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Tatjana Hüfner siegt in Altenberg - Gesamtweltcup geht an Natalie Geisenberger

Archivmeldung vom 15.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tatjana Hüfner
Tatjana Hüfner

Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Beim Rodelweltcup in Altenberg hat Tatjana Hüfner ihren zweiten Saisonsieg gefeiert und sich damit gleichzeitig zur Europameisterin gekürt. Die Olympiasiegerin von 2010 siegte vor Eliza Cauce (LAT) und Tatiana Ivanova aus Russland. Mit ihrem vierten Platz sicherte sich Natalie Geisenberger zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup. Ebenfalls Vierter wurde Severin Freund beim Skifliegen in Vikersund (NOR).

Nach viermal Silber endlich der erste EM-Titel: Tatjana Hüfner hat nach Olympiasieg und fünf WM-Goldmedaillen ihre Titelsammlung endlich komplettiert. Beim Weltcup in Altenberg, der gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurde, fuhr die 31jährige nach Platz drei im ersten Lauf mit einem tollen Finaldurchgang noch ganz nach vorne und konnte die Lettin Eliza Cauce, die zur Halbzeit überraschend geführt hatte, noch abfangen. Natalie Geisenberger hatte ihre Siegchance bereits im ersten Durchgang eingebüßt. Mit der zweitbesten Zeit im Finale fuhr sie immerhin noch von Platz acht auf Rang vier nach vorne und konnte sich mit dem erneuten Triumph im Gesamtweltcup trösten. Julia Taubitz und Dajana Eitberger rodelten auf die Weltcup-Ränge acht und zehn.

Nach Siegen im Einsitzer der Herren und bei den Doppelsitzern am Vortag krönten die deutschen Rodler in der abschließenden Team-Staffel ihre makellose Bilanz an diesem Wochenende. In der Besetzung Tatjana Hüfner, Felix Loch und den Doppelsitzern Toni Eggert/Sascha Benecken siegten sie vor Kanada und Lettland und sicherten sich damit neben dem vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups auch hier die Krone in der EM-Wertung.

Peter Prevc gewinnt irre Flugshow in Vikersund - Severin Freund Vierter

Weitenjagd am Monsterbakken: Auf der größten Skiflugschanze der Welt in Vikersund (NOR) haben sich die besten Skispringer der Welt einen hochklassigen Wettkampf geliefert, bei dem der Weltrekord von 251,5 Metern zwar mehrfach wackelte, trotz mehrerer Flüge über 240 Meter letztlich aber nicht geknackt wurde. Am nächsten kam dem Rekord des Norwegers Anders Fannemel Überflieger Peter Prevc, der im zweiten Durchgang auf 249 Meter segelte und den Wettkampf trotz schlechter Landung und entsprechender Punktabzüge vor Stefan Kraft (AUT) und Andreas Stjernen aus Norwegen gewann. Severin Freund zeigte zwei sehr gute Versuche auf 236,5 und 226,5 Meter, die ihm in der Endabrechnung Platz vier eintrugen. Als zweitbester Deutscher konnte sich Markus Eisenbichler nach langer Durststrecke über Platz 15 freuen. Zwei Ränge weiter hinten reihte sich Richard Freitag ein. Ebenfalls für Weltcup-Punkte reichte es für Andreas Wank (19.) und Karl Geiger (28.), dem der erste Flug seiner Karriere über 200 Meter gelang.

Auch die Damen gingen beim Skisprung-Weltcup im slowenischen Ljubno ob Savinji auf Rekordjagd: Mit 95,5 Metern stellte Lokalmatadorin und Vortagessiegerin Maja Vtic einen neuen Schanzenrekord auf. Trotzdem reichte es für die 28jährige diesmal nur zu Platz zwei hinter der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz und vor deren Landsfrau Chiara Hölzl. Überraschend nur Vierte wurde die bislang überragende Athletin des Winters, die Japanerin Sara Takanashi, die zum ersten Mal in dieser Saison keinen Platz auf dem Podium fand. Einen leichten Aufwärtstrend hatten die deutschen Skispringerinnen zu verzeichnen: Beste der fünf fürs Finale qualifizierten DSV-Athletinnen wurde Juliane Seyfarth auf Platz zehn, gefolgt von Carina Vogt, Katharina Althaus, Anna Rupprecht und Pauline Hessler auf den Plätzen 13, 17, 21 und 23.

Langlauf: Therese Johaug auch im Massenstart nicht zu schlagen - Böhler gute Elfte

Beim Massenstart-Weltcup der Langläuferinnen über 10 Kilometer Freistil in Falun (SWE) war die Norwegerin Therese Johaug erneut nicht zu schlagen, musste sich diesmal allerdings harter Konkurrenz aus dem eigenen Lager erwehren. Im Ziel hatte die Seriensiegerin dieser Saison diesmal nur vergleichsweise bescheidene 8,8 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Heidi Weng. Dritte wurde mit 13,9 Sekunden Rückstand Astrid Jacobsen (ebenfalls NOR). Beste Deutsche wurde wie am Vortag Stefanie Böhler, die lange Zeit in einer größeren Gruppe um die Plätze direkt hinter dem Podium mitkämpfen konnte. Ebenfalls in die Punkte liefen Sandra Ringwald (17.), Denise Herrmann (18.), Nicole Fessel (22.) und Monique Siegel (29.).

Bei den Herren gewann der Russe Sergey Ustiugov etwas überraschend sein erstes Distanzrennen im Weltcup. Im Massenstart über 15 Kilometer Freistil setzte er sich im Sprint einer größeren Gruppe gegen Francesco de Fabiani (ITA) und dem weiterhin im Gesamtweltcup führenden Martin Johnsrud Sundby aus Norwegen durch. Jonas Dobler fehlten im Ziel als bester Deutscher zwar nur 8,5 Sekunden auf den Tagessieger, bei der Enge des Feldes reichte dies aber nur zu Platz 19. Sebastian Eisenlauer blieben auf Platz 26 noch einige Weltcuppunkte, während Florian Notz diese als 31. denkbar knapp verpasste.

Quelle: VIESSMANN Werke GmbH & Co. KG

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