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1. Bundesliga: Stuttgart gewinnt in Freiburg

Archivmeldung vom 11.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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In der letzten Partie des 12. Spieltages der Fußball-Bundesliga hat Stuttgart in Freiburg mit 3:1 gewonnen. Vorher hatte Mainz in den letzten Minuten gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 (0:0) gewonnen.

Ibisevic legte in der 9. Minute vor, Werner legte in der 10. Minute nach und traf in der 82. Minute gleich nochmal. Für Freiburg hatte Hanke in der 78. Minute den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielt. Freiburg leistete sich viele Fehler im Aufbau und verpasste mehrere Großchancen, in der zweiten Hälfte waren die Mannschaften spielerisch über weite Strecken gleichwertig.

Mainz mit Lastminute-Sieg gegen Frankfurt

Am 12. Spieltag in der Bundesliga hat Mainz in nahezu in letzter Sekunde gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 (0:0) gewonnen. Erst in der 88. Minute besorgte Choupo-Moting den Siegtreffer. Der Sieg für die Mainzer ist äußerst glücklich, Frankfurt war über weite Strecken die bessere Mannschaft. Damit klettert Mainz auf Platz acht - Frankfurt bleibt im Tabellenkeller.

Mönchengladbach dreht Partie gegen Nürnberg

Am 12. Spieltag in der Bundesliga hat Mönchengladbach am Samstagabend gegen Nürnberg äußerst glücklich mit 3:1 gewonnen. Nürnberg war in der 21. Minute durch Drmic in Führung gegangen und danach über weite Strecken die überlegene Mannschaft. Erst in der 72. Minute fiel der Ausgleich durch Arango, drei Minuten später dann ein Eigentor durch Stark. In der 87. Minute machte Herrmann den Deckel drauf.

Die wichtigsten Stimmen bei Sky:

Daniel Schwaab (VfB Stuttgart) über die Ziele: "So konstant sind die Mannschaften, die vor uns sind, auch nicht. Deshalb müssen wir schauen, dass wir dran bleiben, die Punkte machen noch vor der Winterpause. Dann gucken wir mal, wo der Weg hingeht."

Mike Hanke (SC Freiburg) über die Probleme seiner Mannschaft: "Sicherlich müssen wir jede Woche rotieren, weil Spieler angeschlagen sind. Es tut enorm weh, wenn du gleichzeitig noch Europapokal spielen musst. Wir müssen schauen, dass wir die Hinrunde so gut wie möglich hinbekommen, so viele Punkte holen, wie es nur geht, damit wir uns neu orientieren können in der Rückrunde."

Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05) über den Last-Minute-Sieg: "Das war für uns ein perfekter Ablauf im Derby. Die Frankfurter haben Klasse gezeigt in ihrem Ballbesitz, in ihrem Spielverständnis, in ihrer Ballzirkulation. Das war oftmals schwer. In der zweiten Halbzeit wurden wir aber von Minute zu Minute besser und haben uns so spät belohnt. Das sind die süßesten Siege.

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt) über die Negativserie: "Wenn du die Scheiße hast, dann hast du sie. Am Schluss so ein Tor zu bekommen, das ist typisch für diese Saison. Natürlich spielt es eine Rolle, dass wir auf drei Hochzeiten tanzen. Aber das haben wir vorher gewusst."

Alexander Meier (Eintracht Frankfurt) über die Niederlage: "Es ist ja klar, dass wir im Moment nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. Ich denke, wir haben heute trotzdem ein gutes Spiel gemacht."

Tranquillo Barnetta (Eintracht Frankfurt) über die Krise: "Es ist sehr bitter. Wir müssen da gemeinsam raus. Aber ich glaube, wir müssen da auch nicht hektisch werden. Wenn wir so spielen wie heute, bin ich mir sicher, dann werden wir auch wieder gewinnen."

Christian Heidel (Mananger FSV Mainz 05) ...

