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1. Bundesliga: Hannover unterliegt Bremen 1:2

Archivmeldung vom 31.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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In der letzten Begegnung des 28. Spieltags der Fußball-Bundesliga musste sich Hannover 96 am Sonntagabend der Mannschaft von Werder Bremen 1:2 geschlagen geben. Die Ergebnisse des Spieltags im Überblick: FC Schalke 04 - Hertha BSC 2:0, Bayern München - 1899 Hoffenheim 3:3, Bayer Leverkusen - Eintracht Braunschweig 1:1, VfB Stuttgart - Borussia Dortmund 2:3, VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 2:1, FSV Mainz 05 - FC Augsburg 3:0, SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 3:2, Borussia Mönchengladbach - Hamburger SV 3:1.

Die Gäste aus Bremen waren besser ins Spiel gestartet, dominierten weite Teile der ersten Hälfte und brachten die Abwehr der 96er mehrfach in Bedrängnis. Nachdem sie aber immer wieder den Abschluss verpassten, ging kurz vor der Pause erst einmal der Gastgeber in Führung. Huszti verwandelte in der 43. Minute einen Freistoß direkt ins kurze Eck.

In einer größtenteils ausgeglichenen zweiten Hälfte erzielte di Santo bereits in der 57. Minute den Treffer zum 1:1-Ausgleich. Erst kurz vor Schluss verhalf Prödl den Bremern dann noch zum Auswärtssieg, als er nach einer Ecke von Caldirola aus kurzer Distanz einköpfte. In der Tabelle liegt Bremen aktuell auf dem zwölften Rang, die Hannoveraner mit drei Zählern Abstand einen Platz dahinter.

Mönchengladbach schlägt Hamburg 3:1

Borussia Mönchengladbach hat den Hamburger SV mit 3:1 geschlagen. Dabei sah es zunächst nach einem Erfolg für die "Rothosen" aus: Zoua beförderte in der 28. Minute den Ball nach einer Flanke von Calhanoglu mit dem Kopf zum 1:0 für die Gäste aus Hamburg in den Kasten der "Fohlen". In der 37. Minute entscheidet der Unparteiische auf Elfmeter für die Borussia, nachdem Mancienne ein Handspiel im eigenen Strafraum begangen hatte. Den fälligen Elfmeter von Daems kann HSV-Keeper Adler zunächst mit den Füßen abwehren, im Nachschuss besorgt Daems aber doch noch den 1:1-Ausgleich für die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel machten die Mönchengladbacher mit einem Doppelschlag den Sieg perfekt: In der 75. Minute erzielt zunächst Raffael das 2:1, drei Minuten später trifft Dominguez nach einem Eckball zum 3:1-Endstand für Mönchengladbach. Die Borussia steht nach dem Sieg mit 45 Punkten auf Platz sechs, während der Hamburger SV mit 24 Punkten auf Platz 17 und damit einem Abstiegsplatz steht.

SC Freiburg gewinnt gegen 1. FC Nürnberg 3:2

Am 28. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga besiegte der SC Freiburg den 1. FC Nürnberg mit 3:2. Nürnberg ging bereits in der sechsten Minute durch einen Treffer von Pogatetz in Führung. In einer von vielen Foulspielen unterbrochenen Partie drückte Freiburg auf den Ausgleich, der in der 23. Minute durch Krmas glückte. Direkt nach Wiederanpfiff verpasste Schmid mit einem Pfostentreffer den Führungstreffer für die Gastgeber. Nürnberg beschränkte sich auf die Defensive. In einem sehr körperbetonten Spiel verloren beide Seiten kurz vor der Pause an Tempo. In der 44. Minute entschied der Schiedsrichter nach einem rüden Foulspiel von Krmas an Pogatetz auf Elfmeter, den Drmić zur erneuten Führung für die Gäste verwandelte.

Auch nach der Pause wurde die Partie immer wieder von Foulspielen unterbrochen, nach einem Foul von Pogatetz an Klaus entschied Schiedsrichter Drees erneut auf Strafstoß, diesmal für Freiburg. Mehmedi traf zum erneuten Ausgleich für die Gastgeber. In der 65. Minute traf Klaus zur Führung für die Freiburger, die damit das Spiel drehten und auch mehr Spielanteile hatten. Auch danach dominierte Freiburg die Partie, scheiterte jedoch am Abschluss. In der Nachspielzeit flog Pogatetz wegen wiederholten Foulspiels mit einer gelb-roten Karte vom Platz. Durch den Sieg klettert Freiburg auf Rang 13, Nürnberg steht auf Rang 15 nur zwei Punkte vor dem Relegationsplatz.

