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DFB-Vize Frymuth verlangt mehr Glaubwürdigkeit im Verband

Archivmeldung vom 18.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Peter Frymuth, fordert von sich und seinen Kollegen im Verband mehr Wahrhaftigkeit. "Ich sehe den Fußball als Funktionär oft aus einem anderen Blickwinkel. Es gibt manches, mit dem auch ich mich nur schwer anfreunden kann. Das Spiel gerät immer mehr in den Hintergrund, andere Dinge sind plötzlich viel wichtiger."

Frymuth weiter: "Und auch auf Verbandsebene könnten wir uns manchmal glaubwürdiger präsentieren, um das Vertrauen der Menschen zu rechtfertigen", schrieb der 62-Jährige in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer "Rheinische Post". Frymuth wehrt sich zudem gegen weitere Auswüchse in der internationalen Vermarktung des Fußballs. "Für mich ist ganz klar, dass es Grenzen gibt. Ein ,immer mehr, immer weiter' kann es nicht geben. Dazu zähle ich insbesondere eine Ausweitung von Champions-League-Spielen am Wochenende. Wo bleibt denn noch das normale Vereinsleben?", schrieb der Präsident des Fußballverbandes Niederrhein.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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