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Kritik an Anti-Homosexuellen-Gesetz: Rogge sieht IOC und Russland in der Pflicht

Archivmeldung vom 16.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Jacques Rogge (Jim Wallace, 2001)
Jacques Rogge (Jim Wallace, 2001)

Foto: Jim Wallace (Smithsonian Institution)
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach der massiven Kritik am russischen Anti-Homosexuellen-Gesetz sieht Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), sowohl seine Organisation als auch die russische Regierung in der Pflicht.

"Die Spiele selbst müssen für alle offen sein, das gilt für Zuschauer, Offizielle, Journalisten und natürlich die Athleten. Wir würden uns mit aller Kraft jeglicher Bewegung entgegenstellen, die dieses Prinzip gefährdet", sagte Rogge in einem Interview mit dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe).

Als Sportorganisation werde das IOC weiter daran arbeiten, dass die Spiele ohne Diskriminierung stattfinden. Von Einschränkungen geht Rogge nicht aus. "Das IOC hat Zusagen von höchsten Regierungsstellen in Russland, dass diese Gesetzgebung niemand beeinträchtigen wird, der die Spiele besucht oder daran teilnimmt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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