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M-Sport stellt Potenzial des Ford Fiesta WRC beim spanischen WM-Lauf unter Beweis

Archivmeldung vom 28.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: "obs/Ford-Werke GmbH"
Bild: "obs/Ford-Werke GmbH"

Während der Freitagsetappe - die ausschließlich auf losem Untergrund ausgetragen wurde - demonstrierte Elfyn Evans einmal mehr, dass der von einem rund 380 PS starken Ford EcoBoost-Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum angetriebene Turbo-Allradler zu den schnellsten Fahrzeugen im Feld zählt.

Der Waliser fuhr stets in Schlagdistanz zum Gesamtführenden, sein Rückstand betrug zu keinem Zeitpunkt mehr als 15 Sekunden. Auf der sechsten und letzten Wertungsprüfung (WP) des Tages büßte Evans aufgrund von Fehlzündungen jedoch rund 30 Sekunden und den unmittelbaren Kontakt zur Spitze ein.

Für die bevorstehenden Asphaltstraßen der zweiten und dritten Etappe bauten die Mechaniker die beiden Fiesta WRC am Freitagabend innerhalb von nur 75 Minuten von Schotter- auf Asphaltspezifikation um. Evans startete stark in den Samstag, hatte zunächst jedoch Mühe, das richtige Gefühl für die neue Abstimmung zu finden. Davon konnte am Sonntag keine Rede mehr sein: Auf der abschließenden "Power Stage" - auf der die fünf schnellsten Fahrer mit bis zu fünf Extra-Punkten belohnt werden - lag der Brite bis kurz vor Schluss in Führung. Am Ende eroberte Evans Platz zwei und damit vier wertvolle WM-Zähler.

Teemu Suninen büßte auf den freitäglichen WP mit ihren wechselnden Fahrbahnbelägen, die speziell in puncto Reifen-Management hohe Anforderungen stellten, zunächst noch Zeit ein. Dafür zeigte das Nachwuchstalent auf den asphaltierten Prüfungen am Samstag und Sonntag eine beeindruckende Vorstellung. Konstant schnelle Zeiten unterstrichen die steile Lernkurve des 25 Jahre jungen Finnen, der seine erste volle Saison in der Königsklasse des Rallye-Sports bestreitet. Dabei profitierte Suninen auch von der großen Erfahrung seines routinierten Beifahrers Jarmo Lehtinen.

"Ich gratuliere Ott Tänak und Martin Järveoja von Herzen zum vorzeitigen Gewinn ihres ersten Weltmeistertitels, sie haben in dieser Saison eine sensationelle Vorstellung abgeliefert", unterstreicht M-Sport-Teamchef Richard Millener. "Wir haben ein fantastisches Wochenende für den Rallye-Sport erlebt. Aber wir wollten hier um die Spitzenplätze kämpfen, das ist uns nur teilweise gelungen. Am Ende haben wir nicht das Ergebnis erzielt, das wir uns gewünscht hätten. Elfyn Evans konnte mit einigen schnellen WP-Zeiten beeindrucken, insbesondere in der ,Power Stage' fuhr er ganz vorne mit. Teemu war ebenfalls flott unterwegs - auf zahlreichen Prüfungen betrug sein Rückstand auf Sébastien Ogier gerade einmal drei Sekunden. Nun müssen wir daran arbeiten, dieses hohe Level über das gesamte Rallye-Wochenende beizubehalten. Beim Saisonfinale in Australien haben wir Mitte November eine weitere Chance, das Jahr mit einem Sieg zu krönen. Wir werden alles dafür geben, damit uns dies gelingt."

Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33); Platz 6. WM-Rang: 5

"Der sechste Platz ist nicht das Ergebnis, das wir uns an diesem Wochenende erhofft hatten. Hier und da konnten wir unser Tempo unter Beweis stellen, aber leider ist uns dies nicht auf allen Prüfungen gelungen", betont Evans. "Ich hatte Mühe, das richtige Gefühl für die Strecken zu finden. Vor der ,Power Stage' haben wir am Auto ein paar Änderungen vorgenommen, danach konnte ich härter attackieren. Alles in allem geht das Resultat in Ordnung. Wir haben uns in der WM-Wertung um eine Position verbessert und sind nun punktgleich mit dem Viertplatzierten, das ist positiv."

Teemu Suninen / Jarmo Lehtinen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3); Platz 7. WM-Rang: 9

"Ich bin happy, dass wir an diesem Wochenende auf Asphalt konstant schnelle Zeiten fahren konnten. Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, den nächsten Schritt zu machen: Künftig wollen wir noch schneller sein und dabei unsere Konstanz beibehalten", betont der 25-Jährige. "Ich wusste, dass ich auf der ,Power Stage' schnell sein kann. Leider ist mir aber ein kleiner Fehler unterlaufen: Vor einer Kurve habe ich zu spät gebremst, touchierte mit der Front meines Fiesta einen Felsen und verlor dadurch viel Zeit. Ohne dieses Missgeschick wären dort einige Extra-Punkte möglich gewesen. Dennoch bin ich mit meiner Performance zufrieden. Jetzt freue ich mich auf das WM-Finale in Australien."

Quelle: Ford-Werke GmbH (ots)

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