Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Sport Norbert Loch: „Ich setze als Maßstab an, dass wir in Whistler um den Sieg mitfahren können und sollten.“

Norbert Loch: „Ich setze als Maßstab an, dass wir in Whistler um den Sieg mitfahren können und sollten.“

Freigeschaltet am 29.11.2018 um 10:01 durch Thorsten Schmitt
Norbert Loch, 2015
Norbert Loch, 2015

Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mit einem Dreifachtriumph bei den Damen durch Natalie Geisenberger, Julia Taubitz und Tatjana Hüfner, einem Sieg durch Johannes Ludwig bei den Herren und Platz zwei bei den Doppelsitzern durch Toni Eggert und Sascha Benecken ist die deutsche Rennrodel-Mannschaft erfolgreich in die neue Viessmann Weltcup-Saison gestartet. Auch beim BMW Sprint-Weltcup fuhren die deutschen Athletinnen und Athleten beim Auftakt in Innsbruck-Igls (AUT) jeweils aufs Treppchen: Natalie Geisenberger, Julia Taubitz und Dajana Eitberger feierten auch hier einen Dreifacherfolg. Bei den Herren sicherte sich Felix Loch mit Platz drei seinen ersten Podestplatz der neuen Saison ebenso wie Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzer.

Am kommenden Freitag und Samstag (30. November und 1. Dezember) ist zum fünften Mal die Olympiabahn von Whistler (CAN) Schauplatz eines Viessmann-Weltcups. Gebaut wurde die Hochgeschwindigkeitsbahn für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Neben dem zweiten Weltcup-Rennen steht zudem das erste Rennen im Viessmann Team-Staffel-Weltcup presented by BMW auf dem Programm. Das deutsche Team von Bundestrainer Norbert Loch geht als Titelverteidiger an den Start.

Norbert Loch, Chef-Bundestrainer sagt zum kommenden Weltcup Rennen: „Wir haben zuletzt in Whistler unter sehr gute Bedingungen trainiert, konnten viele Läufe absolvieren. Genau das setze ich jetzt auch als Maßstab an, dass wir in Whistler, auf einer Bahn, auf der wir sehr gerne fahren, um die Siege mitfahren können und auch sollten. Vor allem mit den Damen, aber auch mit den Herren, die dort schon gute Erfolge eingefahren haben.

In Calgary, auch eine Bahn, die uns liegt, wird es wieder ein spannendes Rennen werden, weil es dort vor allem bei den Herren immer sehr eng zugeht. Für mich ein ganz wichtiges Rennen ist Lake Placid, das letzte Rennen der Übersee-Tour. Dort möchte ich mit den Trainingsvorleistungen, die wir uns erarbeitet haben, jetzt ein gehöriges Wörtchen mitreden.“

Weitere Kommentare der Aktiven

Natalie Geisenberger: „Whistler ist eine Bahn, die ich sehr mag, ich fahre da gerne. Natürlich ist die Starthöhe recht weit unten, aber wir waren ja zum Training dort und haben uns die Bahn toll erfahren können. Dajana und ich sind in Whistler auch mal vom Herren- und Bobstart gefahren. Das kann man machen, wenn man mal Zeit hat, wenn man sich darauf vorbereiten kann. Die Bahn war zugegebenermaßen an dem Tag nicht gar so schnell, sonst hätten wir es auch nicht gemacht, aber es war eine schöne Erfahrung, ein bisschen was Neues zu probieren und neue Reize zu setzen. Das hat uns beiden sehr gutgetan. Ich freue ich mich jetzt auf Whistler und generell auf die Rennen in Übersee. Und wenn wir heimkommen, ist schon Weihnachten. Es geht jetzt Schlag auf Schlag, und ich glaube wirklich, dass es eine schöne Saison wird.“

Dajana Eitberger: „Ich hoffe für mich, dass ich in Whistler entspannter bin, weil ich dort wirklich gute Läufe hinter mir habe. Ich werde nicht großartig rumexperimentieren. Ich werde mich auf den Schlitten setzen und ordentliche Trainingsläufe absolvieren. In der Woche in Innsbruck-Igls ist es mir schwergefallen, mich wirklich in die Bahn reinzufinden. Ich hätte ein, zwei Läufe mehr gebraucht, die gab es leider nicht. Deshalb bin ich froh, dass wir ein ordentliches Pensum hatten mit den zwei Übersee-Lehrgängen. Whistler war dabei, und vielleicht klappt es dort von Anfang an besser.“

