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3. Liga: Lauterns Schiri-Frust plus Trainer-Stress zwischen Antwerpen und Seitz

Freigeschaltet am 13.02.2021 um 17:17 durch André Ott
3. Fußball-Bundesliga
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Nur 3 Spiele, nur 3 Tore, aber dennoch ordentlich was los an diesem Samstag! Lautern bricht nach 432 Minuten die Torlosserie im eigenen Stadion. Es reicht aber nur zum 1:1, dem 13. Remis, gegen den FC Bayern 2, auch weil ein klares Tor nicht anerkannt wurde. "Grundsätzlich sehen wir hier zuerst mal die Leistung und die war, glaube ich, gut mit 3 Groß-Chancen. Da müssen wir das Spiel entscheiden. Auch ohne das Abseitstor. Da gehört aber dann auch eine gute Schiedsrichterleistung mal dazu und das hatten wir heute nicht dabei", schimpfte Lauterns Trainer Antwerpen, der zudem mit FCB-Coach Seitz über Kreuz lag: "Bei seinem Verhalten sollte er mal gucken, ob das so in Ordnung ist."

Der TSV 1860 München trifft beim 0:0 gegen Rostock zu Hause wieder nicht - trotz Überzahl. Sechzig Trainer-Köllner zur Tor-Blockade im Grünwalder Stadion: "Ach ja, das kommt schon wieder. Wichtig war, dass wir heute zumindest Unentschieden gespielt haben. Dass wir den Gegner nicht wegziehen lassen." Rostocks Trainer Härtel bilanzierte: "Wir haben gewackelt, sind aber nicht umgefallen." Wehen Wiesbaden reicht ein "Gurkentor" in allerletzter Minute zum 1:0 in Mannheim.

Nachfolgend die Stimmen zu den Samstagsspielen. Morgen empfängt die SpVgg Unterhaching den 1.FC Saarbrücken im Krisenduell (ab 12.45 Uhr). Ab 13.45 Uhr heißt es bei der Partie zwischen der SG Dynamo Dresden und dem VfB Lübeck Spitzenreiter gegen Schlusslicht - alle Spiele live bei MagentaSport.

TSV 1860 München - FC Hansa Rostock 0:0 - "Die Bälle rutschen schon wieder rein!"

Münchens Trainer Michael Köllner über einen vergebenen Sieg, wie bitter ist das? "Nicht so bitter. Wichtig ist für mich, dass wir ein Klasse-Spiel abgeliefert haben. Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute die Mannschaft, die den Takt angegeben hat. Wir haben allein in der ersten Halbzeit 4 richtig gute Chancen, da müssen wir schon 1:0 führen gut wir heute gespielt haben. Wichtig ist, dass wir nichts zu lassen. Wir haben keine gegnerische Chance zugelassen. Hatten eine gute Spielanlage. Die Bälle rutschen schon wieder rein, da müssen wir uns keine Sorgen machen."

Nachfrage zur aktuellen Tor-Blockade in Heimspielen: "Ach ja, das kommt schon wieder. Wichtig war, dass wir heute zumindest Unentschieden gespielt haben. Dass wir den Gegner nicht wegziehen lassen."

Löwen-Abwehrmann Stephan Salger: "Ja, die Enttäuschung ist schon da. Wir haben es eigentlich die Überzahl auch gut ausgespielt, waren gut in der Box und uns Chancen erarbeitet. Heute hat das Quäntchen Glück gefehlt. Den von Sascha hält der Keeper überragend...Wir haben ganz viele Dinge richtig gemacht. Bei meiner Chance, bei Sascha, da mal ein Bein dazwischen gehabt - das war extrem bitter."

Rostocks Trainer Jens Härtel zur gerissenen Serie nach 5 Siegen in Folge, aber einem Punkt in Unterzahl: "Das war definitiv ein gewonnener Punkt. Den wollten wir unbedingt mitnehmen. Die Mannschaft hat alles dafür investiert, alles gegeben. Natürlich hat Sechzig dann Chancen gehabt, uns phasenweise eingeschnürt. Wir haben gewackelt, sind aber nicht umgefallen. Da müssen wir der Mannschaft ein großes Kompliment machen."

Zur "blöden" Gelbroten Karte von Verhoek: "Er hat sich entschuldigt. Manchmal gehen die Pferde mit einem durch. Es waren viele Nicklichkeiten in dem Spiel. Da hat er mal kurz nicht klar gedacht und dann passiert so was."

Hansas-Keeper Markus Kolke, Man of he Match, weil er mit mindestens 2 starken Paraden den Punkt rettete, definitiv in der 82. Minute gegen Mölders mit einer Glanztat: "Es ging wie beim Handball so um unseren Strafraum herum. Obwohl wir tief standen, hatte Sechzig noch seine tiefen Läufe. Das meiste haben wir gut verteidigt. ....Wir haben in Unterzahl zu null gespielt - das zeigt, dass wir eine gute Mannschaft sind. Jetzt müssen wir erst mal 46, 47 Punkte holen, dann schauen wir, wieviel Spiele noch sind und dann können wir irgendwann nach dem Spiel mal wieder über das Thema Aufstieg reden."

