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Deutschland gewinnt Testspiel gegen England

Archivmeldung vom 20.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Das Wembley-Stadion (englisch Wembley Stadium) ist ein Stadion in Wembley, einem Teil des Londoner Stadtbezirks Brent. Das Stadion ist hauptsächlich auf Grund von Fußballspielen bekannt. Seit seinem Neubau (2003–2007) fasst das Stadion 90.000 Zuschauer und verfügt über einen charakteristischen 133 m hohen Bogen. Das Stadion ist nach dem Camp Nou in Barcelona das zweitgrößte Stadion Europas.
Das Wembley-Stadion (englisch Wembley Stadium) ist ein Stadion in Wembley, einem Teil des Londoner Stadtbezirks Brent. Das Stadion ist hauptsächlich auf Grund von Fußballspielen bekannt. Seit seinem Neubau (2003–2007) fasst das Stadion 90.000 Zuschauer und verfügt über einen charakteristischen 133 m hohen Bogen. Das Stadion ist nach dem Camp Nou in Barcelona das zweitgrößte Stadion Europas.

Foto: Billy Hicks
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die DFB-Elf hat das Testspiel gegen England am Dienstagabend mit 1:0 in Wembley gewonnen. Mertesacker traf in der 38. Minute per Kopf nach Vorgabe von Kroos. Es war ein vergleichsweise mühsamer Sieg für die deutsche Mannschaft vor knapp 86.000 Zuschauern in London.

Während es in der Verteidigung gut klappte und auch Weidenfeller seine erstmalige Aufstellung den Bundestrainer nicht bereuen ließ, war im Angriff noch Optimierungspotential vorhanden. Die Engländer hätten dank ihrer angriffslustigen Risikofreude den Ausgleich durchaus verdient gehabt.

Löw: Sieg gegen England "besondere Freude"

Für Bundestrainer Joachim Löw ist der 1:0-Sieg der DFB-Elf gegen England eine "besondere Freude". "Wir waren der absolut verdiente Sieger und haben das Spiel meist im Griff gehabt. Wir hatten eine sehr gute Ballsicherheit, haben es aber bei einigen guten Konter versäumt, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen", sagte Löw im Gespräch mit der Internetseite des DFB. Insgesamt habe die deutsche Nationalmannschaft im Jahr 2013 "einen Schritt nach vorne gemacht", so der Übungsleiter weiter. "Insgesamt haben wir uns als Mannschaft verbessert, defensiv zu arbeiten, wenn es darauf ankam - auch im Pressing", so Löw. Beim Spiel vor dem gegnerischen Tor fehle der Mannschaft hingegen noch die Cleverness und Entschlossenheit. "Daran müssen wir arbeiten."

Mit Blick auf die Auslosung der WM-Gruppen am 6. Dezember erklärte Löw: "Ich fahre mit großer Spannung dahin, mit großer Neugier. Das ist der Moment, wo es so richtig losgeht."

Ex-Nationalspieler Andi Möller: Voraussetzungen für WM-Titelgewinn "so gut wie nie"

Nach dem Testspiel-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in England ist der frühere Mittelfeldstratege des deutschen Teams, Andreas Möller, für die Weltmeisterschaft in Brasilien sehr optimistisch. "Wir haben eine richtig gute Mannschaft, die auch heute ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Die Voraussetzungen für die WM sind so gut wie nie", erklärte der 85-fache Nationalspieler in der Sendung "Sportschau-Club" im ARD-Fernsehen. Das Team von Bundestrainer Jogi Löw gehöre für ihn zum engeren Kreis der Titelfavoriten. "Auch der Trainer ist top motiviert, aber es dürfte ihm bei dieser Auswahl extrem schwer fallen, die Spieler auszusuchen, die zur WM fahren", so Möller weiter.

Auf der Rechnung müsse man nach deren Qualifikation in letzter Minute auch Frankreich haben. "Mit ihnen ist bei der Weltmeisterschaft zu rechnen. Dieser Sieg wird ihnen einen ungeheuren Schub geben", mutmaßte der frühere Nationalspieler. Er freue sich im Übrigen auch, dass Portugal mit Superstar Ronaldo in Brasilien dabei sei. "Ronaldo ist eine Waffe, der ideale Konterspieler und absolute Weltklasse."

Für den Bundesligagipfel von Borussia Dortmund gegen Bayern München am Samstag drückt Möller den Westfalen die Daumen. "Ich würde mir wünschen, dass der BvB gewinnt, damit die Liga spannend bleibt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur /WDR (ots)

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