Tatjana Hüfner: „Ich hatte nur eine von zwei Trainingswochen in Übersee, da muss ich mal gucken, wie das ist, aber wir beginnen ja erstmal in Whistler, wo ich auch trainieren konnte. Ich denke, dass ich dort an die Leistungen anknüpfen kann. Dann muss man schauen, wie die Bahnen stehen in Calgary und Lake Placid. Dort haben wir ja immer nicht ganz so viel Training. Wir lassen uns überraschen, wie wir dort in die Saison reinstarten können.“

Johannes Ludwig: „Ich bin mit dem Auftaktsieg in Innsbruck natürlich sehr zufrieden. Es ist immer eine Unsicherheit da, wenn man gesetzt ist und nicht weiß, wo man wirklich steht. Man hält sich immer noch ein bisschen was in Reserve. Dass es jetzt beim ersten Weltcup gleich für ganz nach vorne gereicht hat, ist natürlich Klasse. Ich bin jetzt guter Dinge, habe eine schöne Basis gelegt und versuche, darauf aufzubauen. Das Rennen in Whistler lasse ich auf mich zukommen. Die Vorbereitung dort war zwar gut, aber jetzt, wenn wie die Temperaturen wieder kälter werden, wird alles ein bisschen anders. Da muss man sich erstmal finden, aber ich glaube, dass ich mit meiner Erfahrung, die ich mittlerweile mitbringe, auch mit schwierigen Bedingungen gut umgehen kann.“

Felix Loch: „Wir haben in Amerika zuletzt sehr gut trainieren können, und ich hoffe, dass es uns etwas gebracht hat und dass wir das eine oder andere Podest einfahren können.“

Sascha Benecken: „Wir haben aufgrund der Verletzung von Toni das Trainingslager in Whistler verpasst, was aus Sicht der Vorbereitung natürlich ein Nachteil ist. Aber Toni und ich sind auch welche, die sich sehr schnell auf Gegebenheiten einstellen können und auch mit sehr wenig Training - wie man bei unserem Kaltstart in Innsbruck-Igls gesehen hat - zurechtkommen können. Das liegt, glaube ich, letztlich daran, dass wir sehr professionell arbeiten. Jetzt geht es darum, sich zusammenzunehmen und die fünf Trainingsläufe, die uns bleiben, möglichst gut für uns zu nutzen.“

BSD-Nominierungen:

Damen

Natalie Geisenberger (SV Miesbach)

Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)

Dajana Eitberger (RC Ilmenau)

Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)

Johannes Ludwig (BRC Oberhof)

Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)

Sebastian Bley (RT Suhl)

Max Langenhan (BRC 05 Friedrichroda)

Doppelsitzer

Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)

Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)

Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup

Jessica Tiebel (RRC Altenberg)

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Zeitplan & TV-Übertragungen:

Freitag, 30. November / Samstag, 1. Dezember2018

23:00 Uhr Viessmann Weltcup Doppelsitzer, 1. Lauf

00:20 Uhr Viessmann Weltcup Doppelsitzer, 2. Lauf

01:40 Uhr Viessmann Weltcup Herren Einsitzer, 1. Lauf

03:15 Uhr Viessmann Weltcup Herren Einsitzer, 2. Lauf

--

Eurosport 2: 23:00 Uhr & 00:15 Uhr LIVE, Doppelsitzer

Samstag, 1. Dezember 2018

18:40 Uhr Viessmann Weltcup Damen, 1. Lauf

20:05 Uhr Viessmann Weltcup Damen, 2. Lauf

22:00 Uhr Viessmann Weltcup Team-Staffel

ZDF: Sa & So, Zusammenfassungen vom Vortag in ZDF SPORTextra - Wintersport

Eurosport 2: So, 2. 12., 10:00 Uhr zeitversetzt, Damen; 10:30 Uhr zeitversetzt Team-Staffel

Alle Zeitangaben sind MEZ und ohne Gewähr. Alle Entscheidungen sind auch über FIL TV live im Livestreaming (in Deutschland z.T. geogeblockt) zu sehen: https://video.fil-luge.org/index.html

Quelle: Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V

Anzeige:
Videos
Raumenergieprodukt, das im Video am Ende des Textbeitrages zu sehen ist.
Durchbruch der Freien Energie?
Bild: ExtremNews
Tyrannosaurus Pharmazeutikus R.I.P.
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige