Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Sport Bayerns Innenminister ermahnt Nationalspieler Gündogan

Bayerns Innenminister ermahnt Nationalspieler Gündogan

Archivmeldung vom 14.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Joachim Herrmann (2018)
Joachim Herrmann (2018)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat den deutschen Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan nach dessen indirekter Sympathie-Bekundung für den türkischen Kriegseinsatz ermahnt.

"Es muss sich jemand, der der deutschen Nationalmannschaft angehört, natürlich auch selbst bewusst sein, welchem Land er sich persönlich vorrangig verbunden fühlt", sagte Herrmann in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen". Gündogan hatte im Netz seine Zustimmung ausgedrückt zu einem Foto der türkischen Nationalmannschaft, die ihrem Präsidenten und der türkischen Armee salutiert. Später hatte Gündogan diese Sympathiebekundung zurückgenommen.

"Ich würde mich freuen, wenn die Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft Sympathie für die Soldaten der Bundeswehr hätten", sagte Herrmann weiter. "Ich glaube, das ist etwas, was man von einer deutschen Nationalmannschaft erwarten kann", so der Minister. Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil äußerte sich zu dem Vorfall und nahm Gündogan gegen die Kritik in Schutz: "Ich habe auch seine Entschuldigung gelesen. Ich finde, er hat das glaubwürdig erklärt", so Klingbeil. "Jetzt erwarte ich auch, dass die Erklärung, die er gegeben hat, glaubwürdig ist und sowas nicht weiter passiert."

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, wies hingegen in der "Bild"-Sendung darauf hin, dass sich Gündogan "immer wieder unglücklich" verhalte: "Irgendwann glaubt man nicht mehr an Zufälle", so Buschmann. Jeder Mensch habe Anspruch darauf, dass eine Entschuldigung angenommen werde, "aber es fällt mir bei Herrn Gündogan immer schwerer. Ich kann nur dringend hoffen, dass er erkennt, dass er eine Verantwortung trägt", so Buschmann weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Coronavirus (Symbolbild)
Und wenn es klar würde, dass Covid-19 nicht existiert ...
Symbolbild
Um die Effekte wirklich zu verstehen, mußt Du die wahre Ursache kennen
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte dumpf in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige