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Umfrage: Bundesliga-Kapitäne tippen auf Bayern als Meister

Archivmeldung vom 05.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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In einer Umfrage der "Welt am Sonntag" unter den Spielführern der Vereine aus der 1. Fußball-Bundesliga haben 88,24 Prozent der Befragten auf den FC Bayern München als Deutschen Meister getippt. Bei der Umfrage, an der Philipp Lahm vom FC Bayern nicht teilgenommen hat, legten sich 13 Kapitäne auf die Bayern fest. Nikolce Noveski (FSV Mainz 05) tippte auf Borussia Dortmund, während Andreas Beck (Hoffenheim), Benedikt Höwedes (Schalke) und Sebastian Kehl (Dortmund) ein Titelrennen zwischen den Bayern und dem BVB prophezeiten, jedoch den Ausgang offen ließen.

Bei der Frage nach den möglichen Absteigern gaben sich fast alle Kapitäne diplomatisch. Die Aufsteiger, meinten viele, hätten es gewöhnlich schwer. Einzig Raphael Schäfer (1. FC Nürnberg) legte sich fest und tippte auf Eintracht Braunschweig und den SC Freiburg, Rafael van der Vaart sagte, dass es Braunschweig und Augsburg schwer haben würden.

Im Hinblick auf den neuen Torschützenkönig tippten 61,91 Prozent der Befragten auf den Dortmunder Robert Lewandowski und 14,29 Prozent auf Mario Mandzukic (FC Bayern). Dem Leverkusener Stefan Kießling, der in der abgelaufenen Saison die Torjägerkanone für 25 Treffer bekam, werden diesmal nur geringe Chancen eingeräumt.

Der absolute Liebling aller Kapitäne ist Franck Ribery. Zwölf Spielführer sind der Meinung, dass er der beste ausländische Spieler in der Bundesliga ist. Julian Schuster (SC Freiburg) und Clemens Fritz (Bremen) nannten Thiago, Fabian Lustenberger (Hertha BSC) nannte Javi Martinez und der Nürnberger Schäfer Lewandowski. BVB-Kapitän Kehl hofft hingegen, dass Zugang Henrikh Mkhitaryan aus Armenien eine gute Rolle spielt.

Auch bei der Frage, wer der dominanteste Spieler wird, räumte Ribery ab. Er wurde von 57 Prozent genannt. Aber auch die Namen von Bastian Schweinsteiger, Ilkay Gündogan, Mario Götze und Arjen Robben fielen.

Erstaunlich war das Ergebnis bei der Frage, wer die größte Überraschung der Saison wird. Da wurde Hoffenheim, das im vergangenen Jahr fast abgestiegen wäre, am meisten genannt - 25 Prozent. Gefolgt vom VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach.

Hinsichtlich des Kampfs um die Champions-League-Plätze fiel die Wahl auf vier Vereine: Hier legten sich fast alle Kapitäne auf die Bayern, den BVB, Schalke und Leverkusen fest. Der Berliner Lustenberger und Hannovers Steven Cherundolo nannten zudem den VfB Stuttgart, der Nürnberger Schäfer noch Borussia Mönchengladbach.

Hitzfeld: Fußballbegeisterung gesamtgesellschaftliches Phänomen

Nach Ansicht von Trainer-Altmeister Ottmar Hitzfeld ist die Begeisterung für Fußball inzwischen ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. "Wer nicht viel über Fußball weiß, der fühlt sich fast schon von der Gesellschaft ausgeschlossen", sagte der 64-Jährige in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Wenn er sich mit Leuten unterhalte, ginge es immer um Fußball. "Das sind die Themen, die die Leute interessieren - und das quer durch alle Schichten. Andere gesellschaftliche Themen kommen nur am Rande vor", so Hitzfeld. Fußball sei eine Analogie des Lebens. "Niederlagen erleiden und wieder aufstehen. Zugegeben, das ist eine harte Lebensschule", sagte der erfolgreichste Bundesliga-Trainer aller Zeiten. "Für viele Fans ist der Fußball Religion."

Für seinen alten Verein FC Bayern sieht Hitzfeld eine rosige Zukunft: "Die Bayern waren schon in der vergangenen Champions-League-Saison das Maß aller Dinge", sagte der Übungsleiter. Das Team mit Spielern wie Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Arjen Robben, Franck Ribéry und Manuel Neuer sei die beste Club-Mannschaft der Welt und werde es erst einmal bleiben. "Daran habe ich nicht die geringsten Zweifel", so Hitzfeld. Die Chance, dass der Verein an die glorreichen 1970er-Jahre anknüpfen werde, stünden besser denn je. Einzig Borussia Dortmund werde in den kommenden Jahren mit dem deutschen Rekordmeister mithalten können. Die Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen Bayern und Dortmund und den anderen 16 Vereinen werde weiter auseinanderdriften. "Das Duo wird die Liga in den nächsten fünf, sechs Jahren dominieren", sagte er "Focus".

Hitzfeld trainiert seit 2008 die Schweizer Nationalmannschaft und arbeitet als TV-Experte bei Sky.

DFB und die Bundesliga machen mobil gegen rechts

Ligaverband-Präsident Reinhard Rauball (66) spricht sich in der "Bild am Sonntag" klar für ein NPD-Verbot aus. Rauball: "Für mich ist es nach wie vor ein Armutszeugnis, dass in das Thema NPD-Verbotsantrag keine Bewegung kommt. Die Bundesregierung hat nach einem Jahrzehnt des Nachdenkens die Bedenken immer noch nicht ausgeräumt, die das Bundesverfassungsgericht moniert hat. Oder sie will es einfach nicht. Es ist ein gebotener Schritt gegenüber der Gesellschaft, dass man mögliche Risiken eines Prozesses einkalkuliert, um ein klares Zeichen gegen Rechts zu setzen." DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (62) sagt in "Bild am Sonntag" zu diesem Thema: "Werder Bremen hat es der Politik vorgemacht und nach monatelangem Kampf ein Urteil erwirkt, durch das ein NPD-Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden konnte. Und zwar weil seine rechte Gesinnung im Gegensatz zu Werders Vereinssatzung stand. Das war ein wichtiges Signal."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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