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1. Bundesliga: Bayern schlagen Mainz 2:0

Archivmeldung vom 22.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Der FC Bayern München hat den FSV Mainz 05 mit 2:0 geschlagen. In den weiteren Partien des Samstagnachmittags gewann Borussia Dortmund mit 3:0 bei Hannover 96, Stuttgart gewann mit 1:0 gegen den Hamburger SV und sammelte damit wichtige Punkte im Abstiegskampf, während der FC Schalke 04 mit 3:1 gegen Tabellen-Schlusslicht Eintracht Braunschweig gewann und sich Wolfsburg und Augsburg mit 1:1 voneinander trennten.

Die 05er boten dem deutschen Rekordmeister lange Zeit Paroli: Erst in der 81. Minute erzielte Bastian Schweinsteiger den Treffer zum 1:0 für die Bayern per Kopf, nachdem Xherdan Shaqiri das Leder in den Strafraum der Gastgeber geflankt hatte. Nur sechs Minuten später machte Mario Götze mit seinem Treffer zum 2:0 den Bayern-Sieg endgültig klar. Zuvor hatte sich das Star-Ensemble aus München an der kompakt stehenden Defensive der Mainzer die Zähne ausgebissen.

Durch die Siege von Schalke und Dortmund ist die Meisterschaft des FC Bayern, die den Münchenern nur noch theoretisch zu nehmen ist, vertagt worden.

Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 26.Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky:

Christian Gentner (VfB Stuttgart)...

...über den Sieg im Abstiegskampf: "Unfassbar, unbeschreiblich eigentlich. Wir haben die letzten Wochen ein paar gute Spiele gemacht und heute vielleicht das schlechteste seit Ewigkeiten. Wir waren total verunsichert, man hat die Angst gespürt, das ganze Spiel über. Trotz allem haben wir uns den Sieg erarbeitet und das ist das was zählt."

...auf die Frage, wie das Selbstvertrauen zurück kam: "Wenn man das Spiel nüchtern betrachtet, kam es gar nicht zurück. Du hast irgendwo vielleicht die Angst zu gewinnen, weil es so oft schon schiefging die letzten Wochen. Jetzt haben wir es überstanden. Ich bin mir sicher, dass uns das einen Schub geben wird. Für das Selbstvertrauen extrem wichtig."

Huub Stevens (Trainer Hamburg): Wir haben jetzt noch acht Endspiele und so muss man auch rangehen. Jedes Spiel für sich ist ein Finale. Natürlich helfen uns diese drei Punkte, aber wir haben noch einen langen Weg zu gehen."

Rene Adler (Hamburger SV): "Der Knackpunkt war der Platzverweis. Da macht keiner Hakan [Calhanoglu] einen Vorwurf, er hat schon genug Spiele für uns entschieden. Es war ein sehr taktisch geprägtes Spiel, wo keiner einen Fehler machen wollte und in der ersten Halbzeit eigentlich nur wir gespielt haben. Da sieht man, was so ein Platzverweis im Spielverlauf bewirkt. Stuttgart kam ins Spiel und dann hat ein individueller Fehler das Spiel entschieden.

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern): "Die Leute vergessen, dass wir heute gegen Mainz, einen sehr starken Gegner gespielt und gewonnen haben. Wenn wir zwei Spiele hintereinander gewinnen, denken alle, dass es leicht geht und die Gegner nicht gut genug sind. Aber das Gegenteil ist der Fall. Heute bin ich einfach nur zufrieden, dass wir gegen den Gegner, der einer der stärksten in der Saison war, gewonnen haben. Jetzt fehlt uns nur noch ein Sieg. Wir haben es selbst in der Hand in Berlin, in der Hauptstadt, Meister zu werden."

Jerome Boateng (FC Bayern München): "Das Wichtigste ist, dass wir heute gewonnen haben und einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft gemacht haben. Es wäre natürlich wunderschön wenn ich mit Bayern in Berlin, wo alles angefangen hat, Meister werden könnte. Deswegen freue ich mich, dass wir heute die Vorarbeit geleistet haben."

Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) über die unzufriedenen Fans nach der Heimniederlage gegen St. Petersburg: "Wir haben zwei Mal in Folge verloren, gegen Mönchengladbach und Zenit - das war zu viel für Dortmund. Wir mussten heute gewinnen und das müssen wir am Dienstag auch."

Ron-Robert Zieler (Hannover 96): "Die erste Halbzeit war ganz ordentlich, würde ich sagen, mehr aber auch nicht. Wenn man gegen Dortmund spielt, reicht es eben nicht ein bisschen mitzuspielen. Wir hatten einen Ticken zu viel Respekt vor den Dortmundern, da muss insgesamt von uns ein bisschen mehr kommen."

Nikolce Noveski (FSV Mainz 05): "Wir sind enorm viel gelaufen, haben sehr aggressiv gespielt. Schade, dass uns kein Tor gelungen ist, sonst wäre vielleicht noch mehr drin gewesen."

