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Champions League: Leverkusen blamiert sich gegen Manchester

Archivmeldung vom 28.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Am 5. Spieltag in der Gruppenphase der Champions League hat Bayer Leverkusen am Mittwochabend gegen die Gäste aus Manchester mit 0:5 verloren. Der FC Bayern München besiegte zuvor ZSKA Moskau mit 3:1.

Valencia hatte für die Gäste in der 22. Minute den ersten Treffer erzielt, ein Eigentor von Spahic acht Minuten später erhöhte den Rückstand vor der Halbzeitpause. Leverkusen agierte über die ganze Spielzeit ideenlos und hatte selbst gegen die ersatzgeschwächten Briten kaum eine Torschance. Evans legte in der 65. Minute für Manchester nach, Smalling traf in der 77. Minute, Nani erzielte in der 88. Minute den letzten Treffer zum Schlussstand.

Damit hat Leverkusen ein Weiterkommen ins Achtelfinale nicht mehr selber in der Hand, scheint einem solchen aber ohnehin kaum gewachsen.

Bayern siegt gegen Moskau 3:1

Am fünften Spieltag der Gruppenphase der UEFA Champions League besiegte der FC Bayern München ZSKA Moskau mit 3:1. Bayern war in der 17. Minute durch einen Treffer von Robben mit 1:0 in Führung gegangen. Nach Vorlage von Müller platzierte der Niederländer den Ball mit einem Linksschuss ins kurze Eck. Danach lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Duell, Moskau gewann in der ersten Hälfte 60 Prozent der Zweikämpfe. Nach dem Seitenwechsel machte Moskau viel Druck, kassierte jedoch in der 56. Minute durch Götze das 2:0. Nach Vorlage von Thiago traf er gegen den Lauf von Torwart Akinfeev. Bereits drei Minuten später entschied Schiedsrichter Gautier nach einem Handspiel von Dante im Strafraum auf Elfmeter für Moskau. Honda verwandelte in der 62. Minute und verkürzte damit auf 2:1. In der 65. Minute entschied der Schiedsrichter nach einem Foul an Robben durch Shchennikov erneut auf Elfmeter, Müller traf und baute die Münchener Führung auf 3:1 aus. Bayern gewinnt damit das zehnte Champions-League-Spiel hintereinander.

Die wichtigsten Stimmen zu den Mittwochsspielen des 5. Spieltags der Gruppenphase der Champions League bei Sky:

Simon Rolfes (Bayer 04 Leverkusen): "Ein schwerer Tag für uns. Bitter, eigentlich sind wir in der Defensive stark. Mit dem 2:0 war bei uns die Moral gebrochen. Nach dem 3:0 war das Spiel entschieden."

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer 04 Leverkusen): "Ich glaube, nach so einem Spiel, wenn man zu Hause 0:5 verloren hat, auch wenn es Manchester United war, fällt es schwer, von Weiterkommen zu sprechen. Wir haben auch nicht die Kraft und den Willen gehabt, das noch einmal umzubiegen. Vielleicht ist gegen solche Mannschaften der Respekt zu groß, da müssen wir lernen, dürfen uns nicht so abschlachten lassen. 5:0 ist schon eine Blamage. In Spanien müssen wir versuchen, ein bisschen was gut zu machen. Wenn wir das geschafft haben, schauen wir auf das andere Ergebnis. Wir müssen jetzt schauen, dass die Spieler aufgebaut werden. Gott sei Dank spielen wir schon am Samstag wieder. Wir müssen das abschütteln, so schwer das fällt."

Sami Hyypiä (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Heute haben wir gesehen, das wir noch viel Arbeit vor uns haben. Das Spiel ist hoffentlich gut für die Zukunft, das alle sehen, dass wir noch nicht da sind, wo wir hin möchten. Wir müssen hart arbeiten, um uns zu verbessern."

Sky Experte Franz Beckenbauer: "So schlecht kannst du manchmal spielen, so Tage hast du. One of these days. Es ist besser, du bleibst zu Hause und schaust nicht mal zum Fenster raus. Ein rabenschwarzer Tag."

Reiner Calmund (Ex-Geschäftsführer Bayer Leverkusen): "Ein Satz mit X, das war gar nix. Das hatte mit Champions League-Fußball nicht im Geringsten etwas zu tun. Das ist nicht zu akzeptieren. Laufen, Zuordnung, eine gewisse Disziplin kann ich von so einer Mannschaft schon erwarten. Das ist nicht schön zu reden. Einige Spieler, die mit Fehlern geglänzt haben, sind auch noch dauernd am gestikulieren. Das war für mich zum Kotzen. Ich würde alles schön in die Tonne schmeißen und sagen, wenn wir in San Sebastian gewinnen, dann sind wir dabei. Jetzt gilt es, nach vorne zu gucken und am 10. Dezember geht es zur Sache."

