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Wolfgang Pichler: Meine Sportler waren nicht gedopt

Archivmeldung vom 19.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Wolfgang Pichler (2011), Archivbild
Wolfgang Pichler (2011), Archivbild

Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Wolfgang Pichler, deutscher Trainer der schwedischen Biathlonmannschaft, hat sich am Rande der Olympischen Spiele für die wegen Dopings von Olympia ausgeschlossenen russischen Athletinnen und Athleten eingesetzt. "Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Jana Romanowa und Olga Saizewa nicht gedopt waren", sagte der 63-Jährige aus Ruhpolding gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". "Und ich würde das auch vor Gericht aussagen. Da war nichts. Man hat von ihnen zwei gefälschte Dopingproben gefunden. Da frage ich aber: Wer hat die denn gefälscht? Die Sportlerinnen doch nicht."

Dass die WADA-Sonderermittler Richard McLaren und auch die Oswald-Kommission des IOC sagen, das ganze Betrugssystem habe aber nur unter Mithilfe der Athletinnen funktionieren können, überzeugt Pichler nicht: "Ach, die sagen viel." Stattdessen sieht Pichler vor allem den russischen Whistleblower Grigori Rodtschenkow kritisch: "Fakt ist, dass dieser Grigori Rodtschenkow, auf den sich alle berufen, bei der Verhandlung vor dem CAS mit verzerrter Stimme sprach, und dass man sein Gesicht nicht sehen konnte. Da weiß man doch gar nicht mehr, was man glauben soll. Ich weiß aber auf alle Fälle eins: So lange ich sie unter Kontrolle hatte, haben meine Sportlerinnen nicht gedopt."

Quelle: neues deutschland (ots)

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