Mirko Boland (Eintracht Braunschweig): "Schalke hat uns fast über das ganze Spiel dominiert. Dann schalten sie einen Schritt zurück, wir haben die Chance zum Ausgleich. So ein Tor muss man dann auch mal machen."

Jens Keller (Trainer FC Schalke 04) über das anstehende Derby gegen Borussia Dortmund: "Das wird ein Kampfspiel, die Emotionen werden da sein. Wenn man das größte Derby in Deutschland spielen kann - das wird eine Freude für uns alle sein."

Tobias Werner (FC Augsburg): Ein bisschen ärgere ich mich über die letzte Spielminute, da war vielleicht sogar noch der Sieg möglich. Über mich und die Mannschaft freue ich mich. Wir sind in unglaublicher Form. Es ist nicht selbstverständlich in Wolfsburg einen Punkt mitzunehmen."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Das zieht sich bei uns wie ein roter Faden durch: Im Vergleich zu den Topmannschaften haben wir 10 bis 15 Tore zu wenig. Das liegt daran, dass wir uns schwer tun, Torchancen zu kreieren. Man trainiert es zwar jeden Tag, aber im Spiel ist es dann doch wieder etwas Anderes, weil der Gegner gut organisiert ist."

Michael Preetz...

...über die Zukunft von Torjäger Adrian Ramos:

"Die Situation ist bekannt: Adrian hat Vertrag bis 2015, wir würden gerne verlängern. Das ist noch nicht passiert, genauso wie es noch keinen Wechsel gibt. Eins ist Fakt: Wir versuchen alles, um Adrian in Berlin zu halten. Er ist der Schlüsselspieler in unserer Offensive. Mal schauen, wie das ausgeht. Er weiß, was wir ihm bieten können. Er ist ein Fixpunkt in unserer Mannschaft, er ist gesetzt. Wir können eine Mannschaft bieten, von der wir hoffen, dass sie sich weiterentwickelt und ein fester Bestandteil der Bundesliga wird."

...über Pierre-Michel Lasogga:

"Pierre ist ein ganz wichtiger Faktor in und für unsere Mannschaft. Er hat Vertrag in Berlin. Er wird im Sommer zurückkommen. Auch ihn versuchen wir zu verlängern, weil der Junge Perspektive hat für die nächsten Jahre."

Jens Lehmann...

...über den Zoff zwischen Marc-André ter Stegen und den Borussia-Fans:

"Ich denke, das wird sich beruhigen. Er wird mir immer sympathischer,: Er lässt sich nichts gefallen. Eigentlich hat er Recht: Er hat hier Tolles geleistet für die Borussen, er hat mitgeholfen, dass sie nicht abgestiegen sind. Er kriegt ein Angebot von einem Traumverein, das sich jeder wünscht. Da sollten die Fans etwas respektvoller mit ihm umgehen. So ein Fehler wie in Braunschweig wird ihm einmal im Leben passieren, dann nicht mehr. Die Fans sollten auch ein bisschen toleranter sein und sollten froh sein, dass sie ihn hier noch ein paar Spiele sehen können, denn er hat viel für sie geleistet."

...über Nachfolger Yann Sommer:

"Es gibt Torleute für verschiedene Länder. Für Deutschland ist es schon mal nicht schlecht, wenn man eine gewisse Größe mitbringt. Da muss Yann Sommer schon kämpfen, wenn er in die Fußstapfen eines ter Stegen treten will. Ich beziehe mich da auf Otto Rehhagel, der gesagt hat: 1,90 Meter kann man nicht lernen. Wenn jemand, der groß ist, seinen Arm ausstreckt, kann man als Kleiner noch so springen: Man bekommt den Ball meist nicht."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund über...: ""

...die Kritik der Spieler an den Fans nach dem letzten Champions League Spiel: "Es war keine fantastische Stimmung - fertig. Dass die Jungs das mal gesagt haben, ist komplett in Ordnung. Fakt ist aber: Das einzige was wir tun können, ist besser Fußball zu spielen. Darum kümmern wir uns und da gab es auch keine Missverständnisse, wir hätten die Sterne vom Himmel gespielt und es würde nicht gewürdigt. Es ist im Moment nicht die allerlockerste Phase und sie wird nicht lockerer. Aber internationaler Spitzenfußball ist kein Zuckerschlecken, da muss man alle drei Tage da sein."

...die Einsatzchancen für den angeschlagenen Pierre-Emerick Aubameyang (Pferdekuss) im Spiel gegen Schalke 04 am Dienstag: "Kein Problem. Auba ist nicht verletzt. Auba ist angeschlagen. Aber es hat trotzdem nicht gereicht für heute. Jeder, der mal einen Pferdekuss hatte, weiß, es gibt die wo man drüber gehen kann und die wo man nicht drüber gehen kann. Er hat es versucht aber selbst am Ende sah es eher einbeinig aus. Aber fürs Derby kein Problem."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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