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Nächste Baustelle für Heidel: Schalke-Mitarbeiter gründen Betriebsrat

Archivmeldung vom 19.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
FC Schalke 04
FC Schalke 04

Das hatten die Vorstände von Schalke 04 nicht erwartet. Als Reaktion auf die Umstrukturierungen auf der Geschäftsstelle haben die über 500 Mitarbeiter des Revier-Klubs nach Informationen von SPORT BILD entschieden, einen Betriebsrat zu gründen. Das ist das Ergebnis der Mitarbeiter-Versammlung am vergangenen Donnerstag, an der auch Vertreter der Gewerkschaft ver.di teilgenommen haben.

Die Führungskräfte hatten als Alternative vorgeschlagen, einen Mitarbeiter-Rat zu bestellen, der weniger Einfluss gehabt hätte. Es wurde geheim abgestimmt. Ergebnis: Die Angestellten des FC Schalke 04 wollen einen Betriebsrat. Ein Wahlausschuss wurde bestellt. Dieser bereitet nun die Wahl der Arbeitnehmer-Vertretung vor. Der Betriebsrat hat dann u.a. Einfluss auf Personalentscheidungen und die Einhaltung der Arbeitszeit. Zuvor hatten die Vorstände Christian Heidel, Peter Peters und Alexander Jobst eine Umstrukturierung vorgenommen und eine neue zweite Führungsebene mit sechs „Senior Direktoren“ aufgebaut. Andere Führungskräfte waren dadurch in der Klub-Hierarchie zu Teilen um eine Stufen nach unten gerutscht.

Laut einer Umfrage von SPORT BILD gibt es bisher nur bei zwei weiteren Erstliga-Vereinen einen Betriebsrat: Bei Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg.

Quelle: SPORT BILD

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