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Rallye Schweden/WRC3: SKODA Privatier Lindholm wird Zweiter

Archivmeldung vom 17.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: "obs/Skoda Auto Deutschland GmbH"
Bild: "obs/Skoda Auto Deutschland GmbH"

Wegen des für die Jahreszeit zu warmen Wetters und dem damit verbundenen Schneemangel strichen die Organisatoren den zweiten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft auf neun Wertungsprüfungen zusammen, die über insgesamt 148,55 Kilometer führten.

Die kürzeste Rallye Schweden aller Zeiten (13. bis 16. Februar 2020) sah dennoch ein spannendes Finale auf der letzten Wertungsprüfung am Sonntag. Die 21,19 Kilometer der Likenäs-Prüfung brachten auch in der WRC3-Kategorie die Entscheidung. Emil Lindholm und Mikael Korhonen im privaten SKODA FABIA Rally2 evo verpassten den WRC3-Sieg um gerade einmal fünf Sekunden. Oliver Solberg (SWE) und Beifahrer Aaron Johnston (IRL) verloren bei ihrem WM-Debüt im SKODA FABIA Rally2 evo durch einen Reifenschaden auf den letzten Metern den dritten Platz in der WRC3 und wurden Fünfte.

Die Organisatoren der 2020er-Auflage der Rallye Schweden kämpften aufopferungsvoll gegen das saisonal ungewöhnlich warme Wetter und den damit verbundenen Schneemangel in der schwedischen Region Värmland und im Grenzgebiet zu Norwegen. Lange war nicht klar, ob die Rallye überhaupt stattfinden könnte. Mit vereinten Kräften konnten schließlich neun Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 148,55 Kilometer gerettet werden. Am abschließenden Sonntag stand nur noch die 21,19 Kilometer lange ,Likenäs Wolf Power Stage' auf dem Programm. Sie brachte bei heftigen Regenfällen und einem Gemisch aus Schlamm und Eis auch in der Kategorie WRC3 die Entscheidung um Sieg und Podiumsplatzierungen.

Die finnischen SKODA Privatfahrer Emil Lindholm/Mikael Korhonen (SKODA FABIA Rally2 evo) hatten die WRC3-Kategorie bis zur siebten Wertungsprüfung angeführt, bevor sie hinter das Hyundai Team Jari Huttunen/Mikko Lukka (FIN/FIN) zurückfielen. Auf den letzten 21,19 Kilometern der neunten Prüfung gaben sie noch mal alles, mussten sich aber am Ende um lediglich fünf Sekunden geschlagen geben.

Der erst 18 Jahre alte SKODA Youngster Oliver Solberg und Beifahrer Aaron Johnston starteten bei ihrem WRC3-Debüt im SKODA FABIA Rally2 evo in die letzte Prüfung mit einem hauchdünnen Polster von 1,1 Sekunden auf den ehemaligen Rallycross-Weltmeister Johan Kristoffersson (Volkswagen) aus Schweden und dessen Beifahrer Stig Rune Skjærmoen (NOR). Doch auf den letzten Metern hatte Solberg Pech, kassierte einen Reifenschaden und wurde mit einem Zeitverlust von 1.53 Minuten auf WRC3-Rang fünf zurückgeworfen.

Die finnischen SKODA Privatiers Eerik Pietarinen/Miikka Anttila (SKODA FABIA Rally2 evo) eroberten den vierten Platz in der WRC3-Kategorie. Pontus Tidemand, 2017 mit SKODA WRC2-Champion und in Schweden zusammen mit Beifahrer Patrick Barth im privat eingesetzten SKODA FABIA Rally2 evo am Start, wurde Dritter in der separat gewerteten Kategorie WRC2.

"Glückwunsch an die SKODA Teams, die alle das Ziel erreichten. Wir freuen uns auch darüber, dass unter den neun Teams in der WRC3 sieben mit einem FABIA antraten. Es ist wirklich schade für Oliver und Aaron. Sie haben unter den schwierigsten Bedingungen eine vielversprechende Leistung abgeliefert und nur durch einen unglücklichen Reifenschaden eine Platzierung auf dem Podium verpasst. Wir freuen uns jetzt auf die Rallye Portugal, wenn unsere nächste Veranstaltung in Kooperation mit Olivers Team auf dem Programm steht", blickte SKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek voraus.

Endergebnis Rallye Schweden (WRC3)

1. Huttunen/Lukka (FIN/FIN), Hyundai i20 Rally2, 1:15.46,1 Stunden 2. Lindholm/Korhonen (FIN/FIN), SKODA FABIA Rally2 evo, +5,0 Sekunden 3. Kristoffersson/Skjærmoen (SWE/NOR), Volkswagen Polo GTI Rally2, +31,3 Sekunden 4. Pietarinen/Anttila (FIN/FIN), SKODA FABIA Rally2 evo, +1.12,2 Minuten 5. Solberg/Johnston (SWE/IRL), SKODA FABIA Rally2 evo, +2.23,2 Minuten

Zwischenstand WRC3 (nach 2 von 13 Läufen)

1. Eric Camilli (FRA), Citroën, und Jari Huttunen (FIN), Hyundai, 25 Punkte 3. Nicolas Ciamin (FRA), Citroën, und Emil Lindholm (FIN), SKODA,18 Punkte

Zahl des Tages: 9

Neun SKODA Teams gingen bei der Rallye Schweden an den Start, alle kamen ins Ziel. Alleine unter den neun Fahrzeugen in der WRC3-Kategorie für Privatfahrer waren sieben SKODA Teams.

Der Kalender 2020 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft

Veranstaltung/Datum

Rallye Monte Carlo, 23.01.-26.01.2020

Rallye Schweden, 13.02.-16.02.2020 Rallye Mexiko, 12.03.-15.03.2020 Rallye Argentinien, 23.04.-26.04.2020 Rallye Portugal, 21.05.-24.05.2020 Rallye Italien, 04.06.-07.06.2020 Rallye Kenia, 16.07.-19.07.2020 Rallye Finnland, 06.08.-09.08.2020 Rallye Neuseeland, 03.09.-06.09.2020 Rallye Türkei, 24.09.-27.09.2020 Rallye Deutschland, 15.10.-18.10.2020 Rallye Großbritannien, 29.10.-01.11.2020 Rallye Japan, 19.11.-22.11.2020

Quelle: Skoda Auto Deutschland GmbH (ots)

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