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Gladbachs Sportdirektor Eberl schließt Investorenmodell bei Borussia aus

Archivmeldung vom 23.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Max Eberl (2008), Archivbild
Max Eberl (2008), Archivbild

Foto: VierscheJong
Lizenz: GFDLcc-by-sa
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl bekräftigt, dass für den Bundesligazweiten die Unterstützung eines Investors nicht infrage kommt.

"Wir stehen für 50+1, wir wollen der Herr im eigenen Haus bleiben. Als ich vor 20 Jahren als Spieler nach Gladbach kam, ging es um den Abstieg, man hatte keine Mannschaft, kein Stadion, kein Trainingsgelände und 30 Millionen Mark (etwa 15 Millionen Euro, Anm. d. Red.) Schulden", sagte Eberl in einem Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Heute reden wir über einen Klub, der ohne einen Cent von Investoren oder Anteilsverkäufen und mit eigener Arbeitskraft und Kreativität all das geschaffen hat, was wir haben, und heute haben wir keine 30 Millionen Mark Schulden mehr, sondern ein Eigenkapital von 100 Millionen Euro, parallel dazu sportlichen Erfolg. Und dass einem Verein das ohne einen finanziellen Anschub gelingt, gibt es in der Fußballwelt nicht so häufig. Wir wollen den auch nicht, wir wollen das aus eigener Kraft schaffen und bei unserer Identität bleiben."

Trotzdem schaffe es Borussia, auf sportlicher Ebene mitzuhalten. Um auf der wirtschaftlichen Ebene mithalten zu können, sei der Rückstand zur Konkurrenz laut Eberl aber zu groß. "Leipzig hat einen Anschub bekommen, den wir nicht haben und auch nicht haben wollen. Und Teams wie Bayern, Dortmund, Leverkusen und Schalke waren in einer Zeit, als die Gelder in der Champions League explodiert sind, ständig dort vertreten. Wo sollen wir jetzt diese hunderte Millionen aufholen?", sagt der 46-Jährige. "Wir können nicht sagen: 'Jetzt greifen wir die ganz Großen an.' Denn dafür sind sie zu viele Jahre und Fernsehgeld-Hierarchien voraus. Trotzdem schaffen wir es sportlich, durch Kreativität an sie heranzurücken. Dass wir sie überholen, halte ich aber für ausgeschlossen", sagte Eberl.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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