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1. Bundesliga: Augsburg unterliegt Wolfsburg 1:2

Archivmeldung vom 21.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Im letzten Spiel des 9. Spieltages der Ersten Fußball-Bundesliga unterlag der FC Augsburg den VfL Wolfsburg mit 1:2. Zuvor trennten sich Hamburger Sportverein und der VfB Stuttgart 3:3 unentschieden. Mit dem Sieg in Augsburg kletter Wolfsburg auf Rang neun, Augsburg nimmt Rang 13 ein.

Zum letzten Spiel des 9. Spieltages der Ersten Fußball-Bundesliga empfing der FC Augsburg den VfL Wolfsburg. Bereits nach zehn Minuten ging Augsburg durch einen Treffer von Werner nach einem Abpraller mit 1:0 in Führung. Nach dem Führungstreffer spielte Augsburg stark auf und vergab eine Reihe hochkarätiger Torgelegenheiten. In der 35. Minute erzielte Arnold den Ausgleich für Wolfsburg. Kurz vor der Pause in der 42. Minute kam Gustavo zur 1:2-Führung der Gäste und damit auch dem Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte wahrten die Wölfe ihre Führung, Augsburg kam zu einigen Torchancen, konnte diese aber nicht verwerten.

Hamburg und Stuttgart trennen sich 3:3

Zum Abschluss des 9. Spieltages empfing der Hamburger Sportverein den VfB Stuttgart. Bereits in der 3. Minute ging Stuttgart durch einen Treffer von Maxim mit 0:1 in Führung. In der 22. Minute glich Lasogga nach einer Vorlage von Arslan für die Hanseaten aus. Vor der Pause in der 37. Minute erhöhte Stuttgart durch einen Treffer von Gentner auf den 1:2 Pausenstand. In der 55. Minute glich Beister nach Vorlage von Jansen für Hamburg zum 2:2 aus. In der 64. Minute ging Stuttgart abermals in Führung, diesmal durch ein Eigentor von Djourou. Nur drei Minuten später gelang dem HSV durch van der Vaart der erneute Ausgleich zum 3:3, nach Vorlage von Beister.

Hertha gewinnt gegen Mönchengladbach

In der Samstagabendbegegnung am 9. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0 gewonnen. Die Berliner gingen nach einer Standardsituation in der 36. Minute zu diesem Zeitpunkt glücklich in Führung. Nach einem Freistoß von Skjelbred landete der Ball bei Ramos, der aus zehn Metern Entfernung den Berliner Führungstreffer erzielte. Gladbach drängte auf den Ausgleich, allerdings ohne Erfolg. In der zweiten Halbzeit zeigte die Hertha dann mehr Spielstärke und konnte die Führung solide verteidigen. Die "Alte Dame" klettert damit in der Tabelle nun auf Platz vier, von dem sie an diesem Wochenende auch nicht mehr verdrängt werden kann.

Die wichtigsten Stimmen zu den Spielen der Fußball-Bundesliga bei Sky:

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg) über die ersten Auswärtspunkte: "Wir haben die Derby-Niederlage gegen Braunschweig 14 Tage mit uns rumgetragen. Das waren keine angenehmen 14 Tage. In den ersten 20 Minuten hat man gesehen, dass eine Spur Verunsicherung dabei war. Danach hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann."

Tobias Werner (FC Augsburg) über die Niederlage: "Es war ein sehr intensives Spiel mit einer überragenden Viertelstunde von uns. Dann geben wir das Spiel aus der Hand. Der Frust steckt ziemlich tief."

Fredi Bobic (Vorstand Sport VfB Stuttgart) über den Platzverweis von Antonio Rüdiger. "Das ist eine Tätlichkeit, das ist Rot. Das darf er natürlich nicht machen. Das ist Schwachsinn. Aber der Kollege Welz (Schiedsrichter, d. Red.) kann es sich sparen, so hinzusprinten mit der Roten Karte. Da sollte er auch ein bisschen sachlicher bleiben."

