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Generalsekretär der European Leagues: Das Wochenende gehört den nationalen Ligen

Archivmeldung vom 27.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Symbolbild
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Foto: Kieran Lynam
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Konflikt um die geplante Einführung einer Super League im Fußball und einer möglichen Terminierung der Champions League auf das Wochenende sieht die "European Leagues", der Verband der professionellen europäischen Fußballligen, zum dem auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) gehört, Handlungsbedarf.

"Wir müssen eingreifen, sonst verlieren die nationalen Ligen ihre Spannung und damit ihre Attraktivität", sagte ihr Generalsekretär Georg Pangl im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der Österreicher betonte: "Das Wochenende gehört den nationalen Ligen."

Der Machtkampf zwischen den 15 größten Fußballklubs in Europa, vertreten durch die European Club Association ECA, und den rund 700 weiteren Profivereinen wird immer größer. Pangl kritisierte, dass ein Großteil der Einnahmen von 3,25 Milliarden Euro aus der Champions League an die größten Klubs wie Real Madrid und Juventus Turin geht: "Juventus, Real und Co. bewegen sich in Sphären um die 120 bis 150 Millionen Euro pro Saison von der Uefa. Die kleinen Klubs bekommen lediglich Solidaritätszahlungen." 80 Prozent von den 850 Millionen Euro Mehrerlösen gegenüber dem Vorjahr hätten sich die großen Klubs gesichert, "die Prozentzahl der Solidaritätszahlungen wurde hingegen reduziert", sagte Pangl.

Ihm gehe es um die "gerechte Verteilung der Gelder und die Solidarität für die kleinen Klubs". Thema ist dies auch am 6. und 7. Mai bei der Zusammenkunft der Vertreter der "European Leagues" in Madrid, am 8. Mai treffen sie auf das Uefa-Exekutivkomitee. Der 54-jährige Funktionär will dort vor allem für die Rechte der Basis kämpfen: "Ich fühle mich etwas wie Robin Hood und versuche für den Fußball nützliche Entscheidungen herbeizuführen. Das Ziel ist, Agnelli und Ceferin auf die Seite der European Leagues und FIFPro zu ziehen und dann einen Erfolg für die Solidarität zu erzielen."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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