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Basketball: Bamberg-Manager Heyder kritisiert Hoeneß

Archivmeldung vom 06.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dirk Bauermann
Dirk Bauermann

Foto: Usien
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach der Entlassung des ehemaligen Basketball-Bundestrainers Dirk Bauermann beim FC Bayern hat Manager Wolfgang Heyder von Serienmeister Brose Bamberg massive Kritik an den Münchnern und Präsident Uli Hoeneß geübt. "Es sind ja schon früher in der BBL Trainer entlassen worden - aber diese sonderbare Kultur, dann so etwas in der Öffentlichkeit auszutragen und auszubreiten, die ist neu und tut dem Basketball überhaupt nicht gut", sagte Heyder der "Süddeutschen Zeitung".

Bauermann war sechs Tage vor Saisonstart entlassen worden, nach der Münchner Auftaktniederlage gegen Oldenburg (61:80) gab Präsident Hoeneß ihm die Schuld für den Zustand der angeblich schlecht trainierten Mannschaft und Disziplinlosigkeiten im Team. "So etwas hat es im Basketball noch nie gegeben, und das braucht auch niemand. Für mich ist das extrem störend und ablehnenswert, wie hier eine Person und ein Mensch demontiert wird", sagte Heyder, der in Bamberg von 2001 bis 2008 erfolgreich zusammen arbeitete.

Die Führungsriege des FC Bayern hätte zudem nach Eskapaden von Spielern härter durchgreifen müssen: "Wieso geht da in München der Verein nicht klarer dazwischen? Der Trainer muss mit Spielern sportlich streiten, das sind harte Konflikte. Nein, da hätten die Bayern drastisch eingreifen und ihren Trainer schützen müssen."

Heyder betonte überdies, er habe im Winter 2010 die Zusage zum Wechsel von Bamberg nach München auch zurückgenommen, da sich die Bayern-Klubspitze zu sehr in sportliche Belange einmischten: "Für mich war damals zu undurchschaubar: Wer hat da wirklich das Sagen, wie werden am Ende die Kompetenzen verteilt? Ich hätte zu viele Kompromisse mit zu vielen Personen eingehen müssen." Auch daran sei Bauermann nun gescheitert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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