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Kraft führt wieder in der RAW Air-Wertung vor Wellinger

Archivmeldung vom 16.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Granåsen Schanze in Trondheim
Granåsen Schanze in Trondheim

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Weltcup-Spitzenreiter Stefan Kraft hat zurückgeschlagen. Der Überflieger aus Österreich hat sich als Sieger des Wettbewerbs auf der Granasen-Schanze in Trondheim mit 138 und 142,5 m (Schanzenrekord) sowie 302,0 Punkten vor dem Einheimische Andreas Stjernen (294,3/138,5+138) sowie den beiden DSV-Adlern Andreas Wellinger (289,6/133+141,5) und Markus Eisenbichler (288,7/141,0+140) mit 1.237,1 Punkten auch die Führung in der strapaziösen RAW AIR-Serie von und vor Wellinger (1.231,8) wieder zurückgeholt, nachdem er am Vortag im Prolog gestrauchelt war. Der Zweikampf um die 60.000 Euro-Siegprämie bleibt spannend und ist völlig offen.

In einem hochklassigen Wettbewerb vermisste Bundestrainer Werner Schuster am Ende nur den Mut der Sprungrichter, endlich auch mal die Note 20 für einen der Springer aus dem Führungstrio zu ziehen. „Ein Top-Wettbewerb auf unglaublich hohem Niveau. Was sollen die den noch anstellen, um endlich belohnt zu werden?“

Andreas Wellinger sagte zum Wettbewerb: „Ich freue mich jetzt auf das Skifliegen, auch in der RAW AIR-Wertung ist noch alles drin“. Er hat sich seit dem Kult-Weltcup auf der Mühlenkopfschanze in Willingen auf dem Podium eingenistet, verbesserte sich im Finale von sechs auf drei und strahlte in gewohnter Manier. Markus Eisenbichler verpasste den Sprung auf das Stockerl mit zwei Topweiten nur durch die schwächere Landung im ersten Durchgang. Als Dritter in der Tournee-Wertung (1.206) ist er auch noch nah an einer der drei Prämien dran. Auch Richard Freitag (268,4) mischt als Achter in der Tages- und in der RAW AIR-Wertung noch vorne mit. Insgeheim rechnen sich die DSV-Adler selbst in der Nationenwertung noch etwas mehr als den derzeit dritten Platz hinter Polen und Österreich aus.

Beim letzten Weltcup-Skispringen – ab Freitag steht in Vikersund und eine Woche später in Planica Skifliegen auf dem Programm – machte sich nicht nur beim Willinger Stephan Leyhe auch nach den langen Busfahrten am Saisonende quer durch Norwegen ein Substanzverlust deutlich bemerkbar. Mit 126,5 und 121,5 m sowie 234,3 Punkten reichte es im Weltcup zu Platz 28 und drei weiteren Punkten. Immerhin erreichten er und sein Schwarzwald-Teamkollege Andreas Wank (25./127+124,5) noch das Finale der besten 30, das der Oberstdorfer Karl Geiger (31./123 m) wieder nur knapp verpasste.

In der RAW AIR-Wertung ist Leyhe (1057,8) als viertbester DSV-Adler jetzt noch auf Platz 17 zu finden. Sein Pech beim WM-Team-Wettbewerb ist in der Mannschaft kein Thema mehr. „Er hat beständig gute Leistungen gebracht, bei den Bedingungen war nicht mehr drin“, so Bundestrainer Werner Schuster.

Weiter geht es schon am Freitag auf der Flugschanze in Vikersund, wo der in Lillehammer ausgefallene Wettbewerb nachgeholt wird - allerdings mit nur einem Durchgang. Auf dem "Monster-Bakken" nahe der Kleinstadt Drammen könnte auch der Weltrekord des Norwegers Anders Fannemel wackeln, der dort 2015 auf 251,5 Meter gesegelt war.

Quelle: SC Wilingen - Dieter Schütz

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