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Tessa Worley gewinnt Riesenslalom in St. Moritz

Archivmeldung vom 13.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Viktoria Rebensburg Bild: DSV
Viktoria Rebensburg Bild: DSV

Die Französin verwies Tanja Poutiainen und Tina Maze im Riesentorlauf auf die Plätze. Viktoria Rebensburg vergab ihre Führung aus dem Vorlauf und wurde als beste Deutsche Zehnte. Vorlaufzweite Kathrin Hölzl schied aus.

Tessa Worley (2:10,70 Minuten) aus Frankreich entschied den Riesenslalom von St. Moritz für sich. Mit ihr standen Tanja Poutiainen (FIN, 2:10,71 Minuten) und Tina Maze ( SLO, 2:11,01 Minuten) auf dem Podest. 

Deutsche Doppelführung nach Vorlauf

Viktoria Rebensburg (SC Kreuth, 2:12,26  Minuten) ging als Führende des ersten Durchgangs im Finale zuletzt auf die Strecke, machte jedoch schon bald nach dem Start einen ersten großen Fehler, indem sie fast an einem Tor vorbei fuhr. Im unteren Drittel der Strecke musste sie die Ski noch einmal quer stellen und wurde schließlich Zehnte. Ihrer Teamkollegin Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen) erging es ähnlich. Als Zweite des Vorlaufes erwischte sie an einem Tor eine starke Bodenwelle nicht richtig, die ihr die Ski verschlug. Dabei gelangte ein Stock zwischen die Beine der Bischofswiesenerin und sie musste aufgeben; einen Sturz konnte sie vermeiden. Dennoch zeigten sich beide DSV-Damen im Ziel von ihrer Form überzeugt: “Es war ärgerlich, ich habe den langen Schwung nicht gut gefahren und habe auch unten einen großen Fehler eingebaut. Trotzdem bin ich noch in die Top-Ten gefahren. Ich weiss, dass ich in dieser Disziplin gut drauf bin, daher bin ich zuversichtlich, dass es beim nächsten mal wieder besser geht”, meinte Viktoria Rebensburg, und Kathrin Hölzl war “froh, dass ich nicht gestürzt bin. Ich bin in einer guten Form, da lasse ich mich von diesem Ausfall nicht beeindrucken. Das kann passieren.” 

Riesch und Dürr in den Punkten

Maria Riesch (SC Partenkirchen, 2:12,89 Minuten) belegte nach einem verhaltenen Finale den 19. Platz. “Es kann nicht die ganze Saison so gut laufen, wie es bei mir zu Anfang der Fall war. Das ist normal, und jede Niederlage ist ja auch ein Lernprozess. Ich habe es im Finale einfach nicht geschafft, die Ski auf Zug zu bringen und anstatt sie zwischendurch laufen zu lassen, habe ich zu sehr auf den Kanten gestanden. Das haben die harten Bedingungen nicht verziehen und so habe ich Zeit verloren.”
Lena Dürr (SV Germering, 2:13,16 Minuten) konnte als 21. weitere Weltcup-Punkte sammeln.

Quelle: DSV

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