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Borussia Dortmund erwartet auch ohne Champions League schwarze Zahlen

Archivmeldung vom 07.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
pixelio.de
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Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund (BVB) will in der kommenden Saison auch dann schwarze Zahlen schreiben, wenn der Klub die Teilnahme an der Champions League verpassen sollte. „Wir würden in diesem Fall für 2015/16 keinen Verlust ausweisen“, sagte Thomas Treß, Finanzgeschäftsführer des einzigen börsennotierten deutschen Klubs, dem „Wall Street Journal Deutschland“.

Spielerverkäufe seien nicht nötig, falls Einnahmen aus der Königsklasse wegfallen sollten. „Einen Zwang zu kompensatorisch wirkenden Transfererlösen sehen wir nicht“, sagte Treß mit Verweis darauf, dass der Verein seine Finanzverbindlichkeiten im vergangenen Monat (Oktober) komplett abgelöst habe. Auch die Qualität des Kaders sei gesichert: „Wir wären in der Lage, ein absolut wettbewerbsfähiges Personalbudget für den Lizenzspielerbereich darzustellen, selbst wenn die Qualifikation für die Champions League am Ende dieser Saison verpasst werden würde.“

Mit sieben Punkten aus zehn Spielen belegt der Vizemeister derzeit Platz 17 der Bundesliga. Bis zum vierten Tabellenplatz, der noch die Teilnahme am europäischen Top-Wettbewerb ermöglicht, fehlen aktuell zehn Punkte. Eine Qualifikationschance bestünde jedoch auch über den Gewinn des laufenden Champions-League-Wettbewerbs 2014/15. Dort ist der BVB mit vier Siegen in vier Spielen bereits für das Achtelfinale qualifiziert.

In der vergangenen Saison 2013/14 erhielt Dortmund als Viertelfinalist der Champions League vom europäischen Fußballverband Uefa 36,2 Millionen Euro. Die Spieltagseinnahmen beliefen sich bei fünf Heimspielen auf rund zehn Millionen Euro, hinzu kamen Prämien von Sponsoren, zu deren Höhe der Klub keine Angaben macht.

„Mögliche wegfallende Prämien seitens der Sponsoren für sportlichen Erfolg werden durch, für diesen Fall, ebenfalls wegfallende Prämien im Lizenzspielerbereich weitestgehend kompensiert“, sagte Treß. Auch die Ausgaben für die Spieler würden im Falle einer Nicht-Qualifikation für die Königsklasse deutlich sinken: „Bezogen auf den Lizenzspielerbereich sind rund 40 Prozent der Vergütungen variabel und direkt vom sportlichen Erfolg abhängig.“

Treß kündigte weiteres Wachstum durch Werbepartnerschaften an. „Vor dem Hintergrund unserer inzwischen weltweit hohen Sympathiewerte werden wir es – Prämien für den sportlichen Erfolg außen vor gelassen – auch künftig schaffen, die Sponsoringerlöse trotz eines möglichen kurzfristigen sportlichen Misserfolgs weiter zu steigern.“ Es sei gelungen, die Erlöse aus Sponsoringverträgen „durch entsprechende vertragliche Gestaltungen weitgehend vom kurzfristigen sportlichen Erfolg abzukoppeln“.

Link zum Artikel: http://www.wsj.de/articles/SB11186790908283423711204580262131307844958

Quelle: Wall Street Journal Deutschland

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