Die wichtigsten Stimmen bei Sky.

Thomas Eichin (Geschäftsführer Sport Werder Bremen) ...

... über den Sieg: Ich glaube, dass wir heute ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Besonders in der ersten Halbzeit waren wir total überlegen und bekommen dann ein dummes Tor. Gott sei Dank hat der Trainer in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Wir haben es dann stark gemacht.

...über die Aussichten im Kampf um den Klassenerhalt: "Wir sind überhaupt noch nicht in irgendeiner Form an irgendeinem Ufer, sondern wir müssen noch viel, viel tun. Für uns sich wichtig, dass wir den Kopf oben behalten und nicht anfangen zu glauben, wir wären irgendwo."

Dirk Dufner (Sportdirektor Hannover 96) über die Leistung: "Mit dem 1:0 im Rücken muss man einfach souveräner spielen in der zweiten Halbzeit. Wir sind unglaublich enttäuscht, sowohl über die Art und Weise als auch über das Ergebnis. Wir werden dringend und ganz kurzfristig die Lehren daraus ziehen müssen."

Max Eberl (Sportdirektor Mönchengladbach)....

... über die Personalie Andre Hahn: Es ist so, dass wir Andre Hahn für die neue Saison verpflichtet haben. Wir haben uns mit dem FC Augsburg vor dem Spieltag geeinigt, aber haben beide gesagt, dass wir es erst nach dem Spieltag bekanntgeben. Wir sind sehr, sehr froh, dass Andre sich für uns entschieden hat. Der Junge hat eine super Entwicklung genommen. Er ist ein sehr flexibler Spieler. Das, was wir haben wollen, Variabilität in der Offensive, verkörpert er. Er wird einen Vierjahresvertrag unterschreiben.

... über die Zukunft von Juan Arrango: "Er ist unabhängig von jeder Personalie, die wir machen. Juan Arrango ist ein extrem wichtiger Spieler. Obwohl wir jetzt Andre Hahn verpflichtet haben, heißt das nicht, dass wir nicht mit Juan Arrango verlängern. Wir wollen abwarten, was passiert. Wir sehen Arrangos Spiele und sehen, dass wir einen begnadeten Linksfuß haben. Und den werden wir nicht so leicht hergeben.

... über die Leistung: "Jeder glaubt, dass wir schon eine Spitzenmannschaft sind, die automatisch, wenn sie ein Spiel gewonnen hat, die nächsten Spiele auch so angeht. Wir sind eine Mannschaft, die sich entwickelt. Wir haben viele junge Spieler, wir haben jetzt auch Druck, weil jeder erwartet von uns Europa. Das merken wir um uns herum. Trotzdem ist es bemerkenswert, wie sich die Mannschaft immer wieder belohnt für gute Leistungen und nach vorne sehr effektiv Fußball spielt."

... über die internationalen Ambitionen: "Es ist richtig, dass man die Tabelle immer im Auge hat. Jeder, der glaubt, dass Gladbach tiefstapelt, dem sage ich: Natürlich wollen wir den größtmöglichen Erfolg. Und wenn eine Chance da ist, werden wir sie nutzen. Aber wir halten nichts davon, dauernd vom großen Ganzen zu erzählen, wenn wir noch so schwere Spiele vor der Brust haben."

Lucien Favre (Trainer Mönchengladbach) über den Sieg: "Wir hatten Mühe, waren zu nervös, hatten viel Druck, denn alle erwarten viel. Wir haben drei Siege aus vier Spielen erreicht, das ist nicht schlecht. Wenn wir denken, wo wir vor eineinhalb Monaten waren. Chapeau an die Mannschaft."

Max Kruse: (Mönchengladbach) "Ich glaube, Leben war drin von der ersten Minute an. Man hat gesehen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe war."

Mirko Slomka (Trainer Hamburger SV)...

... über den Auftritt: "Es war eine sehr, sehr gute Partie von uns auswärts. und wir stehen mit null Punkten da. Das ist ganz bitter. Wir sind nach wie vor auf dem Weg, dass sich die Mannschaft stabilisiert, aber wir brauchen natürlich im Angriff mehr Qualität, mehr Klasse, damit wir in einer Auswärtspartie mal zwei oder drei Tore machen. Wir geben der Mannschaft den Glauben, dass sie es können, und das brauchen sie auch.

