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1. Bundesliga: Sportvorstand Schneider verlässt Schalke im Sommer

Freigeschaltet am 16.02.2021 um 17:16 durch Sanjo Babić
FC Schalke 04
FC Schalke 04

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 und sein Sportvorstand Jochen Schneider gehen nach der Saison getrennte Wege. Das teilte der Verein am Dienstagnachmittag mit. Schneider werde bis zur Übernahme der Geschäfte durch einen neuen sportlich Verantwortlichen im Amt verbleiben und das Tagesgeschäft der Lizenzspielerabteilung führen, hieß es in einer Mitteilung.

Des Weiteren habe der Aufsichtsrat beschlossen, die zweigleisige Vorbereitung der Spielzeit 2021/2022 in die Hände des Teams Kaderplanung zu legen, das sich aus den gleichberechtigten Mitgliedern Mike Büskens, Peter Knäbel und Norbert Elgert zusammensetzt. Schneider werde dem Trio beratend zur Seite stehen und inhaltliche Entscheidungen, die in Abstimmung mit dem dreiköpfigen Team getroffen werden, umsetzen. "Der Aufsichtsrat ist sich einig, dass grundlegende Veränderungen im sportlichen Bereich notwendig sind, um den FC Schalke 04 aus der Krise und in eine erfolgreichere Zukunft zu führen", sagte Jens Buchta, Vorsitzender des Kontrollgremiums.

"Bei der Neustrukturierung der Lizenzspielerabteilung gilt der Grundsatz Gründlichkeit vor Schnelligkeit." Man habe "volles Vertrauen" in die "umfassende Kompetenz" von Mike Büskens, Peter Knäbel und Norbert Elgert, die Planungen der letzten Wochen für die nächste Saison fortzusetzen. "Die Drei tragen die Schalke-DNA in sich und stehen für die Werte unseres Vereins. Zugleich sind wir uns sicher, dass Jochen Schneider bis zum letzten Tag alles für Schalke 04 geben wird", so Buchta. "Leider haben wir insbesondere in den vergangenen zwölf Monaten nicht das umsetzen können, was wir uns vor knapp zwei Jahren vorgenommen hatten", sagte Jochen Schneider selbst zu dem Schritt. "Ohne Zweifel trage ich Verantwortung für Planungen, Entwicklungen und Entscheidungen, die ich stets nach bestem Wissen und Gewissen getroffen habe. Hierzu gehören auch Fehlentscheidungen, die mich im Nachhinein sehr ärgern."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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