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Karl Geiger gewinnt die Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen

Archivmeldung vom 31.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Garmisch-Partenkirchen: Blick von der Großen Olympiaschanze
Garmisch-Partenkirchen: Blick von der Großen Olympiaschanze

Foto: Thomas Kniess
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die deutschen Skispringer können geruhsam Silvester feiern. Ihr derzeit Bester Karl Geiger hat die Qualifikation für das Neujahrsspringen der 68. Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen gewonnen und seine Topform unter Beweis gestellt. Der Allgäuer bleibt dennoch bescheiden: „Ich finde so langsam rein“ und dachte allenfalls insgeheim an die Möglichkeit des ersten deutschen Sieges auf dieser Schanze seit Sven Hannawald 2002.

Der Zweite der Gesamtwertung flog auf 139,0 m und weckte große Hoffnungen für den Wettkampf am Mittwoch auf der Olympiaschanze. Er setzte sich vor dem Österreicher Philipp Aschenwald und Japans Oberstdorf-Sieger Ryoyu Kobayashi durch und erhielt dafür am letzten Tag des alten Jahres eine Prämie in Höhe von 5000 Euro. "Karl zeigt, dass man Kobayashi schlagen kann. Ich hoffe, er macht im neuen Jahr so weiter", sagte sein Teamkollege Stephan Leyhe Vor rund 10.000 Zuschauern, darunter auch zahlreiche Free Willis, überzeugte auch Weltmeister Markus Eisenbichler als Fünfter. Insgesamt qualifizierten sich neun der zwölf DSV-Adler. Der leicht erkältete Stefan Kraft aus Österreich und der Pole Dawid Kubacki, in der Gesamtwertung Geigers schärfste Verfolger, belegten die Ränge sieben und zehn. Kraft trifft im K.o.-Duell wie schon in Oberstdorf auf Landsmann Gregor Schlierenzauer.

Die Schwalefelder Feierbiester organisierten daheim im Willinger Ortsteil ein Public Viewing und sahen „ihren“ Stephan Leyhe nach 134 und 135 m auf den Plätzen fünf und drei im Training am Ende auf Platz 12 bei 130,5 m landen. Der Upland-Adler war einmal mehr nicht gerade mit Aufwind bevorteilt und profitierte von der Windregeln mit verdienten Zusatzpunkten für einen insgesamt wieder guten Sprung. Der letzte Tag des Jahres war für ihn ein guter Tag. Er unterstrich insgesamt, dass er wieder in der Weltspitze Fuß gefasst hat, sein Duell gegen den Tschechen Viktor Polasek (39.) ist durchaus lösbar. Vor einem Jahr kam er noch über die Lucky Looser-Regelung ins Finale und sprang in der Einzel- und Tourneewertung am Neujahrstag unter die Top 10. „Das ist auch morgen wieder mein Ziel“, sagte Leyhe.

Bundestrainer Stephan Horngacher war mit ihm, aber auch mit Constantin Schmid (13.), Pius Paschke (26.), Raimund Philipp (28.), Martin Hamann (34.)und Moritz Bär (50.) zufrieden, die alle am Neujahrstag dabei sein werden. „jetz können wir locker Silvester feiern und im Neuen Jahr wieder angreifen“, sagte der Schuster-Nachfolger. Das gilt nicht für Richard Freitag, der aus der Tournee ausgestiegen ist, daheim trainiere wird, um danach wieder im Weltcup einen neuen Anlauf zu nehmen.

Die K.O. Duelle der DSV-Adler beim Neujahrsspringen

Paschke - Koudelka (CZE)

Raimund - Hoerl (AUT)

Hamann - Hayboeck (AUT)

Roth - Peter (SUI)

Schmid - Pedersen (NOR)

Leyhe - Polasek (CZE)

Eisenbichler - Ringen (NOR)

Baer - Geiger

Ergebnisliste Qualifikation GaPA

Startliste Neujahrsspringen

Quelle: SC Willingen

FIS Skisprung Weltcup in Willingen vom 07. bis 09. Februar 2020 Mühlenkopfschanze

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