sen­schaft­lers Dr. Markus Kühba­cher kürz­lich stieß. Denn der bekannte und in allen Medien als allei­niger „Corona-Experte“ darge­stellte Viro­loge Prof. Chris­tian Drosten, welcher aktuell unter anderem die deut­sche Bundes­re­gie­rung in der aktu­ellen Coro­na­krise „berät“, dürfte die Verlei­hung seines wissen­schaft­li­chen Titels Dr. med. im Fach­be­reich Medizin im Jahr 2003 zu Unrecht erhalten haben.

Zumin­dest hätte ihm dieser Titel schon längst entzogen werden müssen, das ergaben die Nach­for­schungen Dr. Kühn­ba­chers in den Biblio­theken diverser deut­scher Univer­si­täten.

Dros­tens Promo­ti­ons­schrift bis zum Sommer 2020 nicht auffindbar

Mit der stei­genden medialen Popu­la­rität Dros­tens, stieg auch das Inter­esse der wissen­schaft­li­chen Fach­welt, aber auch von Laien, an der Promo­ti­ons­schrift des Viro­logen. Drosten promo­vierte im Jahr 2003 im Fach­be­reich Medizin an der Goethe-Univer­sität Frank­furt und forscht inzwi­schen als Univer­si­täts­pro­fessor an der Charité in Berlin.

So auch Dr. Kühba­cher, der die Promo­tion Anfang April auf Plagiate und andere Unge­reimt­heiten hin über­prüfen wollte. Doch bei seinen Nach­for­schungen stieß er auf Unglaub­li­ches: Bis zum Sommer 2020 war Dros­tens wissen­schaft­liche Arbeit in keiner einzigen deut­schen Univer­si­täts­bi­blio­thek kata­lo­gi­siert, denn es gab dort auch kein einziges Exem­plar dieser Disser­ta­tion! Vergeb­lich suchte der Wissen­schaft­li­cher in Dutzenden Biblio­theken deutsch­land­weit danach:

„Auffällig ist auch die Tatsache, dass die Disser­ta­ti­ons­schrift nicht nur physisch im Bestand der Deut­schen Natio­nal­bi­blio­thek und der Univer­si­täts­bi­blio­thek Frank­furt fehlte – sie wurde nicht einmal kata­lo­gi­siert“, so Dr. Kühba­cher.

Kühba­cher zufolge habe ihm der Leiter des Archivs der Univer­sität Frank­furt, wo die Promo­ti­ons­akte zu dem Promo­ti­ons­ver­fahren von Drosten bereits seit Jahren archi­viert sein soll, bestä­tigt, dass man dort erst im Sommer 2020 ein Exem­plar der Disser­ta­tion von der Leiterin des Deka­nats des Fach­be­reichs Medizin an der Univer­sität Frank­furt erhalten habe, das zuvor angeb­lich 17 Jahre im Keller­ar­chiv des Promo­ti­ons­büro lagerte und dort durch einen angeb­li­chen Wasser­schaden erheb­lich beschä­digt worden sei.

Das Fehlen der Promo­ti­ons­schrift über einen Zeit­raum von über 17 Jahren, denn von den im Jahr 2001 einge­reichten Exem­plaren der Disser­ta­tion fehlt bisher jede Spur, hat aller­dings weit­rei­chende Folgen für den Viro­logen Drosten. Denn die Verlei­hung einer Promo­ti­ons­ur­kunde darf erst dann erfolgen, wenn alle Voraus­set­zungen für diese Promo­tion erfüllt worden sind, und das beinhaltet sowohl die frist­ge­rechte Veröf­fent­li­chung der Disser­ta­tion als auch Abgabe der Pflicht­ex­em­plare.

Dr. Kühba­cher verweist auf die Promo­ti­ons­ord­nung, in der die seiner Meinung nach bereits einge­tre­tene Rechts­folge der aus seiner Sicht schuld­haft versäumten Frist für die Veröf­fent­li­chung der Disser­ta­tion unmiss­ver­ständ­lich formu­liert ist. Im Absatz 4 des Para­gra­phen 12 der damals gültigen Promo­ti­ons­ord­nung heißt es: «Der/die Doktorand/in ist verpflichtet, spätes­tens ein Jahr nach der Dispu­ta­tion (münd­liche Prüfung) die Veröf­fent­li­chung gemäß Abs. 1 vorzu­nehmen. Wird die Frist schuld­haft versäumt, so erlö­schen alle durch die Prüfung erwor­benen Rechte und die Gebühren verfallen.»

Quelle: Unser Mitteleuropa


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