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1. Bundesliga: Mainz schlägt Bremen mit 3:2

Archivmeldung vom 25.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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Zum Abschluss des 13. Spieltages der 1. Fußball-Bundesliga besiegte der 1. FSV Mainz Werder Bremen mit 3:2. Zuvor besiegte im ersten Sonntagsspiel der Hamburger SV, Hannover 96 mit 3:1. Das Spitzenspiel am Samstagabend gewann Bayern gegen Dortmund mit 3:0.

Mainz ging bereits in der 7. Minute durch einen Treffer von Müller nach einem Torwartfehler in Führung. Okazaki erhöhte in der 17. Minute auf 2:0, der Ball prallte zunächst vom Pfosten ab, Okazaki verwandelte im Nachschuss. Bremen wurde erst danach aktiver, besonders in der zweiten Hälfte kam Bremen zu einer ganzen Reihe von hochkarätigen Gelegenheiten. In der 70. Minute traf jedoch erneut Okazaki zum 3:0 für Mainz. In der 85. Minute gelang Elia der 3:1-Anschlusstreffer. Bremen begann mit einer starken Schlussoffensive und konnte durch Di Santo in der 90. Minute zum 3:2 aufholen.

Hamburger SV gewinnt gegen Hannover 96 mit 3:1

Im Nordduell des 13. Spieltages der Ersten Fußball-Bundesliga besiegte der Hamburger SV im ersten Sonntagsspiel zu Hause Hannover 96 mit 3:1. Nach einem schwachen Beginn ging Hannover in der 28. Minute durch Huszti in Führung. Bereits drei Minuten später glich Hamburg durch Badelj aus, der einen Abpraller von Torwart Zieler nutzte. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erzielte Beister die Hamburger Führung, er köpfte aus elf Metern Entfernung in den Hannoveraner Kasten. In der 71. Minute prallten Westermann und Schulz im Strafraum der Hamburger nach einer hohen Flanke mit den Köpfen zusammen. Westermann konnte weiterspielen, Schulz musste verletzt raus. In der 84. Minute traf Çalhanoğlu nach Vorlage von Beister zum 3:1. In der 90. Minute sah Hannovers Sané die gelb-rote-Karte. 

Stindl mit Muskelfaserriss

Hannover 96 muss zunächst auf Lars Stindl verzichten. Der Mittelfeldspieler erlitt am Sonntagnachmittag im Auswärtsspiel beim Hamburger SV (1:3)einen Muskelfaserriss in der linken Wade. Dies ergab eine MRT-Untersuchung am Morgen. Stindl wird mindestens zwei Wochen ausfallen.

Bayern gewinnen Spitzenduell gegen Dortmund

Im Spitzenspiel des 13. Spieltages in der Bundesliga haben die Bayern am Samstagabend in Dortmund mit 3:0 gewonnen. Ausgerechnet Mario Götze hatte die Gäste aus München in der 66. Minute in Führung geschossen. Götze, der in der vergangenen Saison noch für Dortmund gespielt hatte, war erst zehn Minuten vor seinem Treffer unter Pfiffen eingewechselt worden. Zuvor war die Partie über weite Strecken ausgeglichen, doch nach Götzes Einwechselung machten die Dortmunder auf und gegen Ende der Partie gab es bei den Bayern dann kein Halten mehr: Robben erhöhte in der 85. Minute, Müller traf zwei Minuten später zum Endstand. Zwischen den Bayern und Dortmund sind nun sieben Punkte Abstand, Tabellenzweiter bleibt Leverkusen.

Götze: Pfiffe bei Einwechslung gegen BVB waren nicht angenehm

Für den Mittelfeldspieler Mario Götze vom FC Bayern München waren die Pfiffe bei seiner Einwechslung gegen seinen früheren Verein Borussia Dortmund nicht angenehm. "Es war natürlich nicht so angenehm die Situation. Eingewechselt zu werden, wenn man vom ganzen Stadion ausgepfiffen wird", sagte der 21-Jährige gegenüber "FCB.tv". Überrascht war der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:0 für den deutschen Rekordmeister aber nicht: "Wir wussten, dass es ein sehr, sehr emotionales Spiel wird." Zugleich lobte Götze seine Team-Kollegen und sagte, dass der 3:0-Sieg der Bayern verdient gewesen sei. "Wir haben das als Mannschaft sehr, sehr gut gemacht."

21 Strafanzeigen nach Spitzenspiel zwischen Dortmund und Bayern

Nach dem Spitzenspiel in der Bundesliga zwischen dem BVB und den Bayern hat die Polizei 21 Strafanzeigen zu bearbeiten. Das teilten die Beamten in der Nacht mit. Bei den Anzeigen geht es unter anderem um Körperverletzung und Verstöße gegen das Sprengstoff- sowie das Betäubungsmittelgesetz

Insbesondere in der Nachspielzeit sei es zu körperlichen Auseinandersetzungen sowohl zwischen Dortmunder und Münchener Fans, als auch mit unbeteiligten Personen in der Dortmunder Innenstadt gekommen. 80.645 Zuschauern waren im Stadion, davon etwa 8.000 Gästefans.

