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Studie: Deutsche von Preisanstieg zunehmend überfordert

Freigeschaltet am 22.11.2022 um 06:44 durch Sanjo Babić
Gürtel enger schnallen, Sparen, Armut (Symbolbild)
Gürtel enger schnallen, Sparen, Armut (Symbolbild)

Bild: Fionn Große / pixelio.de

Zunehmend viele Verbraucher in Deutschland können die hohen Kosten für Energie, Lebensmittel und Dienstleistungen kaum noch aufbringen. Über drei Viertel der Konsumenten müssen sich beim Einkaufen mittlerweile einschränken, zeigt der aktuelle Future Consumer Index der Beratungsgesellschaft EY, über den die "Welt" berichtet.

Gleichzeitig gibt schon jeder Zweite von gut 1.000 Befragten an, nur noch das Nötigste kaufen zu können. "Durch die Inflation sind die Mittel der Verbraucher inzwischen deutlich begrenzter und die für den Konsum verfügbaren Einkommen entsprechend geschrumpft", beschreibt Michael Renz, Leiter des Bereichs Konsumgüter und Handel bei EY Deutschland. "Die Konsumenten müssen deswegen bei zahlreichen Produkten sparen."

Gespart wird dabei vor allem bei Mode und bei Unterhaltungselektronik. Jeweils 56 Prozent der Befragten geben an, sich in diesen Bereichen zurückzuhalten und wenig oder gar nichts Neues zu kaufen. Aber auch Tankstellen und Apotheken werden mittlerweile vielfach gemieden, heißt es in der Studie. "Fast jeder Zweite tankt aktuell weniger und mehr als jeder Vierte gibt an, bei Medikamenten zu sparen." Und die Verbraucher erwarten keine Besserung: Weitere Einschränkungen in vielen Lebensbereichen sind daher geplant. Ganz oben auf der Streichliste stehen dabei EY zufolge Bestellungen bei Lieferdiensten. So will die Hälfte der Verbraucher hierzulande sowohl weniger zubereitetes Essen ordern als auch seltener auf die Dienstleistung von Lebensmittellieferanten zurückgreifen.

Gleichzeitig haben die Konsumenten Sparpotenziale bei Freizeitaktivitäten ausgemacht: etwa bei Urlaubsreisen, bei Besuchen in Restaurants, Bars und Kinos, bei den Mitgliedsgebühren für Fitnessstudios oder auch bei der Zahl gebuchter Streamingdienste. Mehr Geld planen die Befragten dagegen für den Kauf von Lebensmitteln und Hygieneartikeln ein. Wobei das alles andere als freiwillig, sondern eher der allgemeinen Erwartung weiter steigender Preise geschuldet sein dürfte. Stattliche 96 Prozent der Teilnehmer des Future Consumer Index‘ gehen von weiteren Aufschlägen bei Produkten und Dienstleistungen innerhalb der kommenden sechs Monate aus, allen voran in den Bereichen Energie, Kraftstoffe und Lebensmittel.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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