... über die Leistung der Mannschaft: "Ich glaube, es gab sicher schon bessere Fußballspiele. Aber wie die Jungs dagegen gehalten haben, das war überragend gut. Die Jungs haben kämpferisch alles gemacht."

... über die Vorstellung von Torhüter Loris Karius: "Das, was auf die Hütte kam, hat er gehalten. Ich hatte nicht den Eindruck, dass er groß nervös ist. Er hat es sehr unaufgeregt gemacht."

Loris Karius (Torhüter FSV Mainz 05) über seinen ersten Einsatz von Anfang an: "Mit so einem Last-Minute-Tor ist der Tag natürlich perfekt. Es gibt keinen Grund. brutal nervös zu sein. Man hat ja auch nichts zu verlieren. "

Eric Maxim Choupo-Moting (FSV Mainz 05) über den Erfolg im Derby: "Der Trainer hat uns darauf hingewiesen, dass Eintracht Frankfurt in den letzten 15 Minuten immer viele Tore kassiert hat. Das haben wir im Kopf gehabt. Jeder weiß, was so ein Derbysieg für die Stadt bedeutet. Wir haben uns jetzt wieder ein bisschen Luft verschafft. Jetzt können wir mit Selbstvertrauen ins nächste Spiel gehen. Und man kann auch mit breiter Brust ein Wochenende in Frankfurt machen."

Borussia Trainer Lucien Favre: "Ich habe in der Halbzeit gesagt Nürnberg hat sehr gut gespielt. Sie waren besser als wir, waren ausgezeichnet, aber sie können nicht 90 min so spielen. Sie haben gute Torchancen gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Mit enorm viel Risiko. Das war die einzige Lösung, mehr Druck. Es war am Limit, dass wir kein zweites Tor kriegen. Wir haben das Glück erzwungen."

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl

...über den Sieg: "Es war ein sehr hartes Brett was wir bohren mussten. Nürnbergs hat es überragend gemacht. Wenn wir das letzte Spiel dazu nehmen könnte Nürnberg sechs Punkte haben. Man hat Mitgefühl aber Hauptsache wir haben gewonnen. In der zweiten Halbzeit haben wir mit mehr Moral und mehr Engagement den Sieg erzwungen."

...auf die Frage, wann Marc Ter Stegens Vertrag verlängert wird: "Fragen sie Marc, wir hoffen bald."

Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer: "Zurzeit ist es schwer zu erklären was bei los ist. Es ist ganz viel Pech was an den Schuhen oder an den Trikots klebt. Wir müssen einfach weiter machen, wir können nichts anderes machen."

Stimmen zum möglichen Treffer zum 2 zu 2 für Nürnberg und die Diskussion, ob der Ball hinter der Linie war.

Nürnberg Trainer Bertjan Verbeek: "Tor! Der Linienrichter war nicht an der Stelle, deswegen konnte er es nicht sehen. Das ist das Problem im Fußball, es braucht eine Technologie."

Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer auf die Frage, ob der Ball hinter der Linie war: "Das meinen sie jetzt nicht ernst oder? Der ist drin. Aber das kommt dann noch dazu, dass so ein Tor nicht gegeben wird. Sehr sehr bitter für uns. Wir hatten in Hoffenheim eine ähnliche Situation, da war der Vorteil auf unserer Seite."

Sky Experte Lothar Matthäus: "Gefühltes Tor, aber wahrscheinlich ist noch eine Rundung des Balls auf der Linie."

Sky Experte Markus Merk: "Gefühlt war er drin. Schiedsrichter und Assistent brauchen 100 Prozent Überzeugung, dass der Ball hinter der Linie war."

Stimmen zum Zweikampf Xhaka gegen Drmic und einen möglichen Elfmeter

Nürnberg Trainer Bertjan Verbeek: "Er trifft den Ball und den Mann. Das kann doch nicht wahr sein, dass das kein Elfmeter ist."

Sky Experte Markus Merk: "Er geht zuerst gegen den Ball, für mich mehr kein Elfmeter. Aus Schiedsrichtersicht versucht er zu beurteilen, was trifft er zuerst, den Gegenspieler oder den Ball.Ich gehe auch mit jedem, der sagt er hätte diesen Elfmeter gepfiffen, aber für mich tendenziell kein Elfmeter."