Die wichtigsten Stimmen zum 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga, bei Sky:

Dirk Dufner (Sportdirektor Hannover 96) ...

... über die Stimmung nach der 1:3-Niederlage: "Ich habe mich schon mal in Kabinen aufgehalten, in der die Stimmung besser war als in unserer gerade. Da drin ist sehr ruhig momentan. Ich habe immer das Gefühl, dass die Mannschaft, aber am Ende läuft es dann nicht mehr.

... über die personelle Misere: "Wenn du Negativlauf hast, kommt alles dazu. Wir haben das Personal, das wir zur Verfügung haben. Mit dem werden wir alles versuchen.

.... auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass Mirko Slomka in der nächsten Woche noch auf der Bank sitze: "Das weiß ich sogar. Definitiv ja. Wir sind gemeinsam in die Situation reingekommen und wollen gemeinsam wieder aus der Situation wieder herausgekommen. Dementsprechend gibt es da keine Diskussion."

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96) über die Rückendeckung: "Das Bekenntnis ist wichtig und ist auch gut gegenüber uns allen. Es zeigt, dass wir uns gegenseitig vertrauen. Aber uns fehlen die Punkte."

Ron-Robert Zieler (Hannover 96) über die Negativserie: "Dass wir in einer ganz gefährlichen Situation sind, müssen jetzt alle verstehen. Wir hätten heute gewinnen müssen, um uns ein bisschen Luft zu verschaffen. Wir müssen nicht schön spielen, wir müssen Punkte holen."

Leon Andreasen (Hannover 96) über die Situation: "Wir stecken in einer kleinen Krise. Wir müssen schauen, dass wir da rauskommen, Das geht nur mit Kampf und Leidenschaft. Es gibt viel Unruhe: Im Training, außerhalb des Trainings, in der Stadt. Das ist nicht gut für den Verein. Es liegt definitiv nicht am Trainer, sondern an der Mannschaft, an unserer Einstellung, Leidenschaft, Kampfbereitschaft. Es muss besser werden."

Rene Adler (Hamburger SV) über die Entwicklung der Mannschaft: "Wir haben zu Hause mal wieder drei Punkte geholt. Das ist ein Gefühl, das mal wieder gut tut. Das Positive ist, dass uns so etwas (Rückstand) nicht aus der Bahn wirft. Wir machen weiter und gewinnen noch 3:1. Wir haben sehr viel Potenzial in der Mannschaft. Wir spielen noch ein bisschen grün, aber das stellen wir von Spiel zu Spiel ab. Wir behalten die Ruhe und bleiben auf dem Boden."

Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05) über den Auftritt seiner Mannschaft: "Wir sind in der Lage, so unentschiedene Spiele für uns zu entscheiden. Wir haben gerade wieder die Fähigkeit, Spiele auf unsere Seite zu ziehen, obwohl Dinge nicht optimal laufen."

Sebastian Mielitz (Torhüter Werder Bremen) über seine Leistung: "Das war nicht mein bestes Spiel in der ersten Halbzeit, da kann ich mich bei den Fans und bei der Mannschaft nur entschuldigen. Das waren meine Gegentore, die muss ich auf meine Kappe nehmen."

Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): "Ich denke, dass wir mehr Spielanteile haben, aber Spiele werden immer durch Tore entschieden. Wir erzielen im Moment die entscheidenden Tore nicht. Die Höhe ist uninteressant, entscheidend ist, dass wir sehr viel Gutes gemacht haben über 80 Minuten, aber nicht belohnt worden sind dafür."

Manuel Neuer (FC Bayern München): "Wir haben das Spiel verdient gewonnen, mit den drei Punkten fahren wir ruhigen Gewissens nach Hause. Ein Klassenunterschied war es nicht, aber ein verdienter Sieg für uns. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, haben schon schlechter gespielt in Dortmund.

... auf die Frage, wie er sich als Ex-Schalker vor der Dortmunder Südtribüne gefühlt hat: "Ich habe ja auf der Seite zu Null gespielt, wie auf der anderen."

Manuel Friedrich (Borussia Dortmund) ...

... auf die Frage, wie er sich bei seinem Comeback gefühlt hat: "Unfassbar. Hätte mir das jemand von drei Wochen gesagt, dass ich bei so einem Spiel dabei sein darf. Mir tut es unendlich leid, dass ich nicht mehr helfen konnte. Ich habe gemerkt, dass Spielpraxis fehlt. Wenn ich nicht weiß, was meine Mitspieler machen, ist es nicht so, wie ich es mir gewünscht habe."

