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Martin Fourcade siegt im Sprintrennen in Oberhof

Archivmeldung vom 05.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Martin Fourcade
Martin Fourcade

Bild: WSRO-Skisport GmbH

Dank eines fehlerfreien Schießens und mit einer soliden Laufleistung konnte sich der Franzose Martin Fourcade im Sprintrennen den ersten Platz sichern. Mit acht Sekunden Rückstand landete Emil Hegle Svendsen aus Norwegen auf Platz zwei vor seinem Landsmann Johannes Thingnes Bø. „Ich bin froh, dass ich nach der Weihnachtspause einen Sieg erlangen konnte“, sagte Fourcade.

Trotz der falschen Entscheidung bei der Auswahl seines Skimaterials heute und obwohl er auf der letzten Runde einen Konkurrenten nicht überholen konnte, geht der Franzose in der morgigen Verfolgung (Samstag, 15 Uhr) als Gejagter ins Rennen. Mittlerweile ist Fourcade zum neunten Mal in Oberhof. Ein Erfolgsrezept kennt er dennoch nicht. „Man braucht auch etwas Glück.“, meinte er.

Gute Stimmung in Oberhof motiviert auch die Sportler

Die Wetterbedingungen waren wechselhaft, weshalb sich Fourcade am Schießstand Zeit ließ, um mit einem fehlerfreien Schießen die Grundlage für eine vordere Platzierung zu legen. Auch sonst waren es nicht die besten Bedingungen, der Franzose zeigte sich aber von den 12 400 Fans in Oberhof beeindruckt: „Als ich in die Arena kam, dachte ich, wenn die Fans da stehen, dann kann ich das auch.“ Emil Hegle Svendsen wirkte bei der Pressekonferenz erleichtert über seine Leistung. Er hatte zuletzt wegen gesundheitlicher Probleme eine Zwangspause einlegen müssen. „Auf den Skiern habe ich mich ein bisschen eingerostet gefühlt“, räumte Svendsen ein. Er habe sich gut erholt und die Weihnachtstage mit Training verbracht. Neben Svendsen will auch Johannes Thingnes Bø morgen Fourcade angreifen. Der heutige Fokus lag auf einem sauberen Schießen, was ihm mit zwei Fehlern im Liegendanschlag nicht ganz gelang. In der letzten Runde ging ihm daher mit Blick auf die Verfolgung durch den Kopf, die Lücke zu den ersten Platzierungen so klein wie möglich zu halten.

Die Deutschen mit Problemen am Schießstand

Bester deutscher Starter wurde Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld) auf Platz 12 mit zwei Strafrunden. „Heute wäre es eigentlich möglich gewesen“, sagte Peiffer mit Blick auf die Bedingungen im Rennen. Auch Benedikt Doll (SZ Breitnau) zeigte sich von seinen Schießleistungen enttäuscht. „Liegend habe ich nicht gut gezielt und stehend der zweite war auch nicht sauber“, sagte Doll. Die Strecke war gut präpariert und auch das Wetter macht er nicht verantwortlich. „Egal ob Sonne oder Regen – man fokussiert sich vorher.“, ergänzte er. Mit knapp eineinhalb Minuten Rückstand geht er morgen von Position 17 ins Rennen. Die Ergebnisse der weiteren deutschen Starter: Johannes Kühn auf Platz 20, Roman Rees auf 30, Simon Schempp auf 34.

Quelle: WSRO-Skisport

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