Sky Experte Lothar Matthäus: "Er nimmt den Elfmeter in Kauf und hat Glück gehabt, dass der Schiedsrichter so entschieden hat."

Sky Experte Lothar Matthäus ...

...über das Bundesliga-Spitzenspiel am nächsten Spieltag: "Dortmund steht jetzt unter Druck. An einen Sieg des FC Bayern möchte ich gar nicht denken, denn ich möchte an der Tabellenspitze nicht noch einmal so eine langweilige Saison sehen wie im letzten Jahr."

... über den Ausfall von Dortmunds Neven Subotic: "Das war ein Schlüsselspieler in den vergangenen Jahren. Mit seiner Kopfballstärke war er bei Standardsituationen ein wichtiger Spieler. Natürlich hat Dortmund einige zentrale Abwehrspieler, aber da sind zwei junge Spieler dabei, die noch keine Erfahrung haben. Die Ziele, die Dortmund erreichen will, kannst du nicht nur mit jungen Spielern erreichen. Sie haben ja generell eine junge Mannschaft. Ich bin überzeugt, dass Dortmund in der Winterpause auf dem Transfermarkt zuschlagen wird."

... über die bevorstehende Operation von Bastian Schweinsteiger: "Jede Verletzung zieht dich erst einmal runter. Dann musst du wieder positive Energie schöpfen. Du musst arbeiten und daran glauben. Dann schaffst du es auch."

... über die Rolle von Philipp Lahm beim FC Bayern und bei Bundestrainer Joachim Löw: "Ich gehe davon aus, dass er bei Bayern weiter auf der Sechs spielen wird, weil Pep Guardiola Rafinha vertraut, und in der Nationalmannschaft auf der Außenverteidigerposition."

...über die Zukunft von Wolfsburgs Diego: "Atletico Madrid ist wieder sehr nahe an Diego dran. Die Informationen sind da, dass Diego auch Interesse hat, wieder nach Spanien zu gehen."

Peter Fischer (Präsident Eintracht Frankfurt)...

... auf die Frage, ob die Eintracht im Abstiegskampf angekommen ist: "Ob es ein Abstiegskampf wird, glaube ich nicht. Ich weiß um die Qualität der Mannschaft. Ich weiß auch, wo die Symptome sind: Die Dreifachbelastung merken wir. Aber: Wir kommen da unten raus. Wir haben eine Mannschaft mit vernünftigem Charakter, die Fußball spielen kann. Wir haben einen tollen Trainer und wir haben eine absolute Ruhe im Umfeld. Wir wissen, dass wir nicht Deutscher Meister werden und auch nicht Dritter werden, aber wir werden nicht absteigen."

... über die vielen Frankfurter Gegentore in der Schlussphase: "Die 85. bis 89. Minute spare ich mir bei den nächsten Spielen, da gehe ich Kaffee trinken. Irgendwas muss ja passieren."

... über die Dominanz des FC Bayern: "Es darf eines nicht passieren: Dass wir wieder wie letztes Jahr eine Saison haben mit 25 Punkten Vorsprung an der Spitze. Das kann nicht gut sein. Bayern ist überragend, für mich ist es die beste Mannschaft der Welt. Ich weiß nicht, wie man besser Fußballspielen kann wie die Bayern im letzten Jahr, da fehlt mir die Fantasie. Wenn die Bayern das Spitzenspiel gewinnen, stehen sie da mit sieben, acht, neun Punkten Vorsprung. Das wäre fatal für die Liga, wenn es so weitergeht. Ob das so gesund ist für den Wettbewerb, wenn das zehn Jahre so weiter geht, das wage ich zu bezweifeln. Das nimmt Dynamik, Spannung, Reiberei und die Emotionen von Jürgen Klopp. Denn wenn Bayern 25 Punkte vorne ist, muss er sich nicht mehr aufregen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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