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FC Bayern startet digitalen Kinder-Campus

Archivmeldung vom 27.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: FC Bayern München
Bild: FC Bayern München

Deutschlands Rekord-Fußballmeister FC Bayern München legt ein digitales Lernprojekt für Schüler auf: Der "FC Bayern Digital Campus" geht am kommenden Sonntag mit 100 Kindern, darunter auch Flüchtlinge, und 100 Eltern an den Start, berichtet das "Handelsblatt".

Ziel der Initiative sei, "mit Experten aus unserem Netzwerk digitale Neugierde bei Kindern und Eltern zu wecken und gleichzeitig auf mögliche Gefahren hinzuweisen", sagte FC-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Gewinnen ist schön, kann aber nicht alles sein", sagte FC-Bayern-Sprecher Stefan Mennerich der Zeitung. "Ein Verein, dem in den sozialen Netzwerken 90 Millionen Menschen folgen, hat soziale Verantwortung." Das sei auch dem neuen Präsidenten, Herbert Hainer, enorm wichtig.

"Der neue Digital Campus ist ein Meilenstein für uns." Doch der FCB denkt schon weiter: "Wir diskutieren seit Langem, ob wir uns an E-Football, also an Fußballsimulation, beteiligen sollen", sagte Mennerich. "Ich will das für die Zukunft auf keinen Fall ausschließen." Kernzielgruppe der "Digital-Campus"-Aktion sind Acht- bis Elfjährige. Ihnen werden 40 "digitale Coaches" helfen, ein Computerspiel zu programmieren oder einen Fußball-Roboter zu bauen. Zudem stehen der Umgang mit den sozialen Medien und ein Fußball-Parcours auf dem Programm. Die Eltern reden derweil über Themen wie Medienerziehung, Datensicherheit und "Digital Wellbeing", also das individuelle Wohlergehen in einer Welt der Algorithmen. Entwickelt hat der FCB das Programm mit Hilfe der "ReDi School of Digital Integration" von Anne Kjær Riechert, die seit 2015 junge Flüchtlinge digital schult. Beteiligt sind auch das Münchener JFF Institut für Medienpädagogik und Google. Die Kosten betragen nach Vereinsangaben gut 100.000 Euro, die Sponsoren decken.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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