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Vierschanzentournee: Dawid Kubacki gewinnt letzte Qualifikation

Archivmeldung vom 05.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Schanze in Bischofshofen
Schanze in Bischofshofen

Bild: Ingo Jensen, OK Vierschanzentournee

An seinem 26. Geburtstag bekam der Willinger Stephan Leyhe für die Qualifikation in Bischofshofen von Skitechniker Erik Simon schnelle Ski präpariert, landete jedoch nach 124,5 m nur auf Platz 26. „Da geht Morgen natürlich mehr. Heute bin ich nicht ganz so gut mit der Schanze zurecht gekommen“, meinte Leyhe, der am Dreikönigstag den letzten Wettbewerb der 66. Vierschanzentournee im Duell mit Japans Altmeister Noriaki Kasai eröffnen wird.

Nach dem Ausstieg von Richard Freitag, der seine Beschwerden nach dem Sturz in Innsbruck auskurieren und erst nächste Woche entscheiden will, wann er wieder im Weltcup einsteigt, steht der Pole Kamil Stoch vor der erfolgreichen Titelverteidigung und der Einstellung des bisher einmaligen Grand Slam-Rekords von Sven Hannawald. „Ich nehme es gelassen, weil ich mich darauf einstellen kann, aber auf dieser Anlage ist auch schon viel passiert“, meinte „Hanni“ bei Eurosport. Martin Schmitt und seine TV-Kollegen wollen den Co-Kommentator jetzt bei Laune halten.

Die Quali gewann der Pole Dawid Kubacki (136 m), der schon im Sommer überragte und immer besser wird, vor Norwegens Johann Andre Forfang (135 m) und dem starken Schweizer Olympiasieger Simon Ammann (136 m), der ohne seine neuen „Wunderschuhe“ den besten Österreicher Stefan Kraft (134,0) und den Gesamtführenden Polen Kamil Stoch (130,0) auf die Plätze vier und fünf verwies. Bester Deutscher war Andreas Wellinger, als achter direkt dahinter folgt Markus Eisenbichler (9.) vor Karl Geiger (17.), Leyhe, Constantin Schmid (33.) und Pius Paschke (47.).

Bundestrainer Werner Schuster hofft, dass alle verbliebenen DSV-Adler ihr bestes Tournee-Gesamtergebnis erreichen werden, Wellinger dabei Tourneezweiter bleibt. „Vor mir geht es eng zu, da ist noch was drin“, meinte auch Leyhe zuversichtlich, im Vorjahr Gesamt-Achter.

Das große Tournee-Finale, das Dreikönigsspringen, beginnt morgen um 17.00 Uhr. Bereits um 15.00 Uhr wird der Probedurchgang über die Bühne gehen.

Die deutschen Duelle: Leyhe- Kasai (Japan), Schmid – Domen Prevc (Slowenien), Geiger – Anze Semenic (Slowenien), Eisenbichler – Tomasz Pilch (Polen), Wellinger – Elisa Tollinger (Österreich), Pascke - Stefan Kraft (Österreich)

Quelle: SC Willingen - Dieter Schütz

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