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Biathlon-Weltcup in Oberhof: Podiumsplätze im Blick

Archivmeldung vom 04.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Karl Koch / ExtremNews
Bild: Karl Koch / ExtremNews

Das deutsche Team fiebert den Wettkämpfen am Grenzadler entgegen. Mit dem morgigen Sprint der Männer beginnt der Oberhofer Biathlon-Weltcup. Die deutschen Biathleten um Lokalmatador Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain) wollen Martin Fourcade, dem Überflieger der diesjährigen Saison, Paroli bieten. „Es ist schwer. Aber wir werden darum kämpfen, einen Athleten aufs Podium zu bringen und ihm mit jedem Wettkampf ein bisschen stärker auf die Pelle zu rücken“, sagte Bundestrainer Mark Kirchner vor dem Sprint der Männer, der am morgigen Donnerstag über die Bühne gehen wird.

Es ist der erste von sechs Wettkämpfen, die in den nächsten Tagen am Oberhofer Grenzadler stattfinden. Den französischen Ausnahmeathleten zu ärgern, das traut Kirchner insbesondere Simon Schempp (SZ Uhingen) zu. „Er ist mit einem guten Ergebnis in die Weihnachtspause gegangen und konnte sich auch auf Schalke Selbstvertrauen holen“, so Kirchner. Letzteres gilt auch für Erik Lesser, der vor heimischem Publikum mit einem Platz unter den Top Ten überzeugen möchte.

Ohne Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen) und Franziska Preuß (SC Haag) starten die deutschen Biathlon-Frauen in den Weltcup am Rennsteig. Während die Weltcupführende Dahlmeier eine freiwillige Pause einlegt und erst im Massenstart am Sonntag ins Geschehen eingreifen wird, kuriert Preuß derzeit einen grippalen Infekt aus. „Wir sind aber sehr optimistisch, dass sie am Sonntag an den Start gehen kann“, sagte Bundestrainer Gerald Hönig. Aber auch ohne die beiden Vorzeigeathletinnen zeigte sich Hönig optimistisch. „Wir haben auch ohne Laura Potenzial“, sagte er. Im Sprint der Damen, der am Freitag ausgetragen wird, setzt er neben Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld) und Vanessa Hinz (SC Schliersee) auch auf Miriam Gössner (Ski Club Garmisch), Maren Hammerschmidt (SK Winterberg) und das Schwestern-Duo Karolin (WSV Clausthal-Zellerfeld) und Nadine Horchler (SC Willingen).

Nachdem der Weltcup im vergangenen Jahr wetterbedingt nach Ruhpolding verlegt werden musste, freuen sich Kirchner und Hönig über die anstehenden Biathlon-Festspiele in Thüringen. „Wir haben richtigen Winter mit Naturschnee und Minustemperaturen. Die Strecke ist bestens hergerichtet“, so Kirchner. „Oberhof ist ein fester Bestandteil des Weltcup-Zirkus“, ergänzte sein Kollege Hönig – und freute sich über erste Signale, dass der Weltcup auch über 2018 hinaus an die Rennsteig-Stadt vergeben werden könnte. „Oberhof hat viel dafür getan, um weiterhin ein würdiger Veranstalter zu sein“, so Hönig.

Quelle: WSRO-Skisport GmbH

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