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Vom Winde verweht: Eisenbichler rutscht beim Weltcup in Nischni Tagil auf Rang 28 ab

Archivmeldung vom 05.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Nizhniy Tagil - Tramplin Stork
Nizhniy Tagil - Tramplin Stork

Bild: skijumpingrus.ru

Alles sah nach einem Sieg aus, doch dann funkte der Wind dazwischen: Beim Weltcup im russischen Nischni Tagil führte DSV-Adler Markus Eisenbichler am Samstag nach einem 136,5-Meter-Sprung im ersten Durchgang deutlich. Dann erwischte ihn im zweiten Sprung eine Böe - und er setzte schon nach 80 Metern auf. Am Ende blieb nur der enttäuschende 28. Platz.

"So ist das Leben, manchmal hat man Glück und manchmal Pech. Morgen ist ein neuer Tag", kommentierte er sein Ergebnis auf der Socialmedia-Plattform Instagram. Der Sieg ging an den Norweger Halvor Egner Granerud, der von Eisenbichlers Pech profitierte, da er auch gleichzeitig die Führung im Gesamtweltcup übernahm. Er gewann mit Sprüngen auf 132,5 und 132 Meter. Zweiter wurde der Österreicher Daniel Huber mit 131 und 133 Metern. Für einen Höhepunkt des Springens sorgte der Norweger Robert Johansson: Nach einem 120,5-Meter-Sprung in Durchgang eins drehte der Team-Olympiasieger auf und flog mit seinem zweiten Sprung zum neuen Schanzenrekord von 142,5 Metern. Die Belohung war der dritte Platz. Den bisherigen Rekord hielt Johanssons Landsmann Johann André Forfang mit 141,5 Metern, aufgestellt 2018. Eisenbichlers Teamkollege Pius Paschke wurde mit Sprüngen auf 128 und 126,5 Meter Fünfter und feierte das bisher beste Weltcupergebnis seiner Karriere. Martin Hamann kam mit zwei Mal 123,5 Metern auf Rang elf.

Neben dem Eisenbichler-Pech musste der Deutsche Skiverband in Nischni Tagil einige weitere Dämpfer hinnehmen - nur drei der sechs Starter schafften es in den zweiten Durchgang. Olympiasieger Andreas Wellinger (118 Meter), Ex-Weltmeister Severin Freund (118 Meter) und Constantin Schmid (117,5 Meter) verpassten die Top 30 und damit den zweiten Sprung deutlich.

Karl Geiger, der derzeit zweitbeste DSV-Springer im Weltcup, war in Nischni Tagil nicht am Start, da er wegen der bevorstehenden Geburt seines ersten Kindes wieder zurück in die Heimat nach Oberstdorf gereist war.

Sonntag steht in Nischni Tagil der nächste Einzelwettkampf auf dem Plan.

  Ergebnis Nizhny Tamil 5.12.2020

Weltcupgesamtwertung 05.12.2020

Quelle: SC Willingen

FIS Skisprung Weltcup in Willingen vom 29.-31. Januar2021 Mühlenkopfschanze

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