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DFB kämpft gegen die Torwart-Krise

Archivmeldung vom 18.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Marc Ziegler
Marc Ziegler

Foto: jeollo von http://www.vfb-exklusiv.de
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sorgt sich um seinen Torwartnachwuchs. „Wir müssen dringend Spitzenleute entwickeln“, sagt DFB-Torwartkoordinator Marc Ziegler gegenüber SPORT BILD.

In der vergangenen Bundesliga-Saison war kein Keeper mit mindestens 17 Einsätzen jünger als 24 Jahre, zudem spielen die derzeitigen U21-Nationaltorhüter nur in unteren Spielklassen oder gar nicht. Deshalb hat der DFB unter anderem einen Torwarttrainer-Lizenzlehrgang sowie ein Torwart-Elitecamp eingeführt, wo sich der Nachwuchs regelmäßig treffen soll. Ziegler: „Wir basteln am nächsten Manuel Neuer. Wir orientieren uns an ihm und daran, wie er das Torwartspiel interpretiert.“ Strukturelles Vorbild ist dabei die Schweiz, wo in jedem Nachwuchsleistungszentrum, bei jedem Erstligisten und in jeder Jugend-Nationalmannschaft die Torhüter ähnlich trainieren. Ein Hauptproblem in Deutschland ist jedoch, dass immer weniger Bundesligisten auf den eigenen Nachwuchs setzen. 2017/18 waren 47,1 Prozent der Torhüter mit mindestens 17 Spielen Ausländer. Ziegler: „Wir müssen unsere Arbeit so gut machen, dass die Vereine nicht daran vorbeikommen, unsere Talente spielen zu lassen.“

Quelle: SPORT BILD

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