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„Überraschungsschlag“: Wada-Chef verärgert über IOC-Brief

Archivmeldung vom 03.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Wada-Präsident Craig Reedie hat den Brief, in dem das Internationale Olympische Komitee (IOC) zugibt, dass der McLaren-Bericht zum Doping in Russland nicht genug Beweise für die Schuld der Sportler beinhaltet, als „Überraschungsschlag“ verurteilt, wie das Portal „Inside The Games“ exklusiv berichtet.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "„Ich wusste nicht, dass sie diesen Brief veröffentlichen wollten. Ich war mir sicher, dass sich dieser Überraschungsschlag nicht wiederholen wird“, sagte Reedie in einem Interview mit dem Portal. Dem Wada-Chef zufolge ist ein solcher Brief kontraproduktiv, nachdem seine Organisation „so lange und beharrlich mit der russischen Anti-Doping Agentur daran arbeitete, das Anti-Doping-System in Russland wiederherzustellen“.

Reedie betonte, dass der IOC-Brief das Problem mit den Beweisen als Priorität hervorhebt, obwohl dies „damit, womit sich McLaren befasste, nichts zu tun hat“.

In der vergangenen Woche hatte der Generaldirektor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Christophe de Kepper, einen Brief veröffentlicht, der besagt, dass der McLaren-Bericht zum Doping in Russland nicht genug Beweise für die Schuld russischer Sportler beinhaltete. Bei einem Treffen in Lausanne am 21. Februar erklärte die Wada, „dass in vielen Fällen die vorgelegten Beweise für die erfolgreiche Bearbeitung der Fälle nicht ausreichen“, hieß es in dem Brief. Außerdem seien die von McLarens Team verwendeten Übersetzungen von einigen Texten nicht ausreichend.

Der kanadische Anwalt Richard McLaren hatte im vergangenen Dezember den zweiten Teil seiner Ermittlungen im Auftrag der Wada vorgestellt. Demnach sollen in Russland zwischen 2011 und 2015 über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, darunter bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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