... über die Chance, dass der ausgewechselte Lasogga gegen Leverkusen wieder fit ist: "Eher nicht. Es ist sicherlich eine muskuläre Verletzung."

Rafael van der Vaart (Hamburger SV) über die Niederlage: "Wir haben es bis zur 75. Minute eigentlich ganz gut gespielt, sind gut gestanden und haben unheimlich gekämpft. Aber man merkt, wenn man da unten steht, braucht man auch ein bisschen Glück. Ich fand den Klassenunterschied nicht so ganz groß. Wir können nicht ganz unzufrieden sein. Wenn wir so weiterspielen wie in den ersten 75 Minuten, schaffen wir es. Das ist der richtige Weg."

Heiko Westermann (Hamburger SV) über die Aussichten im Abstiegskampf: "Die Hoffnung ist bei mir voll da. Ich weiß ganz genau, dass im Moment eine Phase ist, in der jeder gegen jeden gewinnen kann. Es braucht hier keiner den Kopf hängen zu lassen. Wir haben uns heute tapfer geschlagen. Wir werden nicht aufgeben."

Gert-Jan Verbeek (Trainer 1.FC Nürnberg) über seinen Ärger mit Christian Streich und dem Schiedsrichter nach dem Spiel: "Das war ein gutes Spiel, wo wir fast die ganze Zeit gegen 12 Mann gespielt haben. Wenn man nicht besteht gegen diese Emotionen, die es hier gibt und wenn man nicht geschützt wird, auch nicht durch den 4.Offiziellen, wenn man sieht, wie der Trainer [Streich] mich beschimpft hat, das ist unverschämt, brutal, respektlos. Das habe ich noch nie mitgemacht. Ich gehe auch nicht zur Pressekonferenz und setze mich neben diesen Mann, das ist ein Kollege von mir, das ist brutal, das gibt's noch gar nicht. Das ist unverschämt, wie man hier empfangen wird. Wie ein Verrückter nach mir agiert und so, bei jedem Mal, wenn etwas passiert ist. Man sieht auch, wie der Schiedsrichter da mitgeht. Wenn ein Spieler so schlecht spielt, dann spielt er nicht das nächste Mal. Das heißt er darf nicht mehr pfeifen. Das ist doch unglaublich, was er gemacht hat heute, das gibt's doch nicht. Wenn man sieht, wie international gepfiffen wird, dann ist das doch ein großer Unterschied. Die beiden Mannschaften wollten Fußball spielen, die gehen drauf, die waren nicht gemein oder so. Natürlich versucht der SC Freiburg, mit der Atmosphäre einen Vorteil rauszuholen. Wenn der Schiedsrichter nicht dagegen besteht, dann muss er was anderes machen. Da muss der Deutsche Fußball Bund Maßnahmen ergreifen, aber die machen das nicht, die verteidigen immer. Das ist das erste Mal, das ich etwas sage über die Schiedsrichter. Was hier passiert ist, unverschämt. Das ist kein Kollege. Eine Entschuldigung würde ich nicht annehmen."

Lothar Matthäus über Josip Drmc (vor dem Spiel): "Drmc wird mit Arsenal in Kontakt gebracht. Ich weiß, dass seine Frau schon auf Wohnungssuche in London ist. Ich gehe davon aus, dass er diese Saison beim 1.FC Nürnberg noch erfolgreich zu Ende spielt und dann Nürnberg ihn mit gutem Gewinn verkaufen wird. Adresse: Arsenal London."

Josip Drmc (1.FC Nürnberg) über das Spiel: "Eine sehr bittere Niederlage. Es geht um wichtige Punkte, die haben wir heute aus der Hand gespielt. Wir waren in Führung und sind nicht fähig, den Sack zuzumachen."

...über das angebliche Interesse von Arsenal London: "Ich konzentriere mich hier auf den Club, dann kommt die WM und dann mal schauen, was kommt. Ich habe Vertrag bis 2017, alles andere kommt auf mich zu. Was noch kommt, weiß ich nicht. Jeder Junge träumt davon, zu Arsenal zu gehen."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Wenn man das Spiel anschaut und der Druck für Nürnberg und uns, zwei Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen und es wird versucht, so Fußball zu spielen, da sieht man die Entwicklung in der Bundesliga. Wir haben ein Spiel gewonnen, mehr nicht. Wir sind mitten im Abstiegskampf."

