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Sportpädagoge Meinberg: "Fifa muss sich vom Unfehlbarkeits-Dogma des Schiedsrichters verabschieden"

Archivmeldung vom 22.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: segovax / pixelio.de
Bild: segovax / pixelio.de

Als Konsequenz aus dem "Phantom-Tor" von Stefan Kießling sieht Professor Eckhard Meinberg, Sportpädagoge an der Deutschen Sporthochschule Köln, den Fußball-Weltverband Fifa in der Pflicht, im Sinne des Fair-Play-Gedanken den Videobeweis schnellstmöglich einzuführen. "Die Fifa muss sich vom Unfehlbarkeits-Dogma des Schiedsrichters verabschieden", sagte Meinberg der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Meinberg kritisierte, die Fifa spiele sich ja gerne "zum selbsternannten Gralshüter und zur höchsten richterlichen Instanz in Sachen Fair Play" auf, insofern müsse sie jetzt auch Farbe bekennen. Generell attestiert der Sportpädagoge dem Profifußball einen eher laschen Umgang mit moralischen Werten. "Der Showsport unterliegt einer Unterhaltungsmoral, bei der strenge Maßstäbe heute zwar ideell angelegt, aber praktisch nicht realisiert werden", sagte Meinberg.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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