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Niersbach sieht keinen Gegenkandidaten für Blatter

Archivmeldung vom 22.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wolfgang Niersbach, 2014
Wolfgang Niersbach, 2014

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Offenbar wird es doch keinen Uefa-Gegenkandidaten für Fifa-Boss Joseph Blatter geben. "Wir werden uns bezüglich des Wahlkongresses im Mai mit den Europäern abstimmen und sehen, ob es einen weiteren Gegenkandidaten zu Blatter gibt. Dafür gibt es aber im Moment noch keine konkreten Anzeichen", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach nach Angaben der Zeitung "Bild am Sonntag".

Niersbach unterstrich, dass der Einfluss des DFB bei der Fifa ohnehin begrenzt sei. "Ich kann immer nur darauf hinweisen, dass die Stimme des DFB schon stark wahrgenommen wird, aber bei einer Abstimmung genauso viel gilt wie die von Andorra oder Liechtenstein. Das unterschätzen viele, wenn es immer heißt, der DFB muss bei der Fifa auf den Tisch hauen." Bisher hatte nur der Franzose Jérôme Champagne seine Kandidatur angekündigt. Er wird aber nicht offiziell von der Uefa unterstützt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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