Admir Mehmedi (SC Freiburg): "Das ist ein verdienter Sieg für uns. Wir haben eine junge Truppe, wir sind sozusagen die jungen Wilden. Mit dieser tollen Truppe werden wir die Klasse halten. "

Sky Experte Stefan Effenberg ...

...über die Rolle Rafael van der Vaarts beim HSV: "Auch ein van der Vaart rückt jetzt in den Mittelpunkt, in den Brennpunkt. Aber nur van der Vaart kann ja nicht funktionieren, er braucht Spieler, die er einsetzen kann. Alles an van der Vaart festzumachen, ist zu einfach. Natürlich trägt er eine große Verantwortung, aber ich sehe ihn nicht so, dass er den Kopf in den Sand steckt oder aufgibt."

... über das Festhalten an dem lange umstrittenen Jens Keller bei Schalke: "Manchmal braucht man ein bisschen Zeit. Die Ruhe und Geduld zahlen sich dann aus."

... über die Spielweise des FC Bayern: "Ich denke, dass die Bayern in Perfektion mittlerweile Fußball spielen. Die anderen in der Bundesliga sind nicht in der Lage, den Bayern das Wasser zu reichen."

... über das Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester United: "Natürlich ist Bayern Favorit, Aber man macht den ersten Fehler, wenn man sie (Manchester, die Red.) unterschätzt. In einem oder zwei Spielen auf diesem Niveau ist auch Bayern schlagbar."

Horst Heldt ...

... über die Ruhe, die derzeit bei Schalke herrscht: ".In vielen Themen ist es ruhig, aber ganz ruhig bleibt es bei uns nie, und das wollen wir auch gar nicht, weil wir auch etwas Besonders sind."

... über den Stuttgarter Kampf um den Klassenerhalt: "Ich glaube, es ist schon wichtig, dass man im Abstiegskampf nicht nur auf junge Spieler setzt, denn das ist eine ganz besondere Herausforderung. Da brauchst du Erfahrung."

... über die Vertragsverlängerung von Firmino, an dem auch Schalke Interesse hatte: "Erstmal ist das natürlich ein tolles Zeichen für die Region und Hoffenheim. Aber dann muss man mal gucken, wie lange der Spieler bleibt. Er hat ein hochprofessionelles Management (Roger Wittmann, die Red.). Er weiß genau, zu welchem Zeitpunkt er einen Vertrag verlängert und auch welche Möglichkeiten es gibt, während einer Vertragslaufzeit aus einem Vertrag herauszukommen."

... über Effenbergs Trainerqualitäten: "Stefan war ein exzellenter Führungsspieler, an ihm ist vieles abgeprallt. Er war für mich eine Ikone, und ich glaube, dass so ein Spieler Mannschaften führen kann. Ich bin überzeugt, dass Stefan mal ein hervorragender Trainer wird. Und ich würde mich freuen, wenn er irgendwann ein Engagement in der ersten Linie annimmt."

... über die jüngste Erfolgsserie in der Bundesliga: "Es liegt ein großer Verdienst bei Jens Keller, in seiner Bereitschaft Sachen zu verändern. Wir haben Personalentscheidungen getroffen. Wir haben jeden Stein umgedreht."

.. über die Schalker Jugendarbeit: "Wir haben uns richtig Gedanken gemacht, wie wir sie verbessern können. Wir haben bei einer Zertifizierung sehr schlecht abgeschnitten, und das zum Anlass genommen, um viele Sachen neu zu regeln. Wir haben mehr hauptamtliche Trainer mit Fußballlehrerlizenzen eingestellt. Aber ganz, ganz wichtig ist, dass das noch oben transportiert wird. Was nützt eine gute Jugendarbeit, wenn man die Spieler am Ende des Tages nicht einsetzt."

... über die Zukunft von Julian Draxler: "Ich glaube, dass er bei uns bleibt, weil er 20 und noch nicht fertig ist. Es gibt immer noch Situation, in denen er sich verbessern kann, zum Beispiel in der Rückwärtsbewegung. Da tut ihm eine Saison mit Schalke eventuell in der Champions League gut."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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