Bert van Marwijk (Trainer Hamburger SV) über den Auftritt seiner Mannschaft: "Wir haben uns wieder gesteigert im Vergleich zu den letzten Spielen. Wir haben viel weniger Fehler im Aufbau gemacht. Wir haben richtig Fußball gespielt, wie ich es möchte. Aber es geht immer noch besser. Es hat uns heute auch ein bisschen an Glück gefehlt. "

Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV) auf die Frage, wie wichtig Bert van Marwijk für den Aufschwung ist: "Der Trainer hat einen Riesenanteil an der Serie. Er stellt uns jedes Spiel super auf den Gegner ein und schenkt uns das Vertrauen. Dass wir trotz Rückschlägen immer wieder aufstehen, war in der Vergangenheit nicht so. Die Moral haben wir jetzt. Wir haben jetzt Typen in der Mannschaft, die nie aufgeben."

Raphael van der Vaart (Hamburger SV) ...

... über die Szene, die zu Rüdigers Rote Karte führte: "Wir haben ein bisschen geschubst. Ich glaube, er hat mir die Faust in meine Rippen gehauen. Ich mag das normalerweise nicht, da liegen zu bleiben. Aber es tat schon weh."

... über die Leistung: "So wie wir die letzten Spiele aufgetreten sind, die Ausstrahlung, das gefällt mir. Wir haben Moral gezeigt. Das war schon manchmal anders, aber heute war es gut."

Christian Gentner (Kapitän VfB Stuttgart) über das Unentschieden: "Wir haben versäumt, entscheidende Lücken in der Defensive zu schließen. Nach dreimaliger Führung fühlt es sich an wie eine Niederlage."

Michael Preetz (Manager Hertha BSC) über das Spiel: "Ich fand es ein tolles Fußballspiel. Unsere Jungs können stolz sein. Für uns war es vor dem Spiel so, dass alles möglich ist. Taktische Disziplin war heute entscheidend, hier und da das Quäntchen Glück und ein ausgezeichneter Thomas Kraft."

... den Traum von Europa: "Die Fans dürfen träumen. Wir schauen am 34. Spieltag auf die Tabelle und dann wollen wir wieder Bundesliga spielen."

Thomas Kraft (Hertha BSC): "Für uns war das sehr intensives Spiel. In der 2. Halbzeit hatte Gladbach das Spiel mehr in der Hand, wir haben uns auf das Verteidigen konzentriert. Ich bin auch nur ein Teil des Ganzen und versuche meinen Beitrag zu leisten."

Lucien Favre (Trainer Bor. Mönchengladbach) über das Spiel: "Wir machen ein unnötiges Foul, Standardsituationen sind immer gefährlich. In der ersten Halbzeit haben wir fast alles kontrolliert. Wir hätten führen sollen."

...zum Platzverweis von Martin Stranzl: "Martin hat das nicht verdient, bei der ersten Aktion von der Bank siehst du nichts. Ich denke, das (der Platzverweis) ist übertrieben."

Marc-Andre ter Stegen (Bor. Mönchengladbach): "Wir haben zu einem unnötigen Zeitpunkt das Gegentor bekommen. Dann sind wir dem Spiel hinterher gelaufen. Wir müssen uns beim Standard selbst ankreiden, dass wir nicht alle hellwach waren."

Patrick Owomoyela ...

...über den Videobeweis nach dem "Phantomtor von Hoffenheim": "Ich fände es eine gute Sache. Mit dieser Regelung wäre es eine klare Sache, wenn sie denn funktioniert. Ich fände es gut, ich fände es angebracht und finde nicht, dass es dem Sport das Menschliche nehmen würde."

... wie er selbst an Stelle von Stefan Kießling reagiert hätte: "Wie ich reagiert hätte, weiß ich nicht. Zum Glück war ich nie in der Situation."

Klaus Allofs (Geschäftsführer VfL Wolfsburg) über die Länderspielpause nach der Derby-Niederlage gegen Braunschweig: "In unserem Fall kam uns die Pause nicht recht. Mit so einer Niederlage möchte man nicht lange leben. Wir sind froh, dass wir das am Sonntag wieder gut machen können."