Mario Götze (FC Bayern München) nach dem Sieg in Moskau über seinen aktuellen Fitnesszustand: "Es war eine lange Verletzungszeit, ich war dann fit, dann wieder verletzt. Man muss wieder seinen Rhythmus finden, zu alter Fitness zurückfinden. Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich sagen kann, dass ich bei 100 Prozent bin. Dann entscheidet letztendlich der Trainer, wer spielt."

Arjen Robben (FC Bayern) ...

...über den neuen Rekord von zehn Siegen in Folge in der Champions League: "Wir haben oft gesagt, wir spielen nicht für Rekorde, wir spielen für Titel. Wir sind eine super Truppe. Das ist eine super Leistung. Zehn Mal in Europa zu gewinnen, da darf man stolz sein."

... über die Motivation für das Moskau-Spiel nach dem Sieg in Dortmund: "Ich glaube, das war heute das Wichtigste, vom Kopf her, man muss wieder umschalten. Das war eine super Leistung am Samstag, dann darf man in so einem Spiel nicht nachlassen. Das ist der Fehler, der oft gemacht wird. Aber wir haben einen super Charakter in der Mannschaft."

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern):

"Ich bin sehr stolz, vor allem für den Verein. Zehn Siege hintereinander, das ist nicht einfach in Europa."

Sky Experte Franz Beckenbauer zur Maulwurf-Affäre beim FC Bayern: "Bei Bayern ist immer alles überzogen. Man macht aus einer Mücke einen Elefanten. Von außen wird es aufgebauscht. Für den Verein mag es auf der einen Seite hinderlich sein, auf der anderen Seite kommt da auch die Popularität her. Der Verein kann machen was er will, er steht immer in den Schlagzeilen. Ich glaube nicht, dass der Inhalt der ganzen Geschichte das Entscheidende ist. Es ist ein Vertrauensbruch. Wenn ich Trainer wäre, hätte ich genauso reagiert. Vielleicht ein bisschen anders, nicht so in der Öffentlichkeit."

Matthias Sammer (Vorstand Sport FC Bayern) über die Maulwurf-Affäre: "Es ist für meine Begriffe etwas überinterpretiert worden. Ich bin jetzt 18 Monate bei Bayern, jede Woche war irgendetwas, was du interpretieren könntest. Am besten sind wir immer gefahren, wenn wir das gar nicht groß bewertet haben und trotzdem muss man intern ein wenig auf die Sensibilität hinweisen, mit wem man auch spricht. Ich erkenne keine Böswilligkeit."

Reiner Calmund über ein Interesse von Bayer Leverkusen an Kevin Kuranyi: "Ich weiß, dass Bayer ihn unwahrscheinlich gerne in die Bundesliga zurückgeholt hätte. Aber mit den Russen war darüber nicht zu verhandeln."

Kevin Kuranyi (Dynamo Moskau) bestätigt daraufhin: "Herr Calmund hat lange Jahre dort gearbeitet, er kennt sicht gut aus. Es wäre sicherlich ein schöner Verein gewesen. Mit den Kollegen, die dort spielen, verstehe ich mich sehr gut. Aber mit Kießling haben sie einen super Stürmer, der viele Tore schießt."

Sky Experte Franz Beckenbauer äußerte sich im Rahmen der Champions League Übertragung bei Sky zur bevorstehenden Wahl zum Weltfußballer des Jahres:

Sky Experte Franz Beckenbauer: "Tatsache ist, dass Ronaldo durch seine Tore wieder ins Spiel gekommen ist. Mir hat er letztes Jahr ein bisschen leid getan. Wir waren in Zürich zusammen bei der FIFA Gala. Da war er natürlich enttäuscht, dass wieder einmal Messi Fußballer des Jahres geworden ist. Da hat er gesagt, was soll ich noch alles tun, damit ich es mal werde. Er setzt alles daran, diesen Ehrgeiz hat er, dass er mal Weltfußballer wird. Mich würde es nicht wundern, wenn er es werden würde. Obwohl Ribery derjenige ist, der in diesem Jahr am besten war, den meisten, den größten Erfolg gefeiert hat. Normalerweise, aber was ist schon normal gerade bei diesen Wahlen, müsste es Ribery werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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