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Handball-Nationalspieler Julius Kühn: "Es ist schwer, mit dem WM-Aus umzugehen"

Archivmeldung vom 19.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Julius Kühn
Julius Kühn

Foto: Frau N. Zimmer
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Handball-Nationalspieler Julius Kühn (25) hat auch fast zwei Monate nach seinem Kreuzbandriss schwer daran zu knabbern, die Heim-WM zu verpassen. "Es ist nach wie vor ganz schwierig für mich, mit dem WM-Aus umzugehen", sagte Kühn der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Als ich die Diagnose zum ersten Mal gehört habe, war ich sprachlos. Da war nur noch Leere. Von einer auf die andere Sekunde war alles vorbei."

Kühn, Rückraumspieler von Bundesligist MT Melsungen, hatte sich im EM-Qualifikationsspiel gegen das Kosovo Ende Oktober die Knieverletzung zugezogen. Die WM in Deutschland und Dänemark wird er im Ausland verfolgen: "Ich habe alle Angebote abgelehnt, als Experte vor Ort zu sein, weil es eben so schwierig für mich ist. Ich fliege im Januar nach Miami und setze dort meine Reha fort." Sein Comeback plant Kühn erst zur Bundesligasaison 2019/2020. "Die Heilung verläuft wirklich gut. Ich mache mir aber keinen Druck, es stehen ja auch keine Olympischen Spiele an. Die MT Melsungen steht hinter mir. Ich plane, erst zur kommenden Saison zurückzukehren."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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