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Politiker fordern Neuvergabe der Fußball-WM 2018 und 2022

Archivmeldung vom 29.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Fußball-Weltmeisterschaft 2022: Logo der Bewerbung Katars
Fußball-Weltmeisterschaft 2022: Logo der Bewerbung Katars

Angesichts der Bestechungsvorwürfe gegen führende Fifa-Funktionäre haben Politiker parteiübergreifend neue Entscheidungen über die Austragungsorte der beiden nächsten WM-Turniere gefordert. "Sollte sich am Ende herausstellen, dass bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften an Russland und Katar Korruption im Spiel war, müssen die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 neu vergeben werden", sagte der Innenexperte der Union, Stephan Mayer (CSU), der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Die Fifa müsse selbst daran interessiert sein, jeden Anschein der Bestechung bei der Vergabe zu vermeiden, unterstrich Mayer. Der Innen- und Rechtsexperte der Grünen, Volker Beck, hält die Vergabeentscheidungen wegen der Menschenrechtslage in Russland und Katar ohnehin für falsch. "Sollten die Entscheidungen gar durch Korruption gekauft worden sein, wäre ihre Überprüfung erst recht nötig", sagte Beck.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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