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Kraft wieder vor Wellinger und Eisenbichler

Archivmeldung vom 24.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Letalnica bratov Gorišek von Planica Bild: JRE 246,5 - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40704345
Die Letalnica bratov Gorišek von Planica Bild: JRE 246,5 - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40704345

Stefan Kraft (490,2 Punkte) ist in diesem Winter das Maß aller Dinge. Auch beim Skifliegen in Planica behauptete sich der Doppel-Weltmeister aus Österreich mit 243,0 und 240,5 m und seinem elften Saisonsieg vor dem deutschen Duo Andreas Wellinger (480,4/235,0m/235,0m) und Markus Eisenbichler (461,8/243,5m+236m) als Sieger ganz oben auf dem Treppchen.

Da der Pole Kamil Stoch (452,1) nur Fünfter hinter Altmeister Noriaki Kasai (453,3), dem Skiflug-Weltmeister von 1995 aus Japan, wurde, muss der Pole jetzt beim letzten Fliegen am Sonntag gewinnen, um Kraft den Gesamtweltcup noch zu entreißen. Die deutsche Mannschaft mit Wellinger, Eisenbichler, Karl Geiger (16.) und Richard Freitag (25.) rechnet sich laut Bundestrainer Werner Schuster, am Samstag im Teamspringen gute Chancen aus.

Wellinger war nach seinem elften Podestplatz in den letzten 14 Bewerben (!) einfach nur happy, nach der Enttäuschung von Vikersund wieder ganz vorn mitzufliegen, auch wenn sein Dauerrivale Kraft wieder die Nummer 1, war. Der zweifache Vizeweltmeister ist erstmals in Slowenien am Start und kam glänzend mit der Flugschanze „Letalnica“ zurecht. Eisenbichler strahlte bei frühlingshaften Temperaturen: „Ich bin Skispringer geworden, um zu Fliegen. Jetzt habe ich auch in dieser Disziplin mein ersten Podestplatz erreicht.“ Glücklich war an diesem Tag auch Karl Geiger, für dessen 227 m im Finaldurchgang endlich einmal das „Planica-Lied“ ertönte, das bei jedem Versuch ab 225 m an dem Monsterbakken eingespielt wird.

Der 23-Jährige Kraft geht mit 80 Punkten Vorsprung auf Doppel-Olympiasieger Stoch in den letzten Einzelwettbewerb der Saison am Sonntag. Alle Konkurrenten, Fans und Experten zogen jedoch den Hut vor Noriaki Kasai, der in Planica auf alle Trainings, die Qualifikation und den Probedurchgang verzichtet hatte, und mit seinen beiden Flügen erneut das Podest nur knapp verpasste.

Wank und Leyhe nicht im Finaldurchgang

Die beiden Wahl-„Schwarzwälder“ Andreas Wank (205,5 m/176,2) auf Platz 32 und Stephan Leyhe (201,5/172,1) auf Platz 37 erreichten nicht den Finaldurchgang und blieben ohne Weltcup-Punkte. Wank hatte schon in der Quali Glück und profitierte von einer Disqualifikation, Leyhe blieb in der Probe als einziger Springer neben dem Österreicher Stefan Huber unter der 200-m-Marke, übertraf diese aber im Wettkampf wie schon in der Qualifikation knapp. „Ich komme in diesem Winter einfach nicht richtig ins Fliegen“, wiederholte der 25-Jährige sein Fazit von Vikersund.

Im Teamwettbewerb am Samstag wird er nicht am Start sein, aber im Gegensatz zu Wank im letzten Wettkampf des Winters am Sonntag, wo die besten 30 im Gesamt-Weltcup startberechtigt sind und dieser endgültig zwischen Stefan Kraft und Kamil Stoch entschieden werden wird.

„Stefan fehlt am Saisonende einfach das Selbstvertrauen, um sich mutig in den Flug zu werfen“, befand ZDF-Experte Toni Innauer, rechnet aber im Olympiawinter wieder mit dem Willinger, der ihn technisch immer wieder in dieser Weltcup-Saison überzeugt hatte.

Quelle: SC Wilingen - Dieter Schütz

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