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„Bleib dir selber treu“: Ski-Ass Gritsch bleibt ungeimpft, verzichtet auf Amerika-Rennen

Archivmeldung vom 24.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Franziska Gritsch
Franziska Gritsch

Bild: Screenshot Internetseite: "https://www.franziskagritsch.at/sport-galerie/" / Eigenes Werk

Profi-Sportler stehen bei der aktuellen Impfkampagne besonders unter Druck. In manchen Ländern gelten strenge Quarantäne-Vorschriften für ungeimpfte Athleten, teilweise ist eine Impfung sogar Voraussetzung für die Einreise. Dazu kommen Politiker, welche ihren Vorbildcharakter gerne als Testimonial für die umstrittenen Impfungen ausnützen würden. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Franziska Gritsch  Bild: Screenshot Internetseite: "https://www.franziskagritsch.at/sport-galerie/" / Eigenes Werk
Franziska Gritsch Bild: Screenshot Internetseite: "https://www.franziskagritsch.at/sport-galerie/" / Eigenes Werk

Weiter berichtet das Magazin: "Die wahren Vorbilder sind aber jene, die trotz des Dauerfeuers, sie mögen sich doch impfen lassen, im Zweifelsfall lieber auf die Ausübung ihres geliebten Sports verzichten, als sich voreilig impfen zu lassen.

Gritsch verzichtet auf Impfung – und auf US-Rennen

Ein aktueller Fall betrifft ÖSV-Skiass Franziska Gritsch (24). Die Tirolerin ist nicht geimpft und kann daher an den Technik-Rennen in Killington (USA) nicht teilnehmen. Dort finden am Wochenende je ein Riesentorlauf und ein Slalom statt – ohne Gritsch. Denn die WM-Medaillengewinnerin und zweifache Weltcup-Podestfahrerin (1x Parallel, 1x Kombi), die in Slaloms zwei sechste Plätze und im Riesentorlauf einen siebten Platz als bestes Resultat zu Buche stehen hat, lässt sich nicht zwingen.

„Das Leben führt uns zu Kreuzungen, wo wir Entscheidungen treffen müssen. Meine Entscheidung ist, dass ich aktuell nicht geimpft bin. Ich denke, es ist eine sehr persönliche und individuelle Entscheidung und wünsche mir, dass diese akzeptiert und auch respektiert wird“, schrieb Gritsch in einem Instagram-Posting. Sie nimmt den Verzicht auf gleich zwei wichtige Rennen in Kauf – auch wenn es keine leichte Entscheidung sei.

„Steh hinter dem, wovon zu überzeugt bist“

Aber ihre Ablehnung geschieht aus Überzeugung, wie die Ötztalerin bekundet: „Wenn ich etwas aus meiner Vergangenheit gelernt habe, steh hinter dem, wovon du überzeugt bist, bleib dir selber treu und sei du selbst. Als Mensch, als Spitzensportlerin und als Charakter.“ Sie bedankte sich bei ihrer Familie und Freunden, bei den Trainern und allen Beteiligten, die ungeachtet aller Umstände stets das Beste aus ihr rausholen wollen.

Sehr wohl zu den Amerika-Rennen angereist ist unterdessen Katharina Liensberger, die Slalom-Weltcupsiegerin des Vorjahres. Die Edel-Technikerin hatte ebenfalls lange mit ihrer Impf-Entscheidung zugewartet. Im Gegensatz zu Gritsch gab sie dem ständigen Druck am Ende aber nach und empfing ihrer Aufstellung zu folgern bereits zumindest eine Impfdosis. Der ÖSV ist in Killington in beiden Rennen mit einem elfköpfigen Aufgebot am Start.

Impfstatus von Sport-Stars im Fokus der Debatte

Die Debatte um den Impfstatus von Sportlern bekommt viel Aufmerksamkeit – nicht zuletzt wegen zahlreicher Spitzen-Athleten, die sich kritisch geben. So wurde etwa dem FC-Bayern-Starspieler Joshua Kimmich zuletzt sein Gehalt gestrichen, weil er zum zweiten Mal gesund in Quarantäne musste – zum zweiten Mal als ungeimpfte Kontaktperson von Personen, die sich trotz zweifacher Impfung ansteckten.

Zu den scharfen Kritikern eines Impfzwangs zählt auch der Tennis-Weltranglistenerste Novak Djokovic. Der Serbe erwägt weiterhin einen Verzicht auf die Australien Open im Jänner. Das erste Grand Slam-Turnier des Jahres könnte so ohne seinen Rekordsieger stattfinden. Djokovic – der selbst im Vorjahr von einer Corona-Erkrankung genas – äußert sich nicht zu seinem Impfstatus. Unlängst unterstellte er Mainstream-Medien aber, nur „Propaganda für die Elite“ zu machen und voneinander abzuschreiben.

Um die Impfung von Österreichs Nr. 1 Dominic Thiem entbrannte eine öffentliche Debatte – Gesundheitsminister Mückstein drängte ihn im TV zum Jaukerl! Mittlerweile soll der US-Open-Sieger (2019) und ehemalige Weltranglisten-Dritte laut eigenen Aussagen eine Erstimpfung empfangen haben. Für Furore sorgte die Abrechnung von Ex-Kombi-Star Felix Gottwald, der seine Funktion als Breitensport-Chef als Reaktion auf den Lockdown für Ungeimpfte zurücklegte – Wochenblick berichtete.

Tragische Häufung: Sportler brechen plötzlich zusammen

Viele Sportler berufen sich bei ihrer Entscheidung darauf, selbst zu wissen, was gut für ihren Körper ist. Ein US-Basketballspieler nimmt dafür sogar Gehaltseinbußen von über 17 Mio. Dollar in Kauf. Vielleicht sorgen sich viele auch, ob sie die experimentelle Spritze überhaupt vertragen. Denn in den vergangenen Monaten kam es zu einer ominösen Häufung von Sportlern, die plötzlich zusammenbrachen – oft mit Herzbeschwerden. Zu Beginn des Monats verstarb ein Spieler der heimischen Eishockey-Liga nach einem Herzinfarkt auf dem Spielfeld.

Ein Zusammenhang gilt bei manchen als wahrscheinlich, bei anderen ist er unklar. So auch beim FC-Barcelona-Star Sergio Agüero. Der argentinische Nationalspieler sehnte schon im Vorjahr die Verfügbarkeit einer Impfung herbei, da ihm Corona Angst bereitete. Zu Jahresbeginn infizierte er sich selbst. Trotz seiner Genesung ist anzunehmen, dass er zu den 99.9 Prozent der Barca-Spieler aller Altersklassen zählt, die sich impfen ließen. Nach seinem Zusammenbruch bei einem Ligaspiel bangt er laut Medienberichten um die Fortsetzung seiner Karriere."

Quelle: Wochenblick

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