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Mattias Ekström ist DTM-Champion

Archivmeldung vom 15.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wenn es ihn nicht wirklich gäbe, hätte ihn die schwedische Autorin Astrid Lindgren erfinden müssen: Mattias Ekström, den scheinbar immer fröhlichen Rennfahrer aus Falun, Schweden. Am Sonntag feierte der Audi-Pilot am Hockenheimring Baden-Württemberg nach 2004 seinen zweiten Gesamtsieg in der DTM-Fahrerwertung.

"Ich widme diesen Triumph meinem ganzen Team, weil man den Titel nur holen kann, wenn alle perfekt zusammenarbeiten und harmonieren", sagte der sichtlich gerührte Ekström.

Ekström blickt auf eine für ihn typische Saisonleistung zurück. Er war vor allem der mit Abstand konstanteste Fahrer, fuhr in sieben Läufen auf das Podium, nur zweimal holte er keine Punkte. Den Saisonauftakt am Hockenheimring gewann er, danach musste er bis nach dem sechsten von zehn Rennen warten, um wieder die Gesamtwertung anzuführen. In schwierigen Situationen, wie nach seinem zehnten Platz auf dem EuroSpeedway Lausitz, baute ihn vor allem seine Freundin Tina Thörner wieder auf. "Ihr habe ich am meisten zu verdanken", sagt Ekström über seine Lebensgefährtin, die als Rallye-Beifahrerin weiß, worum es im Motorsport geht.

Zusammen leben die beiden mittlerweile in der Schweiz am Bodensee. "Das ist eine traumhafte Gegend, ideal für Spaziergänge mit meinen Hunden Moss und Lou", sagt der bodenständige Spaßvogel, der morgens noch immer den Haferschleim nach der Rezeptur seiner Mutter isst. Er fühlt sich am Bodensee zuhause - und in der DTM: Sein Teamkollege Martin Tomczyk war in dieser Saison lange auch sein schärfster Konkurrent, doch die beiden verbindet eine enge Freundschaft. Ekström erzählt: "Wir verstehen uns blind und vertrauen einander. Privat unternehmen wir viel gemeinsam - was aber nicht heißt, dass wir nicht zu Egoisten werden, wenn wir unsere Helme aufsetzen."

Seit Ekströms Erfolg 2004 triumphierten mit Gary Paffett und Bernd Schneider zwei Mercedes-Benz-Piloten in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Besonders Audis Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich freute sich: "Ich bin glücklich, dass Eki am Ende die Meisterschaft gewonnen hat. Ich freue mich auch für das Team, das die ganze Saison sehr hart gearbeitet hat." Aber auch dessen Amtskollege Norbert Haug von Mercedes Benz gratulierte Ekström: "Meinen Glückwunsch an Audi und Mattias zum Gewinn der Meisterschaft. Ich bin froh, dass wir ein so spannendes Finale gezeigt haben.".

Mattias Ekström kündigte an, die Abschluss-Gala der DTM in Hockenheim zu einer langen Nacht werden zu lassen. Dieses Ende hätte Astrid Lindgren vielleicht nicht so verfasst, aber sie beschäftigte sich ja auch nicht mit den schönen Geschichten, die der Motorsport schreibt.

Quelle: Pressemitteilung DTM


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