...über die aktuelle Situation in Wolfsburg: "Es ist eine sensible Phase. Mit den drei Punkten gegen Braunschweig wären wir im Soll gewesen. Durch die Niederlage hat sich die Stimmung in Wolfsburg natürlich nicht verbessert."

...über die Personaldiskussionen: "Dass jetzt einige Personalien wieder thematisiert werden, ist normal. Diego ist ein wichtiger Spieler für uns. Wir müssen uns aber Gedanken machen, mit welchem Kader wir nächste Saison weitermachen. Wir haben in diesem Sinne kein Zeitfenster."

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen) über seinen Vorschlag nach dem Phantomtor die letzten 22 Minuten noch einmal spielen zu lassen: "Das hört sich für uns Deutsche etwas eigenartig, aber in Südeuropa ist das gang und gäbe. Das ist unserer Meinung nach die fairste Lösung. Aber wenn es ein Wiederholungsspiel geben sollte, werden wir das auch akzeptieren. Aber das wäre keine faire Entscheidung. Wir haben ganz korrekt 1:0 geführt - wenn es jetzt ein Wiederholungsspiel gibt, gibt es nur einen Gewinner: Das sind die Hoffenheimer."

Michael Ballack ....

... über Völlers Vorschlag: "Es wäre die fairste Lösung, das Spiel die letzten 22 Minuten noch einmal zu spielen. Wenn das Spiel bei 0:0 beginnen würde, wäre Leverkusen klar benachteiligt, weil sie ja geführt hatten."

... über Hilfsmittel: "Wir sollten den Fußball einen Tick einfacher machen. Bei elementaren Entscheidungen sperren wir uns immer noch gegen Hilfsmittel. Es geht mittlerweile um so viel für die Vereine. Wenn ich eine Torkamera oder einen Fernsehbeweis habe, gibt es dann eine richtige Entscheidung. Darüber sollte man ernsthaft nachdenken, um solche Situationen zu vermeiden."

... über seine Nachfolger in der Nationalmannschaft: "Wir haben eine Spielergeneration, nach der sich jeder Trainer die Finger leckt."

Jens Lehmann...

...über die momentane Stärke von Arsenal: "Durch die Verpflichtung von Özil gibt es eine Euphorie im Klub. Man hat das Gefühl, dass sie mit ihm wieder was erreichen können. Das ist die Überzeugung in der Mannschaft. Sie beginnen ein bisschen zu schnuppern, wie es ist, vorne zu sein."

... über den Vergleich von Arsene Wenger und Jose Mourinho: "Mourinho hat es überall geschafft, die Ergebnisse zu erzielen, um etwas zu gewinnen. Er ist ergebnisorientiert. Arsene Wenger liebt seinen attraktiven Stil. Er hat seine Fußball-Philosophie, und von der rückt er nicht ab."

... über Mario Götze: "Er ist der Spieler, der den Unterschied machen kann. Wenn er fit bleibt, wird er noch viel besser werden."

... über das Potential in der Nationalmannschaft: "Wir haben super viele Mittelfeldspieler, aber der Rest ist gar nicht so vorhanden."

... über die Defensivqualitäten der Nationalmannschaft: "In den Turnieren haben wir immer eine gute Balance gefunden. Da hatten wir kein großes Abwehrproblem. Jogi (Löw, d. Red.) weiß auch, dass er langsam was gewinnen soll."

Per Mertesacker (FC Arsenal)...

... über die großartige Form seines Klubs: "Ich kann mich selten an so einen Lauf in meiner Karriere erinnern. Der hat eigentlich schon in der letzten Saison begonnen nach der Niederlage gegen Bayern (im Champions-League-Achtelfinale, d. Red.).

... über Mesut Özil: "Wir sind froh, dass er bei uns ist und uns so eine Initialzündung gegeben hat."

... über die Chancen im Champions-League-Spiel am Dienstag gegen Borussia Dortmund: "Dortmund spielt auch in diesem Jahr wieder einen unglaublichen Offensivfußball und zeigt unheimlich viel Laufbereitschaft. Die werden uns vor viele Probleme stellen. Das wird ein erster richtiger Gradmesser für uns in der Champions League."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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