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Neuer Rekord: Russe rudert im Kanu von Sankt Petersburg nach Moskau

Archivmeldung vom 17.07.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.07.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Juri Postrigai (2023) Bild: Sputnik / Ilnar Tuchbatow
Juri Postrigai (2023) Bild: Sputnik / Ilnar Tuchbatow

Von Sankt Petersburg nach Moskau auf dem Wasserweg: Ein russischer Athlet hat diese Strecke in zwei Wochen zurückgelegt. Im Ziel angekommen erzählte der 34-Jährige, dass sein Vorhaben wegen Unwetters sehr schwierig war. Für einen Rekord hat es dennoch gereicht. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Der 34-jährige Juri Postrigai startete am 2. Juli in Sankt Petersburg. Der Olympiasieger aus dem Jahr 2012 paddelte von morgens bis abends, Zwischenstopps machte er, um zu essen und zu schlafen. Am 16. Juli erreichte der Kanute sein Ziel in Moskau und stellte einen neuen russlandweiten Rekord in der Kategorie "Kürzeste Zeit von Sankt Petersburg nach Moskau im Kajak" auf.

"Schon am ersten Tag, als ich in Sankt Petersburg startete, begann ich zu bereuen, dass ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen hatte", gab der Athlet zu. "Ich dachte, es wird einfacher. Zu Beginn der Tour gerieten wir in ein Unwetter, es regnete jeden Tag. Außerdem ruderte ich die ganze Strecke mit 10 Stundenkilometern gegen die Strömung, mein Bein schwächelte, mein ganzer Körper schmerzte, und ich fragte mich, warum ich mich überhaupt dafür gemeldet hatte."

Mehrere Abschnitte seiner Strecke seien extrem schwer gewesen, räumte der frühere Olympiasieger ein. Jedoch habe er sich während der zwei Wochen wieder davon überzeugen können, wie gastfreundlich russische Menschen sind. Wegen eines technischen Problems bei seinem Begleitboot habe er kurze Zeit allein fahren müssen. Ein Mann sei ziemlich lange aus Freundlichkeit neben ihm hergefahren, bis seine Begleitmannschaft wieder eingetroffen sei, was ihn positiv berührt habe. In jenen Orten, wo er Pausen einlegte, sei er immer freundlich beherbergt worden, sagte Postrigai.

"Die längste Strecke, die ich an einem Tag zurücklegen konnte, betrug etwa 90 Kilometer", erzählte er. Zudem habe er zwei Tage pausieren müssen – wegen eines Sturms.

Als er gefragt wurde, ob er nun Lust hätte, bis zum Olympia-Austragungsort 2024 Paris zu paddeln, sagte Postrigai: "Definitiv nicht, ich bin auf kurze Strecken spezialisiert: 200 und 500 Meter."

Russische und weißrussische Athleten wurden dieses Jahr allerdings nicht zu den Weltmeisterschaften im Kanu-Rennsport zugelassen. Die WM findet im August in Duisburg statt und stellt eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 dar. "Wir werden deswegen nicht untätig bleiben, sondern versuchen, unseren Lieblingssport zu popularisieren. Das Leben endet nicht bei den Olympischen Spielen in Paris. Wir haben die Möglichkeit, Menschen für diesen Wassersport zu begeistern, nicht an der französischen Seine, sondern im Moskwa-Fluss", resümierte der Athlet."

Quelle: RT DE

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