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easyCredit BBL: Die Favoriten straucheln, nur Ludwigsburg marschiert unbeirrt "Heute war meine Zeit!"

Freigeschaltet am 15.02.2021 um 10:07 durch André Ott
Basketball-Bundesliga (BBL)
Basketball-Bundesliga (BBL)

Bild: Logo BBL

Ein kurioser Spieltag in der easyCredit BBL endet mit einer Niederlage des FC Bayern in Chemnitz. Der Liga-Neuling schaffte die Überraschung mit einem Buzzerbeater zum 85:83. "Die Zeit hat uns zusammengeschweißt", strahlte Matchwinner Johnson, "und heute war meine Zeit." Für Trainer Pastore hatte genau der richtige Spieler den späten Erfolg geholt. "Es gibt niemanden, der diesen Wurf so verdient hätte, wie er." Der FC Bayern rutscht durch die Niederlage wieder zurück auf den 5. Platz.

Vladimir Lucic konsterniert: "Ich weiß nicht, wie wir unsere Führung nicht verteidigen konnten." Die BBL pausiert am Wochenende wegen der beiden Länderspiele der deutschen National-Mannschaft gegen Großbritannien und Montenegro - MagentaSport zeigt die beiden Spiele am 20 und 22. Februar live als Free TV-Angebot. Der FC Bayern trifft am Freitag in der EuroLeague auf Villeurbanne, Berlin auf Fenerbahce. MagentaSport zeigt alle Spiele der EuroLeague live.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der späten Sonntagsspiele. Der Link zur Niederlage des FC Bayern in Chemnitz mit dem Buzzerbeater - bitte hier: https://www.youtube.com/watch?v=RJ2xMm-b9Tk. Am Freitag ist EuroLeague-Zeit für die deutschen Teams. ALBA muss ab 18.30 Uhr bei Fenerbahce antreten, die Bayern kämpfen um 20.30 Uhr bei Villeurbanne um wichtige Punkte - beide Spiele sind live zu sehen bei MagentaSport.

NINERS Chemnitz - FC Bayern München 85:83

Chemnitz-Trainer Rodrigo Pastore freute sich, ging aber auch auf die Vorbildrolle der Bayern für sein eigenes Spiel ein: "Wow. Was ein Spiel, was für ein Comeback. Bayern ist im 3. Viertel mit voller Power angekommen. Wir hatten da ein paar Probleme. Wir hatten angeschlagene Spieler und das war unser drittes Spiel in 5 Tagen. Bayern ist das beste Team mit den besten Spielern, dem besten Trainer. Sie spielen echt gut. Wir haben was von ihnen gelernt: die geben nie auf. München ist ein Team, dass niemals aufgibt und immer zurückkommt. Wir haben heute genau das Gleiche gemacht und hatten viel Glück beim letzten Wurf." Zum letzten Spielzug und Gamewinner Dominique Johnson: "Die Mannschaft war so uneigennützig. Niemanden hat es interessiert, wer den letzten Wurf nimmt. Ich freue mich so sehr für Dominique Johnson. Er arbeitet sehr hart. Er war den ganzen Sommer in Chemnitz. Er kommt früh und bleibt lange. Es gibt niemanden, der diesen Wurf so verdient hätte, wie er. Ich freue mich einfach für die Jungs." War es die schönste Woche mit Chemnitz für ihn? "Ja, wahrscheinlich! Ich hatte viele guten Wochen hier, aber es geht nicht um mich. Es geht um das Team und um die Spieler. Sie haben sich diesen Moment verdient."

Der Matchwinner Dominique Johnson freute sich: "Wir hatten hier noch eine kleine Rechnung offen, weil wir in München mit einem Punkt verloren haben. Wir haben uns die ganze Zeit im Spiel gehalten. München hat es uns verdammt schwer gemacht, aber ich denke, wir haben so viel Vertrauen ineinander, dass wir den Ball einfach bewegen und dann passieren solche Sachen." Wo kommt diese Comeback-Qualität her? "Die Zeit hat uns ein bisschen zusammengeschweißt. Am Anfang hatten wir ein bisschen Schwierigkeiten, aber das Play am Ende ist sinnbildlich, wie weit wir mittlerweile gekommen sind. Jeder kann treffen. Wir werfen jeden Tag so viele Würfe und heute war meine Zeit und ich habe getroffen."

Bayerns Vladimir Lucic fehlten nach der bitteren Niederlage die Worte: "Wir haben verloren. Wir haben nicht bis zum Ende gespielt. Ich weiß nicht, wie wir unsere Führung nicht verteidigen konnten..." War es Konzentrationsbedingt? "Ja. Die Konzentration spielt da auch eine Rolle."

Gießen 46ers - Hamburg Towers 78:95

Die Gießen 46ers brechen in der zweiten Halbzeit zusammen und kassieren wieder mal über 90 Punkte. Bjarne Kraushaar erklärte die Niederlage: "In der ersten Halbzeit haben wir als Team gespielt. Hatten da mehr Energie als jetzt in der zweiten. Wir sind dann zusammengebrochen und nicht mehr rangekommen... Wenn man nicht als Team zusammenspielt über 40 Minuten, dann wird es schwer. Da muss man den Ball bewegen und das haben wir nicht geschafft."

Hamburg schaffte nach der ersten Halbzeit eine Trendwende im Spiel. Justus Hollatz über die Gründe: "Wir haben in der ersten Halbzeit wenig Energie gebracht. Ich glaube, Gießen hatte 9 Offensive-Rebounds. Das darf nicht passieren... Da wurde der Coach in der Kabine lauter. Wir sind dann besser rausgekommen mit einem 12:0-Lauf. Von da an haben wir das Ding ganz gut runtergespielt."

Basketball LIVE bei MagentaSport

Mittwoch, 17.02.2021

EuroLeague

  • Ab 17.45 Uhr: Zenit St. Petersburg - Panathinaikos Athen

Donnerstag, 18.02.2021

  • Ab 17.45 Uhr: Khimki Moskau - Baskonia
  • Ab 18.15 Uhr: Anadolu Efes - Olympiakos Piräus
  • Ab 20.30 Uhr: Mailand - Maccabi Tel Aviv
  • Ab 20.45 Uhr: Barcelona - Zalgiris Kaunas

Freitag, 19.02.2021

  • Ab 17.45 Uhr: ZSKA Moskau - Panathinaikos Athen
  • Ab 18.30 Uhr: Fenerbahce - ALBA BERLIN
  • Ab 20.30 Uhr: Villeurbanne - FC BAYERN MÜNCHEN, Roter Stern Belgrad - Zenit St. Petersburg
  • Ab 20.45 Uhr: Valencia - Real Madrid

Samstag, 20.02.2021

EM-Qualifikation

  • Ab 16.45 Uhr: DEUTSCHLAND - Großbritannien

Montag, 22.02.2021

EuroLeague

  • Ab 17.45 Uhr: Zenit St. Petersburg - Mailand

EM-Qualifikation

  • Ab 19.45 Uhr: Montenegro - DEUTSCHLAND

Quelle: MagentaSport (ots)

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