1. FC Kaiserslautern - FC Bayern München II 1:1 - Tor aberkannt, Stress zwischen den Trainern

Lauterns Trainer Marco Antwerpen war bedient: "Wir waren hier die spielbestimmende Mannschaft. Hatten viele Torchancen und müssen das Spiel definitiv gewinnen. Da liegt man dann 1:0 hinten durch den zweiten Torschuss von Bayern und mehr kam da auch nicht. Das ist dann halt bitter. Wenn man eigentlich das 2:1 macht und das aberkannt wird... Ich habe den Linienrichter gefragt, wie sicher er sich ist. Der hat mir gesagt, dass er alles Revue passieren lassen muss. Das hat er wohl dann nicht richtig gemacht... Grundsätzlich sehen wir hier zuerst mal die Leistung und die war, glaube ich, gut mit 3 Gross-Chancen. Da müssen wir das Spiel entscheiden. Auch ohne das Abseitstor. Da gehört aber dann auch eine gute Schiedsrichterleistung mal dazu und das hatten wir heute nicht dabei."

Während des Spiels und im Anschluss gab es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen den beiden Trainern, Antwerpen und Seitz: "Ich habe den Kollegen heute das erste mal kennengelernt. Bei seinem Verhalten sollte er mal gucken, ob das so in Ordnung ist."

Lauterns Torschütze Daniel Hanslik: "Wir waren über die gesamte Spielzeit das bessere Team, aber haben uns leider nicht belohnt. Es war heute wieder ein riesiger Aufwand der Mannschaft. Wir ziehen alle an einem Strang und wollen es nächste Woche besser machen."

Bayerns Trainer Holger Seitz wollte nicht auf die Vorfälle an der Seitenlinie eingehen: "Das Spiel war auf einem sehr hohen kämpferischen Niveau mit unheimlich viel Intensität und Leidenschaft. Das hat sich am Ende dann auch auf die Trainerbank ausgeweitet. Es war eine reife Leistung, wie meine Jungs das verteidigt haben. Das schafft man nur, wenn man einen Reifeprozess hinter sich gebracht hat. Ich bin sehr zufrieden, wie die Jungs das heute gemacht haben."

Lauterns Trainer Marco Antwerpen vor dem Spiel zur fehlenden Konstanz: "Da sind wir gefordert, aber auch da brauchen wir Zeit für. Wir hoffen, dass wir heute wieder viele Dinge auf den Platz bringen, die wir versucht haben, einzustudieren. Dann werden wir ein gutes Spiel machen und auch häufiger Spiele gewinnen."

SV Waldhof Mannheim - SV Wehen Wiesbaden 0:1 - Ärgerliches Gurken-Tor

Wiesbaden bleibt dank eines Last-Minute-Sieges an den Aufstiegsplätzen dran.

Mannheims Trainer Patrick Glöckner wurmte die Niederlage: "Wenn man das Spiel gesehen hat, dann ist das extrem ärgerlich. Wir hatten mehrfach die Chance, in Führung zu gehen. Haben ein sehr gutes Zweikampfverhalten an den Tag gelegt. Der Gegner hatte eine Torchance, die unser Keeper gut hält und dann bekommt man am Ende so ein Gurkentor rein. Das ist einfach ärgerlich. Sowas darf uns nicht passieren."

Mannheims Keeper Timo Königsmann ergänzte: "Es tut sehr weh. Es war kein schlechtes Fußballspiel, aber es gab auch nicht die großen Chancen auf beiden Seiten. Wir konnten uns vorne nicht belohnen und dann weiß Wiesbaden auch selbst nicht, wie sie da das Tor kurz vor Schluss gemacht hat."

Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm: "Mir war nach der ersten Halbzeit schon klar, dass ein Tor dieses Spiel entscheiden wird. Beide Mannschaften kamen nicht richtig in Tritt. Für uns war klar, dass wir in der zweiten Halbzeit besser spielen müssen als in der ersten. Das haben wir gemacht, aber Waldhof hatte auch zwei, drei gute Situationen, bei denen wir das Glück auf unserer Seite hatten. Das Tor ist typisch für dieses Spiel. Klassisches 0:0 und am Ende gewinnt der Glücklichere."

Patrick Glöckner zur Derbyniederlage am letzten Wochenende gegen Lautern: "Ich denke, dass wir da alle ein Stück weiter drunter gelitten haben, aber wichtig ist, dass man weiter macht und daraus lernt. Man muss die richtigen Erkenntnisse ziehen und die Mannschaft wieder mitnehmen und in Schwung bringen. Wir sind da eine Einheit. Die Fans und wir."

Rüdiger Rehm über die Trainer-Rauswurf-Mentalität in den letzten Wochen: "Es gibt natürlich immer unterschiedliche Situationen, in denen ein Verein dann entscheiden muss. Aber es wird manchmal aus der Emotion raus geschossen, anstatt mal nachzudenken. Das ist aber auch das Einzige, was ich angemerkt habe... Ich bin stolz, dass ich bei einem Verein tätig bin, der Dinge gut analysiert und gemeinsam aufarbeitet."

Die 3. Liga LIVE bei MagentaSport

Sonntag, 14.02.2021

  • Ab 12.45 Uhr: SpVgg Unterhaching - 1. FC Saarbrücken
  • Ab 13.45 Uhr: SG Dynamo Dresden

Montag, 15.02.2021

  • Ab 18.45 Uhr: Türkgücü München - 1. FC Magdeburg

Mittwoch, 16.02.2021

  • Ab 18.45 Uhr: 1. FC Saarbrücken - FSV Zwickau

Quelle: MagentaSport (ots)

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