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Kanada: Ein Dorf gegen Obdachlosigkeit aus dem 3D-Drucker

Archivmeldung vom 03.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: worldhousing.org
Bild: worldhousing.org

Häuser, Brücken, Törtchen, Prothesen, Mäuseherzen – immer mehr Dinge kommen aus dem 3D-Drucker. Nun entsteht in Kanada die erste größere Häusergruppe, die ein lokales Problem in der Kleinstadt Nelson angehen soll: die Obdachlosigkeit. Die Technologie stammt aus den Niederlanden, wie das russische online Magazin „SNA News“ berichtet.

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "Die Kleinstadt Nelson hat die höchste Obdachlosenrate in der kanadischen Provinz British Columbia – 2019 waren knapp acht von tausend Menschen ohne Dach über dem Kopf. Seit Jahren ist die Tendenz steigend. Nun geht man dort das Problem auf ungewohnte Weise an: In Nelson entsteht ein kleines „Dorf“, eigentlich eine Häusergruppe, aus dem 3D-Drucker.

Das Projekt wurde ins Leben gerufen durch die gemeinnützige kanadische Organisation „World Housing“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Obdachlosigkeit mit günstigem Wohnraum zu bekämpfen; nicht nur in Nordamerika. Die Technologie für die Schaffung des Wohnraums in Nelson bringt das niederländische Unternehmen „Twente Additive Manufacting (TAM)“ mit.

Die muschelförmig nach innen gedrehte Hausform, die auf der Fibonacci-Folge basieren soll, ist vom Tiefbauunternehmen Effistruc Consulting übernommen, das das erste 3D-gedruckte Haus in Kanada gebaut hat und auch weiter entwickelt.

Das 3D-Druck-Verfahren, mit dem weltweit schon viele Häuser, aber auch andere Bauvorhaben wie Brücken umgesetzt wurden, soll weniger Material verbrauchen und Abfall erzeugen sowie insgesamt die Kosten senken. Auch in abgelegenen Regionen soll es leichter zum Einsatz kommen können, da deutlich weniger Bauzubehör transportiert werden muss. Der wichtigste Bestandteil ist der 3D-Betondrucker, der die Mauern des Gebäudes zieht. Weil hier Schicht für Schicht nach oben gearbeitet wird, wird das Verfahren auch als additive Fertigung bezeichnet.

Ist der Rohbau eines Hauses in Nelson fertig gedruckt, müssen noch Dach, Fenster, Türen montiert sowie Anschlüsse gelegt werden. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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