... über das Spiel: "Dass es am Ende 3:0 steht, das haben wir heute nicht verdient. Ich glaube, dass wir nach dem 1:0 die Köpfe haben hängen lassen. Unterbewusst haben wir uns aufgegeben, glaube ich. Als Fußballer nimmt man sich vor, dass man selbstbewusst bleibt, das haben wir vermissen lassen."

Arjen Robben (FC Bayern): "Das 1:0 war ganz wichtig. Wir müssen auch nicht übertreiben. Bis zur 85. Minute steht es 0:1. Das Spiel war auf Augenhöhe. Wie viele kleine Jungs träumen davon, so ein Spiel zu spielen. Da muss man das Beste zeigen und Spaß zeigen auf dem Platz."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Die Höhe ist mir ziemlich egal. Das zweite und dritte Tor wird dem Spielverlauf nicht mehr gerecht. Die Bayern haben ihr Spiel umgestellt, haben viele lange Bälle geschlagen. Bis zum 1:0 hatten wir die größeren Chancen. Da musst du auch mal einen machen. Nach dem 2:0 hat die Mannschaft nen richtigen Knick bekommen."

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern): "Wir sind zufrieden, weil wir gewonnen haben gegen die beste Konter-Mannschaft der Welt."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München)...

... über Mario Götze: "Ich glaube, er hat das Zeug, beim FC Bayern zum Weltstar zu reifen. Er ist sicher nicht extrovertiert. Er redet wenig, das stimmt. Er ist kein Mensch, der große Sprüche macht. Er ist einfach zurückhaltend, das muss man respektieren."

... über einen Maulwurf bei Bayern, der Informationen aus Mannschaftssitzungen lanciert: "Wir werden keine NSA einschalten. Aber ich kann demjenigen nur raten, schnell den Spielbetrieb einzustellen, sonst bekommt er ein ernsthaftes Problem nicht nur mit Pep Guardiola, sondern mit dem ganzen Klub."

... über die angebliche Abwanderungsabsichten von Lionel Messi: "Es ist ein ohne Frage überragender Spieler, aber jenseits der Beträge, die wir schon mal für Javier Martinez ausgegeben habe. Damit setze ich mich nicht mehr auseinander, diese Beträge sind absurd. Aber der wird nie, nie verkauft. Der ist ein Heiliger."

... über Torwart Manuel Neuer: "Das ist eine Bank, der holt dir fünf, sechs, sieben Punkte per anno. Und in den entscheidenden Situationen ist er da."

... über Pep Guardiolas Perfektionismus: "Er ist ein Besessener. Ich habe das Gefühl, er ist auf der Suche nach dem ultimativen Fußball. Er ist unglaublich akribisch. Er hat eine unglaublich klare Vorstellung von Fußball. Wenn die Spieler das manchmal nicht umsetzen, dann ist der stocksauer."

... auf die Frage, ob es in den Verhandlungen mit den Spielern, deren Verträge auslaufen, knirscht: "Als Knirschen würde ich es nicht bezeichnen. Ich würde es einmal so ausdrücken: Wir haben den Eindruck, alle würden gerne bleiben. Jetzt müssen wir eine finanzielle Basis finden."

... über die Solidarität im Verein im Fall Uli Hoeneß: "Im März. im April hatte ich schon das Eindruck, dass die Mannschaft genau hinschaut, wie sich der Klub verhält: Ist er loyal, solidarisch mit Uli Hoeneß. Es war, als ob der Klub noch einmal ein Stück enger zusammenrückt."

Sky Experte Franz Beckenbauer ...

...über Pep Guardiolas Personalpolitik im Gipfeltreffen gegen Dortmund: "Die beiden Einwechslungen haben das Spiel gedreht. Götze kommt rein, macht das Tor. Und Thiago ist ein wunderbarer Spieler. Schön, dass man ihn wieder sieht. Er ist eine Augenweide."

... über die Unterstützung für Uli Hoeneß: "Es war wichtig, dass der Klub zu ihm steht. Der Klub weiß, was Uli Hoeneß geleistet hat. Er ist sicher der wichtigste Mann in der Geschichte des FC Bayern."

... über Dortmunds Serie von drei Niederlagen nacheinander: "Ich glaube, sie werden sich bald wieder an ihre alten Stärken erinnern. Sie haben gegen Bayern sehr, sehr gut gespielt und hätten auch in Führung gehen können. Sie sind halt in Auswertung der Torchancen ein bisschen geizig."

..über die Aussagen von Fifa-Boss Sepp Blatter, das auch die Deutschen bei der WM-Vergabe nach Katar Druck gemacht hätten: "Das ist mir neu. Ich habe weder Druck verspürt, noch Druck meiner damaligen Kollegen gespürt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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