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Vanessa-Mae wirft Ski-Weltverband Rufschädigung vor

Archivmeldung vom 02.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Vanessa-Mae (2014)
Vanessa-Mae (2014)

Foto: LondonPictureCapital
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die thailändische Stargeigerin Vanessa-Mae Vanakorn, die bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi im Riesenslalom startete, wirft dem Ski-Weltverband Fis Rufschädigung vor: "Die Fis hat mich als Betrügerin gebrandmarkt. Sie hat mich verspottet", sagte Vanessa-Mae im "Spiegel"-Gespräch.

Die Hobby-Skiläuferin wurde im November 2014 von der Fis für vier Jahre gesperrt. Der Verband war überzeugt, dass die Künstlerin Rennen manipuliert hatte, in denen sie sich für Olympia in Sotschi qualifizierte. Die Vorwürfe gegen sie seien "an den Haaren herbeigezogen" gewesen, sagte Vanessa-Mae. "Die Fis hat nicht vernünftig ermittelt, bevor sie mich sperrte."

Im Juni 2015 hob der Internationale Sportgerichtshof (Cas) das Urteil auf, da er keine Beweise für einen Betrug feststellen konnte. "Die Fis hat nicht erwartet, dass ich mich wehre. Und als klar war, dass ich vor den Cas ziehe, wurde es richtig hässlich", so die Musikerin. So habe sich der Verband angeblich "Zeugenaussagen zurechtgebogen".

Inzwischen darf Vanessa-Mae wieder an Skirennen teilnehmen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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